Nr. 1 – 28.02.2015 – Hobel

Hier ein kleiner Überblick über das erste Treffen vom 28.02.2015 bei mir in der Werkstatt. Wir waren insgesamt Sechs (Hans-Jörg, Martin, Andreas, Robert und Albert).

DSC_8726_kleiner

Wir haben sehr viel über Hobel im allgemeinen, die verschiedenen Hobelkonzepte (z. B. Bevel up vs. Bevel down) und einen kurzen Abriss über das Schärfen gemacht.

Martin war so nett und hat einige seiner Holzhobel Schätze mitgebracht. So konnten wir dann einmal den Unterschied zwischen einem Metall- zu einem Holzhobel im direkten Vergleich „erhobeln“; auch, die unterschiedliche Art & Weise der Eiseneinstellung (Stellschraube vs. Hämmerchen).

Wir hatten auch Drechselkompetenz zu Gast und so haben wir auch noch einen kleinen Ausflug an die Drechselbank gemacht und ein wenig im Langholz gedrechselt.

Der Abend ist dann in einer recht gemütlichen Runde mit dem ein oder anderen Kaltgetränk ausgeklungen.

Mir hat es sehr gut gefallen – herzlichen Dank!

5 Kommentare zu “Nr. 1 – 28.02.2015 – Hobel”

  1. Hallo,

    klasse Idee. Wäre ja schonmal interessant, wie so ein bekannter Blogger in echt aussieht. Ich wohne nicht weit weg, aber ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich mich freikämpfen kann. Wünsche aber viel Spaß!

    Ich fänd’s ja toll, wenn man sowas ab und zu durchaus auch mit einer exzellenten Vertretervorstellung verbinden könnte, z.B. mit einer 15-Min.-Vorführung der neuesten Festoolgeräte von einem Festoolabgesandten.
    Habe da schon auf Youtube was gesehen, dass bei Holzwerkertreffen Vertreter schonmal auftreten und auch gern gesehene Gäste sind. Sofern die ihre Vorführung nicht gerade auf 2h ausdehnen und einen wirklich guten Vortrag liefern können.
    Dadurch könnte so ein Weißwurstfrühstück ja auch gleich gesponsort werden.

    Ich setze noch eins drauf, nachdem ich das elende Gejammer neulich im Forum mitlesen musste, wie schlimm und schwer und erbärmlich der Zustand im deutschsprachigen Raum sei:
    Wie wäre es, wenn das gleich der Auftakt wäre für die Gründung einer Vereinigung, einer Organisation, eines Verbandes, eines Vereins, wie immer man es nennen mag?
    Ich verweise auf die mwtca, die Mid-West Tool Collectors Association. Was sie tut, leistet und möchte, kann man sicher nachlesen. Ich kenne v.a. die Geschichten von Christopher Schwarz aus seinen Blogs. Da scheinen einige nicht nur kompetente, sondern extrem gutmeinende Menschen dabei zu sein. Sie hat wohl auch Adern nach Europa, aber das Zentrum ist meinem Verständnis nach schon eindeutig auf dem nordamerik. Kontinent.

    Was wir im deutschsprachigen Raum (bzw. Europa) brauchen könnten, ist vielleicht nicht genau dasselbe, aber ich fände die Idee fantastisch, etwas in der Richtung zu besitzen.
    Es wäre schön, in der Holzwerkerschaft v.a. im deutschsprachigen Raum ein nicht-arrogantes Sprachrohr zu haben. Ein Verein (o.ä.), das alle Generationen verbindet und alle Gehaltsklassen. Gern erweiterbar um sowas wie Kulturen etc. Ein Herzliches Willkommen für die gelernten Schreiner, für die Meister, für die Lehrlinge und für alle Hobbyisten von 6 bis 99+++ Jahren.
    Schaut man in die dt-sprachigen Foren, wird einem immer mehr schlecht, als gäbe es nur Festool. Kann sich einfach nicht jeder leisten. Und dann noch das Hauen und Stechen dazu.

    In Sachen Forschung sollten wir in Europa doch sicher auch konkurrenzfähig sein, sowohl bei Werkzeug: in US-Publikationen, teils Blogs, finde ich es putzig, wie sich jetzt auf die unglaublich antiken Holzhobel stürzen, die man teils aber problemlos noch von E.C.E. oder Ulmia kaufen kann.
    Und andererseits z.B. im Bereich Möbelbau & Design. Ich sage nur: Bauhaus. Aber man könnte tausend weitere Beispiele nennen, in ganz Europa. Ich will nicht mehr sehen, wie man hier auch nach Arts & Crafts schreit und nach Shaker. Ja, gesehen, genug, langweilig, ich will mehr als nur 1-2 Möbelstile. Abgesehen davon, dass ich bei Arts & Crafts, Shaker oder Danish Modern irgendwie das Gefühl habe, das könnte auch was mit Europa zu tun haben.
    Anstatt zu jammern, wie klein der Möbel-Heimbau-Markt sei, wär’s toll, einen gemeinnützigen Verein zu haben. Das wäre ein Traum von mir.
    Eine Möglichkeit, mal alle zusammenzubringen und unideologisch zu forschen, Wissen zu teilen, die Leute zum Hobby zu bringen und das Hobby zu den Leuten.

    Beste Grüße

    Peter

    PS: Ich hätte eine Bitte bzw. einen Vorschlag für den Blog: In deiner „Nachbarstadt“ Augsburg wird gerade der „Werkraum Augsburg“ gegründet. Bislang ist mir leider noch kein Kontakt zu den Leuten mit dieser tollen Idee gelungen. Wie wäre es, wenn Du in Deinem Blog ein Interview führen würdest mit den Initiatoren? Vielleicht käme dann etwas Schwung in die Sache, evtl. hakt es ja noch an helfenden Händen, wer weiß.

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    1. Hallo Peter,

      ich würde mich freuen, wenn Du es zu einem unserer Treffen schaffen würdest. Vielleicht geht sich’s ja mal raus?

      Wegen der Vertretervorstellungen habe ich mir auch schon überlegt. Das möchte ich gerne mal auf mich zukommen lassen und auch die Teilnehmer zu ihrer Meinung fragen. Es gibt da bestimmt durchaus sehr interessante Konstellationen – so lange das nicht in einer Art „Tupper Party“ für Männer endet. 🙂

      Einen Verein möchte – ich – aber nicht gründen. Das wird mir dann doch zu viel Aufwand. Möchtest Du dich da engagieren?

      Herzliche Grüße

      Tom

      PS: die Kollegen aus Augsburg kenne ich bisher auch noch nicht; ich habe nur etwas „über“ sie im Netz gelesen.

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  2. Hallo Tom,
    schön das sowas klappt, einfach genial. Leider wohne ich 1000km von dir entfernt. In diesem Zusammenhang hast du von einem Holzwerkertreffen in Norddeutschland gesprochen. Hast du da einen Kontakt für mich?
    Viel Freude…
    Norddeutsche Grüsse
    Dieter

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    1. Hallo Dieter,
      das verstehe ich natürlich. Mir ging es mit den „anderen“ Treffen ja ähnlich. Ganz genau weiß ich das leider auch nicht. Pedder hat von einem Treffen in Darmstadt erzählt (jährliches Treffen bei Gero). In Ostwestfalen und ich meine auch in Köln „soll“ es auch Treffen geben. Leider habe ich da aber nichts Genaueres. Da würde es Sinn machen, mal ein wenig im Forum (woodworking.de) zu wühlen oder eine Frage zu stellen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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