Sägenschärfen

Das Projekt „Sägenbau“ ist auf der Zielgeraden. Heute steht das Schärfen der Säge auf dem Programm.

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Die Bilder sind bei den Projekten 2016 unter „Sägenschärfen“ hinterlegt.

Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende.

Herzliche Grüße

Tom

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12 Kommentare zu “Sägenschärfen”

  1. Der Preisunterschied zwischen einem neuen Saegeblatt und bei professionellem Nachschaerfen, liegt darin, bei der Herstellung werden die Saegen auf Automaten geschaerft, so dass hunderte von Saegen mit einer Einstellung der Schaerfmaschine bearbeitet werden. Ich habe Zugang zu einer Firma mit Maschinen(aus D) zum schaerfen von Hartmetallmetallsaegen, es kostet mir soviel wie 1,5 bis 2 mal des Neupreises an Zeit, es selber zu tun.

    Beim Schaerfdienst kommt noch dazu, dass fuer die Schaerfarbeiten Diamantscheiben benutzt werden und diese halten nicht ewig und kosten einiges.

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    1. Hallo Johan,
      auf die Idee, meine Säge zu einem Schärfdienst zu geben bin ich nich nicht gekommen. Das ist das gleiche wie bei den Hobeleisen… Beim Selbstbau kommt noch dazu, „das ich es mal machen wollte“. Positiver Nebeneffekt ist eine Säge nach den speziellen Bedürfnissen.
      Das es bei einer Firma mit Schärfmaschine andere Themen gibt, Maschinenzeiten, Abnutzung, Mitarbeiter und, und, und bezahlt werden müssen ist klar. So ist das eben im Hobby Bereich.
      Herzliche Grüße
      Tom

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  2. Hallo

    Ich verfolge deinen Blog schon länger, echt schön was einschob geschaffen hast, warum ich schreibe ich bräuchte deine Hilfe, ich will mir einen Lie Nielsen Grundhobel kaufen würde aber gerne wissen wie tief ich maximal das Eisen runter stellen kann, ohne Tiefenstop etc. wirklich Das Maximum was geht? Vielen Dank im Voraus leider kann ich das nirgends wo erlesen!

    Lg aus Österreich roman

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    1. Schönen guten Abend Roman,
      ich habe eben den – großen – Lie Nielsen Grundhobel „vermessen“. Wenn ich mich nicht vermessen habe, geht das Messer rd. 3 cm raus; danach kann die Tiefeneinstellschraube nicht mehr greifen. Soweit mal die Theorie.
      Wenn ich mir das praktisch vorstelle, bin ich mir nicht sicher, wie gut/schlecht das funktioniert, wenn das Eisen so weit draussen ist? Persönlich bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen, das so auszureizen. Die Hebel sind schon sehr lang. Eine Alternative wäre z. B. eine Kreissäge (mit eingestellter Tiefe & Flachzahnsägeblatt) oder sogar ein „Spezial – Tiefengrund – Nuthobel“. Letzteren könnte man auch mit halbwegs vertretbaren Aufwand selbst bauen.

      Was willst Du denn – konkret – machen?

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Hallo vielen Dank für deine schnelle Antwort, ich baue gerade einen Fachwerkraumteiler aus 12×12 Lärchenleimbindern, da rundherum alles soweit fertig ist kann ich den Türrahmen nur mit geraden Zapfen machen die dann sichtbar bleiben, die wollte ich mit dem grundhobel auf 4 cm tiefe Plan machen, ich hab mir eine Schablone gebaut für die oberfräse, nur gefällt mir halt noch was der fräser am flankengrund macht da ich auf 3 mal fräsen muss wird die Tiefe immer verändert nur minimal aber man sieht es das ich mehrmals ansetzten muss! Das wollte ich mit dem grundhobel ebnen!

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      2. Hallo,
        Du willst eine Schlitz-/Zapfen Verbindung machen, bei der der Schlitz 4 cm tief ist?
        Dann ist aber doch nur der äußere Bereich sichtbar; in der „Mitte“ sieht man doch nicht. Ich würde in so einem Fall die Flanken der Nut mit einer Säge einschneiden (Handsäge oder auch Handkreissäge) und das, was da noch in der Mitte stehen bleibt, von beiden Seiten mit einem Stemmeisen rausmachen. Alternativ kannst Du natürlich auch mit einer Handkreissäge (bestückt mit einem Flachzahnsägeblatt – dann wird der Grund auch schön sauber) das, was zwischen den beiden Schlitz – Schnitten stehen bleibt, sukzessive rausnehmen. Beim Bau der Sägekluppe habe ich das auch gerade erst wieder gemacht – da allerdings an der Tischkreissäge; die dahinter stehende „Idee“ ist aber die gleiche (https://holzwerkstattblog.com/projekte/projekte-aus-dem-jahr-2016/kluppe/). Dort habe ich sogar ein Wechselzahnsägeblatt benutzt – das geht auch und wenn man die beiden Seiten sauber mit einem Stemmeisen nachsticht, sieht das auch sehr gut aus.
        Viel Erfolg!
        Herzliche Grüße
        Tom

        PS: kennst Du diese Beschreibung schon? http://www.schreiner-seiten.de/verbindungen/v_sz.php

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      3. Leider bin ich noch nicht so gut ausgestattet mit meinen Werkzeugen, ich dachte halt mit dem grundhobel könnte ich das etwas Nachbeben auf den Fotos im Netz schaut es halt so aus also ob man wenn man die tiefeneinstelllehre demontiert das man das Eisen etwas weiter runter stellen kann die Tiefe wäre bei mir ja immer die selbe, wenn ich mir das so ansehe ich würde ja nur die feststellschraube dann verwenden!

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      4. Hallo Roman,
        4 cm mit einem Grundhobel – ich hab’s noch nicht probiert und stelle mir diese Aufgabe wirklich schwierig vor. Zumal die Tiefeneinstellschraube auch eine Funktion in Bezug auf „Stabilität“ des Eisens hat.
        Versuch doch mal mit der in dem unten im Link (http://www.schreiner-seiten.de/verbindungen/v_sz.php) dargestellten Methode die Verbindung herzustellen. Eine Handsäge und ein halbwegs brauchbares Stemmeisen kosten nicht die Welt (und ist – sicher – günstiger, als der LN Grundhobel). Der Rest ist einfach nur Übung. Das wird schon! 🙂
        Herzliche Grüße
        Tom

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      5. Vielen Dank für deine Mühen, mir wäre es prinzipiell eben nur darum gegangen ob es möglich ist maximal 1-2mm abzutragen! Wenn das nicht möglich ist werde ich mir eh was anderes einfallen lassen müssen, Punkte Lie Nielsen wenn ich mir Handwerkzeuge kaufe dann eben nur was hochwertiges, ich will ja auch Freude daran haben sie dann zu verwenden, und mich nicht jedes Mal ärgern wenn ich sie in die Hand nehme! Bin halt selber Handwerker und arbeite auch in der Firma nur mit Profi Werkzeug!

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      6. Hallo Roman,
        gegen gutes Werkzeug habe ich ja nichts – im Gegenteil 🙂
        Für diese Arbeit ist in aber ein Stemmeisen in meinen Augen das geeignete. Für den Zapfen wäre dann z. B. ein Sims- und/oder Einhandhobel recht nützlich.
        Herzliche Grüße
        Tom

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  3. Ich wollte mal fragen: wo bewahrst du eigentlich deine Werkzeuge, Materialien usw. auf? Bei mir war das Problem, dass herkömmliche Regale unter der Last durchgebrochen sind. Es würde mich interessieren, was du als Experte machst.

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