Holzpferd

Völlig überraschend hat Lina dieses Jahr am 21. Mai Geburtstag. Ein Geschenk muß her.

Lina reitet sehr gerne (welches Mädchen in dem Alter nicht?). Am Wochenende waren wir bei einem Freund von mir, der hat ein Holzpferd gebaut. Caro: „können „wir“ so was auch mal machen?“

Klar. Können „wir“.

Im Baumarkt habe ich aus der Restekiste Multiplexplatten gekauft (halber Preis), Dachlatten und Balken (jeweils sägerauh); dazu noch ein paar Schrauben. Alles zusammen rd. 50 €.

Los geht’s.

Die Bildersuche der Suchmaschine wirft beim Begriff „Holzpferd“ schöne Inspirationen aus. Entschlossen haben wir uns dann für eine Kombination von einigen schon gebauten Pferden – und dem aus dem Stall von Caro. Wir haben uns entschlossen, den Rücken ca. 1,2 m hoch zu machen und rd. 1 m lang.

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Meine künstlerische Ader ist nicht sonderlich ausgeprägt. Caro malt mir den Pferdekopf auf die MPX Platte (wozu so eine große Vorderzange nicht immer gut ist…).

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Da habe ich ganz schön was vor mir – eine Menge Holz vor der Hütten.

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Im ersten Schritt müssen die Balken (= künftige Füße) glatt & gerade gehobelt werden.

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Das ging recht schnell.

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Aus diesen MPX Platten soll der Rumpf entstehen.

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Oben soll es rund werden. Einen so großen Zirkel habe ich nicht. Mit dem simplen & einfachen „Trick“ mit der Schnur geht das wunderbar.

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Alle drei Platten werden gleichzeitig ausgeschnitten – dann sind sie automatisch gleich groß und hinter her wird nichts schief.

Ich mache das mit meiner Festo Carvex 400. Über die wird im allgemeinen recht geschimpft. Ich hatte bisher keinen Grund zum Klagen. Muss aber auch gestehen, dass ich sie im Grunde nur für grobe Arbeiten nehmen.

Eine Säge ist kein Präzisionsinstrument wie ein Hobel – und schon gar nicht, wenn es um eine Stichsäge geht.

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Sie hat zwar ganz schön gekämpft mit den rd. 7 cm MPX. Mit dem langen Sägeblatt (Festo) hat es aber wunderbar funktioniert – und ist auch winklig.

Ich bin zufrieden – keine Nacharbeit notwendig.

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Nun geht es an den Pferdekopf.

Ich säge immer lieber von unten – dann wird der Strich nicht von den Sägespänen verdeckt. Eine Herausforderung ist es immer, das Holz so auf der Hobelbank zu befestigen, dass man sägen kann, aber nicht in die Hobelbank sägt.

Es geht aber.

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Sie schon mal gar nicht schlecht aus – man erkennt einen Pferdekopf. Wie ich das Ding dann später an den Rumpf bekommen will, weiß ich noch nicht. Mal sehen…

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Weil ich gerade dabe bin, kann ich auch gleich noch die Ohren aussägen. Wieder beide gleichzeitig.

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Im mittleren Stück des Rumpfes soll ein Balken laufen – das gibt noch mal mehr Stabilität.

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Wie viele Latten brauche ich den eigentlich?

Hier mal eine Trockenprobe.

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Niklas wurschtelt auch in der Werkstatt mit rum – klar 🙂

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Da wartet ein ganz schöner Haufen Arbeit auf mich.

Ich habe mich dazu entschieden, nur eine Seite zu hobeln. Die Kanten werden noch abgerundet und „hinten“ sieht man hinterher ohnehin nicht.

Man muß sich ja nicht unnötig viel Arbeit aufhalsen.

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Niklas macht sich nützlich und bricht & schleift schon mal die Kanten vom Pferdekopf.

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An der Fräse kommt der 1/4 Stab Fräskopf drauf.

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Hm – viel geht da nicht weg.

Nun gut. Verletzen können sich die Kurzen nun nicht mehr.

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Nun geht es an die Dachlatten. Da war ich ganz schön beschäftigt (20 Dachlatten à 2 m – 2 Kanten = 80 m Kante).

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Das sieht gut aus – da „paßt“ es.

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Die Rundung von den Füßen war mir dann – doch – zu gering. Ich habe ein wenig gewühlt und noch einen anderen (Universal) Fräskopf „gefunden“ mit einem größeren Radius.

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Problem war, dass ich den „falsch rum“ einbauen mußte, sonst wäre die Rundung oben gewesen und dann hätte ich nicht fräsen können (der Balken war zu hoch).

Also. Fräse andersrum laufen lassen (d.h. rechts rum). An sich kein Problem. Man muß nur höllisch aufpassen, dass man das Holz von links und nicht, wie sonst, von rechts zu führt. Sonst ist das Gleichlauf fräsen – und der doch recht massive Balken spielt „Wurfgeschoss“ in der Werkstatt.

Braucht kein Mensch.

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Alles schön sauber installiert mit den Sicherheitsvorkehrungen. Die sind hier aber auch sehr hilfreich, weil sie den Druck gut verteilen.

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So gefällt es mir besser.

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Es sind noch einige Meter Kanten zu brechen.

Da bin ich sehr froh, dass ich noch eine Hochgeschwindigkeits Frässpindel für die Fräse habe. Flux einen 1/4 Fräser mit Anlaufring montiert – und los geht’s.

Etwas nervig ist allerdings dieser mistige Schlüssel, mit dem der Fräser festgezogen wird. Man rutscht sehr gerne ab – und flux ist die Hand im Fräser…

Wenn da jemand einen heißen Tip für mich hat, wäre ich sehr dankbar…

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Mein Fräsaufbau.

Im Hintergrund die Absaugung.

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Mit Hilfe dieser Magnete kann die Absaugung an jeder beliebigen Stelle auf dem Maschinentisch fixiert werden. Sehr praktisch.

Die Magnete haben mehrere kg Haltekraft und mit dem Hebel kann man sie „an“ und „aus“ machen. Die habe ich mir aus Großbritannien kommen lassen; kann ich empfehlen.

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Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

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Hier werden die Kanten vom Pferdekopf gebrochen.

Der Vorteil gegenüber der Oberfräse ist, dass hier nichts kippeln kann und die Absaugung schafft einfach mehr weg. Die Sauerei in der Werkstatt ist nicht so groß.

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Ja, das war ganz schön Arbeit…

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Nun sind die Latten zu kürzen.

Rechts von der Säge habe ich leider nur 80 cm – also zu wenig. Ich habe mir dann so beholfen, dass ich zwei Latten untergelegt habe. Dann bin ich über die Schraube (rechts) drüber gekommen.

Das hat wunderbar funktioniert. Einfach & effektiv.

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Wird langsam.

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Nun noch jeweils 4 Leisten gleichzeitig gekürzt – das geht schneller und die Latten werden sicher alle gleich lang.

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Die Schnittkanten wollte ich auch mit einer Rundung versehen. Hätte sicherlich nicht unbedingt sein müssen – ich hatte aber gerade „Lust“.

Wichtig ist hier, dass das Holz am Queranschlag  geführt wird. Ich habe dann auch immer erst von aussen nach innen gefräst (d.h. ein kleines Stück „Gleichlauffräsen“). Mit der Folge, dass einmal von oben und dann von unten gefräst werden muss. Sehr aufwändig, aber es werden Ausrisse effektiv verhindert.

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Wunderbar geworden.

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Maß nehmen für den Mittelbalken (= Rücken vom Pferd).

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Nun geht es an die Fixierung vom Pferdekopf.

Im Rücken werde ich einen Schlitz machen – hier wird gerade Maß genommen.

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Den Schlitz mache ich an der Kreissäge.

Da muß man – höllisch! – aufpassen, das man nicht in das offene Sägeblatt rutscht. Mein selbst gebastelter „Schiebestock“ hilft mir aber mal wieder sehr gut.

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Da mußte – ich – ganz schön grübeln, damit mir was einfällt, wie man den Pferdekopf „da rein“ bekommt ohne dass man großartig was sieht. Gleichzeitig müssen aber auch auf diversen Ebenen Kräfte aufgefangen werden (seitlich & oben / unten). So geht’s sehr gut.

