Frässchablone für die Oberfräse – im Eigenbau

Ich bin schon seit mehreren Monaten um die Frässchablone von Festool rumgeschlichen. Ich hatte aber einfach keine Lust, über 400 € für ein simples Alu Profil auszugeben. Jedes mal eine Holz Schablone anfertigen geht zwar, ist aber zum einen umständlich & teuer und zum anderen bin ich mit der angestrebten Lösung flexibler.

Also habe ich ein wenig im Netz nach „Alu Nut Platten“ gesucht. Recht schnell war ein Händler gefunden. In Kombination mit passenden Innenwinkeln ist das dann defacto das, was Festool anbietet – aber zum Preis von rd. 50 €. Das freut mich immer.

Hier das Ergebnis:

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Das Ausgangsmaterial – Alu Nut Platten.

Ich habe sie mir so zuschneiden lassen, dass ich eine maximale Länge von rd. 70 cm habe. Das sollte z. B. für eine Gratnut an einer Korpus Seite reichen.

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Diese Innenwinkel werden dann in den Nuten an der Seite angebracht und fixieren so das ganze Gebilde.

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Die Innenwinkel schliessen bündig ab und werden mit Madenschrauben gesichert.

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Das hält bombenfest.

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Auf diese Art & Weise kann ich nun z. B. Gratnuten mit der Oberfräse machen und bin nicht mehr darauf angewiesen, dies auf dem Frästisch zu machen – da brechen die Fräser schon mal gerne ab…

Ich bin gespannt, wie sich das Teil künftig bewähren wird.

 

Nachtrag:

Mich haben sehr viele Nachfragen zur Bezugsquelle der Alu Nutplatte erreicht.

Ich habe sie hier gekauft: http://www.easy-systemprofile.de/product_info.php/info/p294_nutplatte-15×120-nut-8.html

Die Suchmaschine wirft zu dem Suchbegriff aber noch diverse andere Lieferanten aus.

61 Kommentare zu “Frässchablone für die Oberfräse – im Eigenbau”

    1. Schönen guten Abend Johannes,
      nein, leider noch nicht. Bisher habe ich diese Funktion noch nicht gebraucht. Ich kenne die Vorrichtung der Originalschablone nicht und kann daher dazu nichts sagen.

      Im Grunde ist dabei aber „nur“ wichtig, dass da nichts verrutscht. Das würde ich so lösen, dass an der einen Stelle (=Zentrum) an der Schablone etwas fixiert wird; z. B. mit einem Nagel/Schraube/Gewindestange. Die Schablone dann so einstellen, dass ein Anlaufring gerade so in die Schablone passt. Dann ist nur noch der richtige Radius einzustellen. Die Fixierung der Oberfräse könnte man über Schrauben in den Nutschienen bewerkstelligen. Nach unten hin/Kreisdurchmesser ist dem ganzen dann nur eine Grenze durch die Größe des Anlaufringes gesetzt.

      Ich hoffe, das konnte Dir ein wenig helfen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  1. Vielen Dank für den Tipp mit den Alu-Nutplatten. ich habe mir diese auch bestellt und bin sehr zufrieden. Nun habe ich noch das Problem, wenn ich eine größere Fläche ausfräsen möchte, z.b. 300x300mm / 5mm tief. Ich bin dann auf den Festool Frässchlitten gekommen, welcher als Zubehör für die Original Frässchablone vertrieben wird. Weisst Du, ob dieser auch auf die Nutplatten passt, oder hast Du evt. eine andere Idee, um Flächen/Vertiefungen zu fräsen?

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    1. Hallo Matthias,
      ob das Festool Zubehör passt, kann ich leider nicht sagen. Eine so große Fläche würde ich in zwei Teile aufteilen (z. B. 150 * 300 mm) und dann in zwei Durchgängen fräsen.
      Herzliche Grüße
      Tom

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  2. Hallo Tom,

    danke für das posten der Info auf Deinem Blog und den Link für den Bestellhinweis.

    Nun hat das herstellen von kleinen Schablonen aus Sperrholz, bzw das aufwändige handieren mit kleinen Leisten und Schraubzwingen ein Ende!!

