Hobelbank

Baubeschreibung der Hobelbank – mit sehr vielen Bildern & Kommentaren: Hobelbank_Bilder_07-inkl. Kommentare-neu-1

_NIK6707 2

Die fertige Hobelbank. Ich bin mächtig stolz drauf, das geschafft zu haben!

_NIK6709 2

Das Anschlagbrett auf der linken Seite. Das habe – ich – das erste mal bei Garrett Hack gesehen. Das ist super praktisch. Weil man auch kleine Teile sehr gut hobeln kann – ohne sie immer gleich einspannen zu müssen. Dünne Teile lassen sich auf diese Art & Weise ohnehin am besten hobeln.

_NIK6710 2

Die sehr breite Lie Nielsen Vorderzange. Da kann man auch mal ein Brett z. B. zum Zinken hochkant einspannen.

_NIK6711_2

Die mächtige Bankplatte. Ich wollte viel ebene Fläche haben.

_NIK6712 2

Die vorderen Pfosten vom Gestell schließen bündig ab. Sowohl mit der Bankhakenleiste, als auch mit der Hinterzange. Das gibt viel Spannfläche.

_NIK6713 2

Die mächtige Lie Nielsen Hinterzange.

_NIK6714 2

Ein wenig Kunst am Bau muß auch sein 🙂

_NIK6715 2

Die Füße vom Gestell sind auf kleinen Füßchen. Das soll evtl. Kippeln vorbeugen -und mir gefällt’s auch noch besser so.

_NIK6716 2

Alles ist bündig.

Nachtrag – ein paar Bilder zur Hinterzange:

IMG_2347

IMG_2348

IMG_2349

IMG_2350

IMG_2351

IMG_2352

 

10 Kommentare zu “Hobelbank”

  1. Hallo Tom,

    vielen Dank für die Bilder und die Erklärungen, das hilft mir schon weiter!

    Ich werde bei Gelegenheit über den Fortgang berichten wobei ich das Holz erstmal grob zuschneiden muss und dann im Keller lagern. Da ich etwas problematische „klimatische Bedingungen“ im Keller habe (Feuchtigkeit) bekommt das Holz hierfür ein bisschen mehr Zeit.

    Viele Grüße und ein schönes Restwochenende

    Christoph

    Gefällt mir

    1. Hallo Daniel,
      ist ja schon eine zeitlang her – schwierig. Ich meine, dass das so um die 400 – 500 € waren. Das war aber eine „spezial – sonder – Situation“. Der Händler hat kurz danach zugemacht und so waren das quasi Ausverkaufspreise.
      Für kanadischen Ahorn zahlt man in dieser Qualität in München gerne mal so um die 1.400 – 1.500 € / Kubikmeter. Das mag in anderen Gegengenden aber anders aussehen. Gewerbe / Privat, die Abnahmemenge und, und … spielen eine weitere Rolle.

      Wie im Beitrag schon erwähnt: billiger wird’s mit einem Selbstbau nicht – nur „individueller“ und hoffentlich schöner & besser.

      Herzliche Grüße

      Tom

      Gefällt mir

  2. Hallo Thomas,

    eine schöne Hobelbank hast du dir gebaut!!
    Ich denke gerade über eine Hobelbank nach. Da die Bank die mich anspricht bald den den Preis eines Kleinwagen erreicht denke auch ich über einen Selbstbau nach. Deine Gedanken zur Planung sind dabei sehr hilfreich.
    Du hast geschrieben, dass du dir einen Bauplan von finewoodworking bestellt hast. Hat er dir bei er Planung und Umsetzung geholfen oder kann man sich den Plan sparen?

