Baum fällen & Bretter sägen & lagern

Heute hat mich eine eMail von Michi erreicht.

Michi hat einem Bekannten beim Fällen eines Baumes geholfen. Im Gegenzug hat er das Holz bekommen (so eine Gelegenheit hätte ich auch gerne mal…). Das Holz wurde dann vor Ort mit einem mobilen Sägewerk (z. B. logosol, alaska mill oder chainsaw mill) in Bretter aufgesägt. Der Maschinenführer hat folgendes empfohlen:
– die einzelnen Bretter erhalten an den Kopfenden eine Nummer an der Stirnseite, um später eine durchgehende Maserung besser einhalten zu können
– das Sägemehl ist von den geschnittenen Brettern zu entfernen, damit das Holz beim Trocknen nicht fleckig wird
– zwischen die einzelnen Bretter sind Latten aufzulegen. Die Latten müssen in der Flucht sein (senkrechte Achse) und sollten aus dem gleichen Holz sein und gleiche Stärke haben
– der Lagerplatz sollte trocken, schattig und eben sein; direkte Sonneneinstrahlung sollte weitestgehend vermieden werden (das Holz trocknet sonst zu schnell und reisst dann).
– eine möglichst gute Durchlüftung ist der gleichmäßigen Holztrocknung förderlich
– die Rinde und Bast sollten entfernt werden (z. B. bei Nadelhölzern, um den Borkenkäfer keine Nistplätze zu bauen; ich kann da leider ein Liedchen von singen…)
Vielleicht hat der ein oder andere ja auch Erfahrungen im Holzeinschneidend & -lagern und möchte uns diese mitteilen? Das ist ja für jeden Holzwerker von Interesse – und hilft, Geld zu sparen.
Birnbaum_Sägen
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Mein Weg als Hobbyschreiner

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