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  3. Super. Ich bin auch Jahrgang 70, mir geht es wie dir in deinem Profil beschrieben. Fange gerade mit Holzwerken an, muss mir alles selber beibringen. Baue gerade meinen Frästisch, und stehe seit kurzem auch vor der Überlegung mir die oben beschriebene Fräshilfe zu bauen. Ich hatte zwischenzeitlich schon die Idee mit Alunutplatten zu arbeiten, hab sie dann aber aus Zeitgründen aus den Augen verloren. Deine Beschreibung regt mich an sie wieder auf zunehmen.

    Super Blog !

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  4. Hallo Tom,
    deinen Nachbau der recht teuren Festool Schablone finde ich klasse!
    Habe für mein letztes Projekt gerade erst drei Holz-Schablonen angefertigt, was natürlich Zeit gekostet hat, die ich lieber für das Möbel selbst aufgewendet hätte.
    Solche Profile habe ich mir auch schon zuschneiden lassen, um exakt rechtwinklige Montagewinkel für den Zusammenbau zu haben. Meine Bezugsquelle für die Teile war Motedis.
    Ich hätte mir wahrscheinlich auch dort die Teile für den Schablonennachbau beschafft. Die Frage wäre, ob deine Profile geeignet sind, um die Festool Tischzwingen in den Nuten aufzunehmen? Dann würde ich eher bei deinem Lieferanten bestellen.
    Eine Alternative zu den Verbindungswinkeln wären vielleicht auch noch sog. Automatikverbinder. Die sind auch komplett in der Nut, man hat aber nur sind Schraube zum Fixieren.

    Viele Grüße
    Felix

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    1. Schönen guten Abend Felix,
      die Festool Zwingen, die ich habe, passen im Original Zustand nicht rein. Mit etwa 2 – 3 Feilenstrichen geht’s aber. Wie sich das mit den aktuellen Zwingen verhält, kann ich leider nicht sagen.
      Dein Tip mit den Alternativ – Verbindungswinkeln (d.h. den „Automatikverbindern“) finde ich klasse! Das werde ich demnächst mal ausprobieren, sobald mir so ein Teil „über den Weg“ läuft :-).

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Hallo Tom,

        auch wenn die Zwingen nicht passen, werde ich mir wohl eine Schablone nach deinem Vorbild bauen. Die lässt sich ja auch anderweitig auf dem Werkstück fixieren.
        Hier gibt’s die Verbinder, wobei die Kompatibilität zu deiner Nut zu klären wäre:
        Bei „Motedis“ (T-Matik Verbinder 30 mit Befestigungssatz)

        Was bestimmt auch sehr hilfreich ist und die Funktionalität noch mehr an das Original von Festool heranbringt, sind aufklebbare Maßskalen. Gibt es z.B. bei Dieter Schmid:
        https://www.feinewerkzeuge.de/mass1.html
        Viele Grüße
        Felix

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    2. Ich habe das mit den Automatikverbindern übrigens mal versucht, weil ich dachte, dass es doch so viel einfacher wäre. Leider haben die aber nicht gepasst, weil die Nut an der Kante/Seite zu schmal/flach ist.
      Schade, aber wenn es gepasst hätte, wäre Festools Lösung doch vielleicht etwas zu leicht zu kopieren

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  5. Hi,
    ich find die Idee mit den Profilen super. Ich bin noch ein absoluter Anfänger und hab mir jetzt die Frage gestellt, ob man nicht zwischen die Profile in der seitlichen Nut, eine Aluplatte mit Schablonen (z.b.Lochreihen oder sonstiges) einspannten könnte? Ein Freund von mir ist im CAD/CAM Bereich tätig und könnte mir eine solche Aluplatte herstellen. Dadurch könnte ich doch sehr einfach Dübellöcher oder auch Lochreichen herstellen herstellen? Oder habe ich da einen Gedankenfehler? Ich überleg, ob ich nicht darüber irgendwie auch Zinkenverbindungen herstellen könnte?

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    1. Schönen guten Abend Gogi,
      ob man da noch was einspannen, kann – und das dann auch wirklich fest ist – habe ich noch nicht probiert. Möglich wäre es. Eine Lochreihenschablone könnte ich mir vorstellen; da ist nur der Abstand an sich wichtig. Das könnte man mal mit einem fixierten Brett mit den passenden Löchern probieren. Wenn’s geht, kann man immer noch was mit der CNC fertigen lassen.
      Bei Zinkenschablonen habe ich da so meine Bedenken. Da kenne ich es von meiner Leigh D4R, dass es – hyperst – genau sein muss, sonst passt es nicht. Ob man die Schwalben – passend – auch so hinbekommt. Ich fürchte eher nein. Das würde ich lassen.

      Es würde mich freuen, wenn Du uns am Ergebnis und Deinen Erfahrung teilhaben lassen würdest.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  6. Hallo Tom,
    Danke für die wirklich coole Idee. Schon seit langem beschäftige ich mich mit Ideen einer Schablone und deine finde ich echt super. Jetzt habe ich für mich dein Blog entdeckt, und zähle das zu meinen besten Informationsquellen.

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  7. Hallo Tom,

    tolle Idee mit der Schablone. Aber mal eine Verständnisfrage dazu:
    Wird die Fräse in den Nuten befestigt, wenn ja wie oder fräst du einfach zwischen den Profilen mit der Kopierhülse?

    Viele Grüße
    Holger

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    1. Schönen guten Abend Holger,
      die Fräse wird mit einem Anlaufring an der „Innen“ – Kante von den Profilen entlanggeführt (also innerhalb des sich ergebenden Viereckes). Ein praktisches Beispiel dazu findest Du in meinem Beitrag zur Sitzbank, wo ich die konischen Gratleisten gemacht habe (https://holzwerkstattblog.com/projekte/2015-2/sitzbank-fuer-den-esszimmterisch/3-sitzbank-konische-gratleisten-haltekloetzchen-finale/).

      Der Vorteil der verstellbaren Profile ist, dass man damit nahezu jede Größe einstellen kann ohne immer eine eigene Schablone aus Resten bauen zu müssen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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    2. Hallo Tom,
      bin eben über deinen tollen Blog „gestolpert“. Tolle Idee mit den Aluprofilen. Werde ich mir auch gönnen. Hast du diese kleinen Innenwinkel auch über den Profil-Lieferanten bezogen?

      Niederrheinische Grüße

      Robert

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  8. Hallo Tom,
    vielen Dank für diese Vorstellung und deinen tollen Blog!
    Demnächst benötige ich für nur ein größeres Projekt ziemlich lange Profile. Deshalb überlege ich, ob ich lieber etwas kürzere und dafür mehr Profile in verschiedenen Längen bestelle und dazu noch passende Profilverbinder. So könnte ich mir nach Bedarf immer die benötigte Länge zusammenstecken. Meinst Du, das könnte stabil genug sein?

    Gruß und vielen Dank

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    1. Schönen guten Abend Ralf,
      das habe ich selbst so noch nicht ausprobiert. Wenn, dann würde ich möglichst lange Verbinder nehmen. Was Gescheites wird das aber – denke ich – nicht. Ein klein wenig Spiel wird da immer bleiben und das wird gerade bei langen Fräsungen umso mehr stören / das Ergebnis kaputt machen. Ich würd’s nicht machen.

      Überleg Dir doch, was Du am meisten brauchst und richte danach die Länge aus. Wenn Du z. B. nur gelegentlich / einmal die ganz lange brauchen wirst, könnte man sich ja – dieses eine mal – doch noch eine Schablone aus Holz bauen und dafür bei der Mehrzahl der Fälle eine gescheite aus den Profilen haben.

      Dir eine gute Entscheidung.

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Ja vermutlich hast Du Recht. Ich glaube, das ist erstmal der bessere Weg, bis ich dann doch öfter was längeres fräsen muss.

        Danke Dir und viele Grüße

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    2. Nachdem es monatelang auf meiner ToDo-Liste war, habe ich die Verbinder gestern endlich mal ausprobiert, um hier antworten zu können (hatte ich damals mitbestellt – wofür weiß ich selbst nicht mehr).
      Es funktioniert erstaunlich gut. Die Verbinder sind schließlich auch 15 oder so Zentimeter lang und haben vier Schrauben. Natürlich muss man das sorgfältig einstellen/ausrichten, aber dann ist der Übergang kaum zu merken.
      Insofern war Toms Frage eigentlich ein sehr guter Tipp.

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  9. Danke für den Tipp mit den Aluprofilen.
    Ich habe mir diese nun auch gegönnt und gleich zur Versenkung der Halteösen bei unserem Anhänger verwendet.
    Hat Super funktioniert.
    PS: Einen großen Lob muss man auch der Firma Easy-Systemprofile aussprechen.
    Am Abend bestellt, und schon am nächsten Tag um 09h00 habe ich die Verständigung bekommen das die Aluprofile versendet wurden.
    Auch die Verpackung war 1A. So wünscht man sich das!

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  10. Hallo Tom,
    danke für viele interessante Beiträge in diesem Blog. Diese Lösung mit den Nutplatten ist sehr vielseitig, da habe ich gleich welche bestellt und bin Deinem Vorschlag mit den unterschiedlichen Längen gefolgt (300, 500 und 900 mm).
    Würde gerne mal zu einem Holzwerkertreffen bei Dir auftauchen.
    Herzliche Grüße,
    Fritz

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    1. Hallo Fritz,
      diese Schablone hat sich sehr bewährt. Im nächsten Beitrag zur Sitzbank für den Esszimmertisch kommt dann auch ein recht ausführlicher Beitrag, wie ich sie anwende. Da brauche ich aber noch ein bisschen Zeit – das muss noch fertig geschrieben werden.

      Die Holzwerkertreffen laufen weiter. Sobald es wieder konkret wird, dann mehr auf dem Blog.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  11. Danke für Deine Arbeit und die Details zum Nachbauen!

    Momentan gibt es den/das VARIJIG allerdings für 97 Euro, sodass ich stark überlege, mir den Aufwand eines „Selbstbaus“ zu sparen. Beim VARIJIG muss man zum Einstellen allerdings einen Winkel benutzen.

    Muss man das bei Deiner Version auch? Ich kann mir vorstellen, dass Deine Profile so breit sind, das das entfallen kann.

    In einem anderen Shop (ich nehme an, Du willst keine Links) habe ich neben den Innenwinkel auch Formverbinder, Schnellspannverbinder und ähnliches gesehen. Das sieht mir verdächtig danach aus, als dass man damit auch die Festool Art der Befestigung nachbauen könnte.

    Schöne Grüße
    Philipp

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      1. Hallo Tom,

        die original GEAT Profile waren damals 80*20 mm. Hast Du absichtlich nicht diese Größe sondern die 120*15 mm genommen, z.B. weil die 5 mm niedriger sind?

        Ich habe das mal an meiner Oberfräse nachgemessen und mehr als 8 cm Auflagefläche wäre eigentlich unnötig?

        Danke Dir
        Philipp

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      2. Hallo Philipp,
        Naja – ich war ja irgendwann froh, überhaupr eteas gefunden zu haben.

        Wichtig war mir, dass sie möglicht flach waren – das erhält mehr Fräsertiefe.

        Herzliche Grüße

        Tom

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  12. hello mister Tom
    and thank you for your good idea for alternative festool mfs …

    i bought the good „Nutpl. 15×120“ and is ok .

    but i made an error for „connector slots “ …… i ordered „Inner bracket slot 8 A“ , is not good …..

    is possible to have the good “ link “ i didn’t find ….

    thank you again in advance mister Tom .

    jean jacques

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    1. Hello Jacques,
      the measurement of the slots in the side and the area are not the same. In the area they have 8mm and in the sides they have 6 mm. An error i also did… At this moment i have only limited access to the internet. It is ok for you to contact the seller – they sre very friendly?

      Cheers

      Tom

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  13. Hallo Tom,

    ich würde Deine tolle Konstruktion auch gerne nachbauen und hätte noch zwei Fragen dazu:
    1. Welche Länge hast Du für Deine Profile gewählt und wie hat sich diese bisher bewährt?
    2. Warum liegen auf dem zweiten Bild so viele Innenwinkel auf Deiner genialen Hobelbank? Wenn ich keinen Denkfehler habe, braucht man doch nur 4 Stück?

    Viele Grüße
    Stefan

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    1. Schönen guten Abend Stefan,

      die Profile sind 40 cm und 80 cm lang. Damit kann man schon recht viel abdecken. Bei meinem Esszimmertisch Projekt war sie allerdings zu kurz. Wenn ich mir noch einmal solche Profile bestellen würde, würde ich mir zwei Schablonen bauen. Eine „kleine“ für z. B. Domino – Fräsungen und eine „große“ für z. B. Gratnuten. Die Kosten dafür sind recht überschaubar. Die vielen Innenwinkel braucht man, weil – ich – die Profile je von beiden Seiten mit den Winkeln fixiere. Das hält besser, als nur von einer Seite (das ist ja „nur“ eine Reibungsverbindung).

      Frohes Schaffen!

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Hallo Tom,

        seit längerer Zeit (gefühlt zwei, drei Jahre) bin ich stiller Mitleser von Deinem Blog und verfolge ihn mit großem Interesse. Dafür möchte ich mich recht herzlichen bedanken.
        Trommelwirbel: DANKE für das Teilhaben an Deinen Holzwerkerarbeiten.

        Oben hast Du geschrieben, dass bei einem Neukauf dieser Profile eine kleine und eine große Schablone berücksichtigen würdest. Welche Maße hätten denn die oben genannten Profile für die kleine Schablone nach Deinen heutigen Erfahrungen?

        Mit meinen Überlegungen bin ich mir sehr unsicher. Herstellen möchte ich beispielsweise Griffmulden, Dominoverbindungen mangels Dominofräse mal ausprobieren.

        Vielen Dank für Antwort vorab und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr für Dich und Deine Familie.

        LG Marc

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      2. Hallo Marc,
        das freut mich 🙂

        Zur Schablone. Bisher habe ich die Frässachen mit der „langen“ Schablone gemacht. Kleinere Dinge wie die von Dir angesprochenen Griffmulden oder „Domino“ Löcher habe ich damit noch nicht gemacht. Im Grunde spricht aber – ausser dem Komfort – nichts dagegen, sich im ersten Schritt eine größere / längere Schablone zu machen und dann mal in sich zu gehen, wie „klein“ eine kleinere denn eigentlich sein müsste.
        Bei meiner „großen“ habe ich mir überlegt, wofür ich sie haben möchte = Gratnuten. Dann habe ich mir überlegt, wie lang meine längsten Gratnuten wahrscheinlich werden = Tisch / Schranktiefe. Zu diesem Maß kommt dann noch die Breite der Schablonen = Endmaß. Nach Gefühl kann man dann noch einen mehr oder weniger großen Puffer einbauen. Diese Logik auf die Griffmulden übertragen, ergibt sich die mögliche Länge / Größe einer Schablone ganz nach individuellen Bedürfnissen.

        Ich wünsche Euch einen guten Rutsch rüber nach 2016.

        Herzliche Grüße

        Tom

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  14. Habe mit die Teile beim Lieferanten im Netz angesehen. Alles prima!
    Gut, ich bin Festool-Fan. Doch das Zubehör bei Festool ist gigantisch teuerer als vergleichbare Produkte anderer Hersteller. Da weiche ich gern mal aus. Auch hierbei.

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  15. Hallo Tom!
    Super Tipp und super Blog! Habe gerade die Profile und Innenwinkel während meines Urlaubs in Jamaika bestellt 😊
    Kurze Frage: nutzt Du das kostenlose Hosting von WordPress.com oder einen anderen Hoster?
    Viel Spaß noch und viele Grüße aus Jamaika!
    Stephan
    PS: komme übrigens auch aus München und „bastel“ gerne mit Holz. 😊 Allerdings bei weitem nicht in Deiner Liga. Aber Hauptsache, es macht Spaß!

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    1. Hallo Stephan,
      bei WordPress zahle ich so rd. 10 € im Jahr; das aber nur, damit die Internetadresse nicht so lang wird. Der Rest ist für mau. Wenn Du möchtest, schau doch bei den Holzwerkertreffen bei uns vorbei.

      Herzliche Grüße aus München nach Jamaika.

      Tom

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  16. Hallo Tom,

    interessant – als ich den Preis für die Frässchablone von Festool gesehen habe wurde mir auch anders. Habe die Profile zwar in einem anderen Shop erstanden, aber es genau so aufgebaut. Danke für den Tipp!
    Jetzt steht die eigenkonstruktion eines MFT ins Haus.

    Achso – die Festool Zwingen passen in das Profil, man muss nur etwas an der Oberkante der Zwinge abtragen. Zwei bis drei mal mit der Feile dran lang und es passt.

    Stefan

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  17. Hallo Tom,

    ich finde die Idee und Umsetzung für deine Frässchablone klasse!

    Hast du schon einmal darüber nachgedacht, diese um einen Kreisfräseinsatz zu ergänzen (ähnlich dem beim „MFS“) oder siehst du irgendwelche Schwierigkeiten bei der Umsetzung?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Basti

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    1. Hallo Basti,

      ich kenne die Umsetzung von den „großen“ Herstellern nicht. Wenn ich so etwas aber bräuchte, würde könnte ich mir z. B. eine in der Gestalt vorstellen, dass man an einem Ende ein Holzstückchen fixiert, in das ein Dorn / Gewindestange eingebracht ist (= Zentrum). Dann an der Längsachse eine „Halterung“, in der die Fräse fixiert werden kann. Durch die praktischen Nuten an der Hutplatte könnte man schlicht zwei Hölzchen an / in den Nuten befestigen, die die Fräse fixieren. Fertig. Probiert hab ich’s noch nicht – sollte aber funktionieren. Wichtig ist nur, dass da nichts verrutschen kann.

      Frohes Schaffen 🙂

      Herzliche Grüße

      Tom

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  18. Hallo Tom,
    finde das Profil welches du einsetzt sehr interessant.
    Beim Verfolgen des von dir angegebenen Links sehe ich aber ein anderes Profil, als das, was auf deiner Hobelbank liegt. Ist das wirklich die richtige Nutplatte für 30 EUR/m?

    Beste Grüsse
    Maik

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    1. Schönen guten Abend Maik,

      da hast Du mich jetzt ganz schön verunsichert – ein Link ist schnell mal falsch nachgeschlagen. Der Link, den ich eingestellt habe, war dann tatsächlich nicht der richtige. Das war ein ähnliches Profil des gleichen Herstellers. Die 16 € / m in dem nun aktualisierten Link passen aber.

      Die Links, die in Deinem Kommentar waren mußte ich leider rausnehmen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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    1. Schönen guten Abend Micha,

      meine Festool Zwingen sind ca. 4 – 5 Jahre alt (noch die mit Schraubgriffen). Die passen in die 8 mm Nuten (oben & unten) gerade so nicht rein; da fehlt aber „nicht viel“. Ich könnte mir aber vorstellen, wenn man da ein paar mal mit einer Feile an die Zwinge geht, könnte es passen. Wie es mit den aktuellen Zwingen aussieht kann ich nicht sagen, die habe ich nicht.

      Man muß auch beachten, dass bei den Alu Nutplatten, die ich habe, die Nuten an der Seite kleiner sind (6 mm) als oben & unten. Da gehen die Zwingen sicher nicht rein.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  19. Hallo Tom,
    toller Beitrag. Mit diesem Thema der Schablone hatte ich mich auch eine Zeit lang beschäftigt, allerdings ohne Erfolg, Verrätst du uns woher du die Alu-Platten und die zugehörigen Winkel besorgt hast?
    Danke! Sigi aus Österreich

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      1. Hallo Tom,
        nur um ganz sicher zu gehen. Die Innenwinkel sind, wenn ich dich richtig verstehe, aus 6 mm (weil die Seitennut kleiner ist, als dir Ober- und Unternut)? Richtig?

        Danke Sigi

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      2. Schönen guten Abend Sigi,
        ja, bei den verlinkten Nutplatten (Nutpl. 15×120) sind die Seiten-Nuten 6 mm stark und in der Fläche (d.h. oben / unten) 8 mm. Ich würde es bei der Bestellung von der Nutplatte so machen, dass Du die 6 mm Innenwinkel bestellst und im Kommentarfeld (das kommt dann während der Bestellung) noch einen entsprechenden Satz schreibst, dass die Innenwinkel für die Seitennuten passend sein sollen.

        Viel Erfolg!

        Herzliche Grüße

        Tom

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  20. Hallo Tom,

    die Idee finde ich gut! Kannst Du mir bitte Deine Einkaufsquelle benennen, gerne auch per Mail.

    Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit für Dich und Deine Familie

    Christof

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