15. Hohlkehlen

Heute hatte ich dann noch 3 Stunden Zeit – eine gute Zeitspanne, um die Hohlkehlen anzubringen.

Nun geht es also los. Das „Gepansche“ mit dem Epoxy. Davor hat mir recht gegrault. Auch Dank einiger Hinweise & Warnungen, habe ich noch einmal ziemlich aufgerüstet und mir eine professionelle Gasmaske gekauft. Da hat sich der Blog schon wieder gelohnt  – und das ist für mich auch einer der Mehrwerte von der vielen Arbeit mit einem Blog.

Man kann von dem schier unerschöpflichem Wissen der Vielen „da Draussen“ profitieren – und die Leser haben auch noch was davon. Prima!

In den technischen Hinweisen  steht etwas von „kann gesundheitsschädlich sein“. Aber ich gehe mal davon aus, dass das wie immer ist – das „kann“ muss als „ist“ gelesen werden.

Von daher hat es sich ganz gut getroffen, dass Caro mit den Kindern heute Vormittag nicht zu Hause war. Dann kriegen die das Zeug nicht ab.

Ich bin vom Keller in die Garage umgezogen – da ist die Durchlüftung viel besser und das ganze Haus stinkt nicht nach dem Zeug.

Es geht los:

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Ich habe gelesen, dass man ziemlich viele Rührstäbchen braucht. Die kosten zwar nicht die Welt. Aber warum soll ich mir erst etwas kaufen, wenn ich das Zeug sowieso schon rumliegen habe?

Also – ab in die Abfallkiste und ein paar Leisten rausgezogen.

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Noch kurz über die Säge geschoben.

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Und fertig ist der Stapel Rührstäbchen – für lau 🙂

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Die Garage mit dem Laminieraufbau.

Das Ganze ist eine rechte Sauerei. Ich habe daher den Boden mit den Resten von der Tapete ausgelegt, die ich noch hatte vom Vorlagenschneiden für die Seitenplanken.

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Einen Müllbeutel habe ich mir auch gleich noch hingehängt. Da fällt doch recht schnell, sehr viel – ziemlich klebriger – Müll an…

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Die Einmalhandschuhe wären sehr gut – wenn sie nicht Größe „M“ sondern „L“ wie bestellt gehabt hätten. So aber passen meine Wursthände da leider nicht rein….

Die grammgenaue Waage ist ein Muss. Damit die nicht gleich völlig versaut wird, habe ich sie noch in ein Brotzeit Tütchen eingepackt. Geht doch einmal was daneben (auf die Waage) schmeiße ich nur die Tüte weg und die Waage bleibt intakt.

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„Judex non kalkular“ – Juristen können nicht rechnen.

Zumindest bei mir stimmt das. Ich habe mir daher in Excel eine Tabelle erstellt, um das Mischverhältnis für Härter und Epoxy gleich zuhaben.

Zumindest ich kann den Dreisatz nicht im Kopf rechnen. In letzter Minute habe ich dann auch noch gemerkt, dass der „schnelle“ Härter für die Hohlkehlen ein Mischverhältnis von 100 : 40 hat. Im Gegensatz zum „normalen“ Härter bei dem es 100 : 30 ist.

Die Tabellen haben sich – sehr – bewährt. Wenn das Mischverhältnis nicht exakt stimmt, härter der Epoxy nicht aus; da kommt es offenbar tatsächlich auf nahezu jedes Gramm an. So „Auge mal pi“ geht da nicht.

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Es geht endlich „richtig“ los. Das Epoxy mit dem Härter wird ausgemessen / gewogen.

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Das Ganze muß richtig gut vermischt werden, sonst geht das Zeug keine Verbindung ein.

Ich war – sehr – froh über die Gasmaske. Das Zeug stinkt fürchterlich!

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Wofür so ein Schnaps Stamperl nicht gut sein kann. Das war mein „Messbecher“. So kriege ich eine Vergleichbarkeit in das Mischverhältnis Epoxy – Glas Bubbles (Mikroperlen) rein.

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Ziel ist es, einen „Teig“ zu erhalten, der nicht mehr vom Spatel tropft. Wie Kuchenteig – nur in Männerausführung 🙂

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Diese Masse habe ich dann in einen Spritzbeutel gefüllt. Um mir die Arbeit zu erleichtern, habe ich den Beutel in einen Becher gestülpt und dann die Masse eingefüllt. das geht einfacher, als die Masse in den schlabberigen Beutel zu fummeln.

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Wenn dann die ganze Masse im Beutel ist, kann die Spitze vom Beutel abgeschnitten werden.

So gerüstet, können die Fugen ganz einfach ausgespritzt werden – gerade so, wie in einer Zuckerbäckerei mit dem Zuckerguss – nur in giftig…

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So sieht das Ganze dann aus. Nicht schön, aber dicht.

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Tja. Und so sieht der Arbeitstisch aus. Gearbeitet – und völlig eingesaut…

Jetzt muß das Ganze erst einmal trocknen und dann ist mal wieder Schleifen angesagt.

Es geht weiter mit „16. Laminieren

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