Ein Kreuz zur Erstkommunion

Lina hat dieses Jahr Erstkommunion. Aus ein paar kleinen Resten aus der Resteecke (kanadischer Ahorn) und ein wenig Zeit ergeben ein schönes Geschenk  und sind gleich noch eine gute Möglichkeit, zum üben der Grundfertigkeiten.

DSC_4620

Aus diesen beiden Stücken soll das kleine Kreuz entstehen.

DSC_4626

Zunächst müssen die beiden Stückchen erst mal auf gleiche Abmessungen gehobelt werden.

Da ist das Anschlagbrett an der Hobelbank eine große Hilfe. Sehr bewährt hat sich auch die – bis an die linke Ecke hinein – durchgehende Bankhakenleiste. Dadurch ist vorne eine durchgehende, ebene Fläche. Das ergibt eine sehr exakte Referenzfläche.

DSC_4628

Check mit dem Winkel – alles paßt.

DSC_4629

An der Stoßlade werden noch die Enden in den exakten Winkel gebracht. Heute war nichts zu justieren – hat alles so gepasst und war im Winkel.

DSC_4633

So soll’s dann mal aussehen.

DSC_4635

Mit dem Streichmaß wird die Tiefe der Nut angerissen.

DSC_4636

Ich messe wieder von der Mitte ausgehend. Das finde ich einfacher.

DSC_4638

Das Maß des „langen Teiles“ wird auf den Querteil übertragen.

DSC_4639

Papa, was machst Du da?

DSC_4640

Die Nuten mache ich wieder mit der Kreissäge. Hierzu wechsle ich auf das Längsschnittblatt mit den geraden Zähnen – das gibt einen ganz ebenen Sägegrund.

DSC_4641

Die Sägeblatthöhe stelle ich mit dem kleinen Kombiwinkel ein; da ist noch die Tiefe eingestellt, mit der ich das Streichmaß ausgerichtet habe. So paßt es dann – sicher.

DSC_4643

Bei so kleinen Teilen muß man immer ziemlich aufpassen, dass da wirklich auch nur Holz geschnitten wird – alles andere gibt lästige Blutflecken in der Werkstatt…

DSC_4644

Hat wunderbar geklappt. Alles sauber, gerade und im Winkel.

DSC_4645

Noch ein wenig Leim dran.

DSC_4648

Und schon kann verputzt werden. Das mache ich mit einem meiner Lieblingshobel – dem Lie Nielsen Nr. 62 – Flachwinkel Schlichthobel. Ahorn ist ein sehr hartes, manchmal sehr tückisch zu hobelndes Holz. Mit einer 50 Grad Fase geht’s aber wunderbar.

DSC_4650

Das Gros der Kanten breche ich mit dem kleinen Lie Nielsen Nr. 102 – auch ein Flachwinkler.

DSC_4651

In die letzten Ecken kommt man mit dem Hobel nicht hin. Dafür nehme ich ein Stechbeitel – geht auch wunderbar. Man muß nur aufpassen, dass man nicht zuviel auf einmal wegnimmt – sonst reist’s aus.

DSC_4652

Die letzten Feinarbeiten mache ich wieder mit der Ziehklinge. Gerade an der Stelle, wo sich die beiden Teile treffen (Längs- auf Querfaser) läßt es sich nur sehr schwer / schlecht hobeln. Der Ziehklinge ist das egal.

Alles ist herrlich glatt & glänzend. Die Fugen sind auch schön dicht.

DSC_4653

Fertig.

2 Kommentare zu “Ein Kreuz zur Erstkommunion”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Mein Weg als Hobbyschreiner

%d Bloggern gefällt das: