Von der bayerischen Gemütlichkeit und Drechseln in den letzten Wochen

In den letzten Wochen konnte ich ein paar kleinere Dinge drechseln und wir haben das Wasmeier Museum besucht.

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Gestern ging die Wies’n los. Für alle Nicht Bayern: das Oktoberfest. Mit den Kindern ist das zwar jedes Jahr ein „Muss Termin“. Wir wollten ihnen aber auch ein Kontrastprogramm dazu bieten. Dieses mal haben wir die Möglichkeit genutzt, das Wasmeier Museum zu besuchen.

Wir haben viele schöne Eindrücke von einem Bayern mitgenommen, dass es „so“ nicht mehr gibt. Für den interessierten Holzwerker dürfte aber das ein oder andere Interessante dabei sein.

Die Bilder vom Wasmeier Museum sind hinterlegt unter „Mit Wies’n hat das nicht viel zu tun – Wasmeier Museum

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Wir haben seit kurzem einen Pizzabackofen für den Garten. Für den Teig braucht man ja ein „Nudelholz“. Unser bisheriges funktioniert leider nicht mehr so richtig. Ein nettes, kleines Projekt für einen Abend in der Werkstatt

Die Bilder vom Nudelholz sind hinterlegt unter „Ein Nudelholz wird gedrechselt

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In den letzten Tagen / Wochen sind ein paar Kleinigkeiten an der Drechselbank entstanden. Und ich habe noch einen tollen Fund gemacht, der mir beim Drechseln sehr helfen wird.

Die Bilder sind hinterlegt unter „Drechseln, was sonst noch so entstanden ist

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße

Tom

 

 

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4 Kommentare zu “Von der bayerischen Gemütlichkeit und Drechseln in den letzten Wochen”

  1. Hallo Tom,

    ich mag die Bilder von der gar nicht mal all zu weit entfernten Vergangenheit. Ein, zwei Generationen zurück war einiges wohl noch nicht im Museum zu finden.

    Den Aufsatz zur Kuh habe ich mir durchgelesen, super 🙂 Was den heutigen 10-Jährigen zur Kuh wohl noch einfällt?

    Bei den Bilder fiel mir ein schöner Text ein, den ich im Freilicht Museum Cloppenburg gefunden habe. Den sollte man beim Blick durch ein historisches Museum im Hinterkopf behalten.

    „Früher war es schöner, aber heute geht es uns besser – das ist die scheinbar widersprüchliche Grunderfahrung … Die Arbeit wurde leichter, aber man ist jener anheimelnden Nähe zur Natur auch entrückt … Dabei wird immer ausgeklammert, dass der Preis der Nähe zur Natur sehr hoch war, dass sie einen durch Wetter und Krankheit, Hunger und Kälte, Unwetter und Tod fast nach Belieben beuteln konnte. Der Satz müsste deshalb eigentlich heißen:
    Früher ging es uns viel schlechter, aber heute ist es merkwürdigerweise nicht schöner…“
    Utz Jeggle, Betrachtungen zur Dorfentwicklung 1987

    Viele Grüße
    Christoph

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    1. Schönen guten Abend Christoph,

      das ist ein sehr schöner & guter Gedanke, den Du da angesprochen hast! Danke dafür.

      Ich möchte die Vergangenheit auch nicht verherrlichen oder nur rosa darstellen. Ich bin da nur durchgegangen und habe an der ein oder anderen Ecke gedacht, dass das etwas ist, was dem ein oder anderen bei der Arbeit mit Holz und Handwerkzeug nutzen kann. Vielleicht auch als Anregung oder im Sinne von „es geht auch einfach“ und bedarf nicht immer eines Computers. Klar. Ich möchte die Wäsche heute auch nicht mehr mit der Hand oder in einer dieser ersten Waschmaschinen waschen müssen. Damals war es wohl das Modernste, was es gab und der / die Nutzer hat sich riesig über die Arbeitserleichterung gefreut, die es gegenüber dem Waschbrett bedeutet hat.

      Ich denke mir nur manchmal, ob wir uns nicht etwas vormachen. Im ersten Schritt meinen wir, etwas unbedingt brauchen zu müssen. Ohne das Teil x oder y geht’s überhaupt nicht. Dann müssen wir dafür lange arbeiten, haben irre viel Stress, werden womöglich davon krank. Dann haben wir das Geld zusammen – und können uns das Teil kaufen. Dann sind wir, wenn’s blöd läuft krank, geschieden oder sonst was. Noch eine Schippe kommt drauf, wenn wir das ganze auch noch finanzieren. Ein Teufelskreislauf.Als Kontrast und Signal, dass es auch einfach geht, holt – mich – so etwas schon wieder gut runter.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  2. tom,

    das links im bild ist eine zentrifuge. man trennt damit den rahm von der milch. danach wir aus dem rahm die butter gemacht… die modelle gibts auch mit elektromotor (wenn der bauer denn strom hatte). diese zentrifugen sind auf der einen oder anderen (alm) noch heute so in betrieb!

    gruss,

    jan

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