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Man erkennt gut die Unterstützung, die der Pferdekopf hinten vom Balken oben bekommt. Im Schlitz habe ich noch 2 Sicherungsschrauben angebracht.

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Vorne kann sich der Kopf dann auch am Brett abstützen. Das sollte halten.

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Hinten kommen zwei Schrauben in den Rücken rein.

Wichtig ist hier, dass die schräg eingesetzt werden. Im Kopfholz hält das besser, da  die Holzfasern dann besser mit der Schraube Halt finden, als wenn sie parallel zur Schraube verlaufen.

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Die Montage der Leisten, die den Rumpf bilden beginnt.

Pro Leiste 3 mal vorbohren und dann eine Schraube. Im direkten Vergleich bin ich – sehr – froh, den Protool Schrauber (heute baugleich mit Festo) gekauft zu haben. Gebohrt habe ich mit meinem alten Metabo Akku Schrauber. Da habe ich – mal wieder – gemerkt, was es ausmacht, Kraft satt zu haben und nicht auf diese nervigen Akkus angewiesen zu sein.

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Das konnte ich mir nicht verkneifen.

Hält sogar mich aus 🙂

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Jetzt wird’s „fummelig“. Die Füße sollen sowohl zur Seite als auch nach vorne / hinten geneigt sein, damit das Pferd nicht so wackelt.

Was nun kommt, sind diese fiesen schiefen Schnitte, die – ich – an der Tischkreissäge immer nur mit viel schlimmen Worten hin bekomme.

Vielleicht hat ja jemand einen heißen Tip, wie er so was löst?

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Ich habe mich diesmal für eine kleine Hilfskonstruktion entschieden.

Simpel & effektiv. Das werde ich mir merken.

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Die Höhe vom Pferderücken ist  von der Regierung vorgegeben.

Und woher weiß ich jetzt, wo ich den Schnitt machen muß? Keine Ahnung, ist ja alles „schief“.

Mit dieser einfachen Hilfskonstruktion habe ich mir dann beholfen; so kriege ich auch gleich den notwendigen Winkel raus ohne zu rechnen.

Wie heißt es so schön:

Dumm kann man sein. Man muß sich nur zu helfen wissen. 🙂

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Weil es noch nicht schwierig genug war, wird es jetzt noch mal schwieriger.

Vorgabe der Regierung: Das Pferd darf nicht wackeln. Klar.

Das gemeine an den Füßen ist, dass sowohl oben (am Rumpf) ein Winkel ist. Unten am Boden sind dann sogar zwei Winkel (seitlich & nach vorne).

Ein sog. Schifter Schnitt ist gefragt. An sich kein Hexenwerk – wenn man weiß, wo man welchen Winkel einstellen muß. Das herauszubekommen ist nicht so ohne.

Ich hab’s aber geschafft 🙂

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Nun noch ein paar Löcher für die Schrauben in den Füßen gebohrt.

Die Tischbohrmaschine ist mir da eine große Hilfe.

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Die Rechnerei will einfach nicht aufhören.

Und wo bitteschön müssen jetzt die Füße festgemacht werden, damit sie am Ende alle auf einer Höhe enden?

Ich habe mir so beholfen, dass ich an beiden Seiten auf der gleichen Höhe eine Markierung angebracht habe. Der Einfachheit halber habe ich mich an der Höhe von meinem Winkel orientiert. Man muß es sich ja nicht unnötig schwer machen.

Die Hobelbank ist mir da eine sehr gute & willkommene Referenzfläche. Da freue ich mich – immer wieder – drüber, die gebaut zu haben.

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Die Höhe allein reicht aber noch nicht. Der Winkel (von den Füßen unten) muß auch noch irgendwie hin.

Mit der Schmiege habe ich ihn dann übertragen & angezeichnet.

Hier sind auch schon die Löcher von den Füßen angebracht. Die Füße können montiert werden.

Und wie kriege ich das jetzt wieder hin? Alleine das recht schwere Ding halten und gleichzeitig die Füße montieren, geht gar nicht.

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Aber so geht’s.

Wozu so ein Auslegertisch nicht alles gut sein kann 🙂

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Und es wackelt noch nicht einmal.

Da bin ich jetzt richtig froh.

Man beachte die beweglichen Ohren – ein kleiner Gag des Hauses, um die „Stimmung“ des Pferdes darstellen zu können 🙂

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Niklas gefällt das Pferd schon mal.

„Aber Papa – ich komme das nicht alleine hoch!“

Hm – und nu?

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Also. Noch mal in den „Fundus“ marschiert und ein Abschnitt von den Eichebohlen rausgeholt („Waldkante“).

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Endlich mal wieder ein wenig hobeln – das hat mir in den letzten Tagen richtig gefehlt.

Als ich den schönen Lie Nielsen Flachwinkel Hobel Nr. 62 macht mir mal wieder viel Freude – & wunderbare Späne.

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Also bei Niklas ist das Pferd schon mal gut angekommen.

Caro wollte die Ohren noch weiter vorne haben („da sind die Ohren nicht – das sieht blöd aus“) und ich habe noch eine Aufstiegsleiste montiert. Dann kommen die „Kurzen“ da besser rauf.

Fertig.

Das alles war 1 Tag Arbeit und hat rd. 50 € gekostet. Da freut es mich, das das so gut geklappt hat.

Das geht auch alles mit Handwerkzeug & / oder mit handgeführten Maschinen. Das habe ich jetzt nicht gemacht. Das hat mir einiges an Zeit gespart. Man muß aber auch nicht alles so machen; z. B. die Rundungen der Latten selbst an den Enden wäre nicht zwingend notwendig gewesen.

Caro macht nun noch ein wenig Feinarbeit. Das Pferd bekommt noch eine Mähne und sie will im Stall mal schauen, ob da nicht ein kaputter Sattel günstig her geht. Dann wird das alles authentischer.

Der Geburtstag von Lina kann kommen 🙂

 

Caro hat sich der Sache auch noch angenommen und ein wenig Feintuning vorgenommen. Im Stall konnte sie einen ausrangierten / kaputten Sattel ergattern und aus einem Sisal – Seil hat sich Schwanz & Mähne gemacht Ein ganz billiges Zaumzeug macht aus einem Holzpferd schon ein richtiges Pferd – na ja. Fast 🙂

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18 Kommentare zu “Holzpferd”

  1. Hallo,

    Sehr schönes Holzpferd haben Sie da gebaut. Besteht die Chance den Pferdekopf als Vorlage zu erhalten (Datei), damit ich es nachbauen kann?!

    Besten Dank.
    Alexander Bald

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    1. Schönen guten Abend Alexander,
      leider habe ich den Kopf nicht als Datei – den hat meine Frau frei Hand gezeichnet. Evtl. können Sie einen Pferdekopf vergrößern (z. B. mit Beamer, Diaprojektor, Kopierer)?

      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Hallo Thomas,
        sehr gerne – Danke. Wenn es Dir recht ist, dann schick mir das PDF und ich stelle es hier auf dem Blog den anderen zur Verfügung. Dann hätten andere auch etwas davon – das Thema wird recht häufig angeklickt.
        Herzliche Grüße

        Tom

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      2. Schönen guten Abend Christiane,
        leider habe ich keine PDF Vorlage. Du könntest natürlich eines der Fotos nehmen, vergrößern und mit Sprühkleber auf das Holz kleben. Das dann ausschneiden.

        Herzliche Grüße

        Tom

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      3. Hallo Heike,
        leider habe ich kein PDF vom Pferdekopf. Was aber auch gut geht, ist ein Foto vom Blog mit dem Pferdekopf zu vergrößern, ausschneiden und mit Sprühkleber auf das Holz zu kleben. Das kann dann einfach ausgeschnitten werden.
        Viel Erfolg.
        Herzliche Grüße
        Tom

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  2. Das Holzpferd sieht klasse aus und die Anleitung ist auch sehr ausfürlich und verständlich. Und das Ganze für einen Preis von nur 50 Euro Materialkosten herzustellen, ist schon super. Ich könnte mir vorstellen, das Holzpferd für meine kleine Nichte herzustellen, die bald mit dem Voltigieren anfangen möchte.