    Viele Grüße aus Wolfenbüttel
    Christoph

    Gefällt mir

    1. Schönen guten Abend Christoph,
      Danke. Das Preisargument ist zwar da, aber echtes Sparpotential gibt es beim Selbstbau wohl leider nicht. Da steht eher der Aspekt im Vordergrund, dass Du eine Bank – genau – nach Deinen Vorstellungen hast. Der Plan von FWW hat mir schon geholfen; vor allem, bei den Verbindungen und einigen Details. Meine weicht aber in einigen, wichtigen Punkten von Garrett’s Bank ab (z. B. fehlende Strebe unten / vorne; zweite Ebene unter der Platte; Doppelzapfen; massive Platte und nicht „nur“ zusammengeleimte Bretter als Platte). Der Plan kostet mit knapp 15 € (?) auch nicht die Welt und hat den Vorteil, dass die Maße skaliert werden können (eine Umrechnung in cm ist möglich).

      Melde Dich einfach, wenn ich Dir noch sonst wie helfen kann – gerne auch telefonisch.

      Herzliche Grüße

      Tom

      Gefällt mir

      1. Hallo Tom

        danke für deine Antwort.

        Naja, ich bleibe imer wieder bei Epple hängen, da spielt der Preis dann schon eine Rolle 🙂
        Aber letztendlich ist der Preis nicht das treibende Argument. Vielmehr steht das selber machen und die Planung nach den eigenen Wünschen im Vordergrund.

        Gerne komme ich auf dein Angebot mir zu helfen, ich kommer gerne darauf zurück wenn es soweit ist.

        Viele Grüße
        Christoph

        Gefällt mir

      2. Guten Morgen Tom,

        da ich jetzt richtig in die Planung meiner Hobelbank einsteige (das Holz liegt in der Garage, die Mechaniken für Zangen, ich habe mich auch für Lie-Nielsen nentschieden, im Keller). Deshalb möchte ich jetzt auf dein Angebot zurückkommen dass ich mich mit Fragen an dich wenden kann.

        Es geht um die Hinterzange: Wenn ich die Anleitung richtig interpretiere steht die Hinterzange 125 mm über die Bankplatte hinaus. Das „L-Stück“ soll 115 mm dick sein. Daraus ergibt sich ein 10 mm breiter Spalt zwischen dem „L“ der Hinterzange und der Bankplatte.

        Habe ich das so richtig interpretiert? Wenn ja, hast du das auch so das auch so umgesetzt? Ich versteht den Sinn dieses Spalt nicht.

        Vieleicht kannst du mir auf die Sprünge helfen?

        Viele Grüße

        Christoph

        Gefällt mir

      3. Hallo Christoph,
        das freut mich für Dich – das ist ein sehr schönes Projekt.

        Ich habe Dir im Beitrag zur Hobelbank unten noch ein paar Detailfotos von der Hinterzange mit den Maßen beigefügt. Ich hoffe, da sind alle für Dich interessanten Maße dabei; wenn nein, melde Dich einfach.

        Über Sinn & Zweck von dem „L“ bei der Hinterzange habe ich nichts konkretes in Erfahrung gebracht. Selbst eine recht umfangreiche Diskussion im Netz zu diesem speziellen Thema hat keine Erhellung gebracht. Sicher ist, dass im Bereich von dem „L“ keine allzu große Belastung auftreten sollte – das Holz dort ist nur an einer Ecke (bei mir ein sehr massiver Grat) fest und so entsteht dann ein recht großer Hebel. Die heute gebauten Hobelbänke verzichten auch gerne mal ganz auf dieses „L“.

        Ich habe mich dazu entschieden, es doch anzubringen. Für mich war der Grund allerdings, die Schrauben von der Platte der Gewindestange (oder wie auch immer das Ding wirklich heißt), nicht im Langholz anbringen zu müssen. So kann ich sie sehr fest im Querholz schrauben. Ich habe die beiden Schrauben auch senkrecht angebracht. Waagerecht hätte den Nachteil, dass auf Höhe „einer“ Faser, zwei Schrauben angebracht sind – mit erhöhter Gefahr des Spaltens. Das „L“ habe ich gerade so austariert, dass es die Bankplatte – gerade nicht – berührt, wenn sie Hinterzange ganz geschlossen ist.

        Herzliche Grüße

        Tom

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Mein Weg als Hobbyschreiner

%d Bloggern gefällt das: