Sägelade

Der Bau einer Sägelade – das war so ein Thema, das ich immer wieder vor mir hergeschoben hatte.

„Es geht schon auch so“…

Nun war es endlich so weit. Ich hatte ein paar ruhige Minuten & noch ein paar Reste einer Eichenbohle. Anbei die Fotos vom Bau meiner Sägelade – die neue Hobelbank wird’s mir hoffentlich danken 🙂

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Das Ausgangsmaterial – Reste einer Eichenbohle.

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Den Sägeanschlag wollte ich ein wenig in das Bodenbrett einlassen. Die Nut hierfür habe ich an der Kreissäge gemacht. Das Einlassen habe ich gemacht, da ich mir davon eine bessere Stabilität der „Anschlagleiste“ (oder wie auch immer man das Teil nennen möchte) verspreche. Sonst gehen die „Ursprungsnuten“ , in denen dann später die Säge geführt wird, bis auf den Boden der Anschlagleiste, die ist dann vollständig bis auf den Boden durchgesägt – und hält nicht mehr.

Ich versuch’s jetzt mal so. 🙂

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Die noch sägerohe Nut.

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Das Ganze wird schön sauber mit dem großen Simshobel verputzt.

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Alles im Winkel. Prima.

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Jetzt geht’s an die „Ursprungsnuten“. Zweimal im 45 Grad Winkel und einmal im 90 Grad Winkel.

Ich habe das Ganze mit der Säge geschnitten, mit der ich künftig auf der Sägelade auch sägen möchte. Das Sägeblatt der Kreissäge wäre breiter und die dadurch entstehende Nut würde der Säge keine Führung mehr bieten können.

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Da sollen sie hin, die „Ursprungsnuten“.

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Und los geht’s!

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Das Ganze wird noch eingeleimt. Eigentlich wollte ich auch noch Schrauben anbringen. Wie’s aber immer so ist. Ich hatte keine passenden mehr…

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Das Ganze habe ich mit kleinen Überständen gemacht. Hier wird alles noch mal sauber zugeschnitten.

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Um die Sägelade später an der Hobelbank festmachen zu können und am Rumrutschen zu hindern, bringe ich unten noch eine kleine Leiste an. Die Schrauben aber versenkt – nicht dass die später die Hobelbank verkratzen.

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So sieht’s dann aus. So könnte man sie schon nutzen.

Ich möchte aber die Möglichkeit haben, längere Teile winklig zu sägen. Dazu braucht man noch ein Teil in der gleichen Dicke wie die Sägelade. Wenn das lose ist, wäre das – bei mir – wahrscheinlich recht schnell weg oder ich würde es ständig suchen. Da steckt viel „Potential“ drin, dass schlimme Worte in der Werkstatt fallen. Das will keiner… 🙂

Also: Das Unterlegehölzchen wird an der Sägelade befestigt.

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Das Loch für die Rampamuffe wird gebohrt.

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Da kommt die Rampamuffe rein.

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Rein damit.

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Da wohnt die Unterlegeleiste künftig. Mit der Flügelmutter ist sie fix abgemacht, wenn man die Leiste braucht.

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Das Ganze noch in Aktion.

5 Kommentare zu “Sägelade”

  1. Hallo Tom,
    so meinte ich das auch nicht. Für meine Sägelade habe ich die Anschlagleiste mit der Kreissäge geschnitten (hatte danach also drei Teile) Diese Teile habe ich dann mit Leim und Schrauben auf dem Brett befestigt mit der Säge zwischen den Teilen (so stimmt der Abstand, die Säge bekommt Führung und die Sägelade ist ziemlich genau) Ich wollte es nicht per Hand säge, da ich Angst hatte etwas vom rechten Winkel abzuweichen.

    Grüße Kai

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    1. Die Sägelade sieht gut aus!
      Ein Tipp bzw. Frage zu den Führungsnuten der Säge an der Anschlagleiste. Hätte man diese nicht auch mit der Kreissäge schneiden können und anschließend in den Falz kleben können? (mit der Säge Zwischen den zu verleimenden Teilen, damit die Breite stimmt)
      Dadurch wäre das wohl noch etwas präziser geworden. Wäre ja ärgerlich, wenn man sich so viel Mühe mit der Lade gibt und dann beim per Hand sägen die Säge etwas verläuft.
      Grüße aus Hessen
      Kai

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      1. Hallo Kai,
        mit der Kreissäge wollte ich die Führungsnuten nicht schneiden – das Kreissägeblatt ist rd. 3 mm dick. Eine solche Nut kann (meiner) Handsäge keine ausreichende Führung mehr geben.
        Herzliche Grüße
        Tom

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