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  3. Ganz toll ist Euer Pferd geworden 🙂
    Meine Tochter hat ihres heute bekommen, jetzt meines Frage.
    Wie habt Ihr die Mähne und Schwanz befestigt? Meine Maus will unbedingt was zum Striegeln und bürsten haben. Bin etwas ratlos 😉

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    1. Schönen guten Abend Marina,
      Danke 🙂

      Die Mähne & Schwanz haben wir mit dem handelsüblichen Weißleim (z. B. Ponal) befestigt. Das hält sehr gut; irgendwann wird aber auch das mal nachgeben, wenn man da zu sehr & intensiv striegelt. Macht aber nichts – dann kann man einfach wieder neue Haare anleimen.

      Herzliche Grüße

      Tom

      … viel Erfolg!

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  4. Hallo,
    erst mal ein riesen Kompliment für Deinen Blog. Tolle Baudokumentationen und vor allem viele Ideen wie man mit Kindern in der Werkstatt basteln kann.
    Auch ich trage mich mit dem Gedanken ein Pferd für die Kinder zu bauen. Kannst Du mir sagen, welches Holz Du für das Pferd verwendet hast? Steht das Pferd in der Wohnung oder ist es draußen der Witterung ausgesetzt?
    Vielen Dank schon mal im voraus,
    Andreas

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    1. Schönen guten Morgen Andreas,
      Danke 🙂
      Überwiegend kam günstiges „Nadelholz“ (d.h. Fichte) aus dem Baumarkt zur Anwendung. Für den Körper habe ich noch vorhandene Reste aus Multiplex genommen. Unser Pferd steht im Keller, d.h. trocken und wurde nicht mit Öl / Lasur / Lack behandelt.

      Wenn man das Pferd Draussen stehen lassen möche, müsste man einen deutlich höheren Aufwand treiben. Ob’s dann tatsächlich – dauerhaft – hält, bleibt abzuwarten. In jedem Fall ist das mit höherem Pflegeaufwand verbunden.

      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

      Tom

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  5. Hi – super Anleitung.. Wir haben auch den Auftrag bekommen, Holzpferde zu basteln – gleich vier Stück… Die Schwierigkeit bei den Winkeln der Füße haben wir mit einer Kappsäge gelöst: Den Winkel, den die Füße seitlich stehen ans Sägeblatt übertragen, den Winkel, den die Füße nach hinten stehen (vom Schrägschnitt oben) auf den Tisch übertragen.. Wir haben also das Sägeblatt 10 Grad schräg gestellt und die Säge um +6 bzw. -6 Grad zum Tisch gedreht. Dann muss man nur noch aufpassen, wie herum man schneidet, passt aber perfekt und man kann immer oben und unten gleichmäßig schneiden..

    Gruß

    Tom

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  6. hallo,
    das ist ja ein super Holzpferd, Meine Tochter häte auch gerne so eines, sie reitet und da kann man sicher auch super trocken Übungen drauf machen, wirklich sehr schöne Arbeiten, deine Seite gefällt mir wirklich sehr gut. Toll das Pferd
    ein schönes Wochenende

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    1. Schönen guten Abend Christoph,
      das ist ja eine sehr gute Seite – Danke für den Tip.

      Ich habe mir die Schlüssel mal auf der Seite angeschaut. Das Prinzip schaut sehr ähnlich aus. Ich stelle mir im Grunde einen Schlüssel vor, der die Mutter vollständig umfasst, so dass man nicht ständig abrutschen kann – eigentlich, wie eine „Nuß“ vom Ratschenkasten. Ich suche bei denen noch mal auf der Seite.

      Dir noch einen schönen Abend.

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Servus,

        ich bin gerade von einem Bekannten darauf hingewiesen worden, dass deine Spindel evtl. auch mit OZ Spannzangen ausgerüstet sein könnte.
        Beide Systeme sind recht ähnlich und unterscheiden sich nur in den Maßen.

        Für diese Art von Mutter gibt es meines Wissens keine solchen Schlüssel wie gewünscht. Allerdings für andere Spannmuttern.
        Ggf. müsstest du dann Mutter und Schlüssel neu anschaffen.

        Könntest du bitte mal eine Spannzange vermessen? Dann kann ich dir evtl. sogar eine passende Mutter mit Schlüssel empfehlen.

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