18. Endarbeiten

Nun stehen noch die vielen Kleinigkeiten an, die niemand sieht, ohne die „so ein Ding“ aber nicht schwimmt.

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Als erstes möchte ich gerne eine Alu Leiste über die Scheuerleiste machen. Die Farbe ist leider – doch – sehr empfindlich.

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Die Bohrlöcher fülle ich noch mal mit ein paar Tropfen Epoxy aus – nicht, dass da „Kriechwasser“ reinkommt und das Ganz von Innen kaputt geht. Muß ja nicht sein.

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Die Schraublöcher habe ich noch versenkt – sonst reisst der Schraubenkopf ab, wenn man mit dem Boot über irgendwas drüber rutscht.

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Die einzelnen Teile werden mit Gewindestangen und Flügelmuttern verbunden. Hier geht’s dran, die Löcher zu bohren.

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Bug und Heck bekommen noch Klampen. Die erfüllen gleich zwei Zwecke. Zum einen dienen sie als Griff, wenn das Boot mal getragen werden muss. Zum anderen kann man das Boot daran auch sehr gut festmachen – und Niklas hat etwas, an dem er seinen Anker befestigen kann.

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Das ist ein durchaus diffiziler Teil des ganzen Projektes der mir durchaus Kopfzerbrechen gemacht hat.

Ich habe in einem „Schaumstoff Laden“ in München gefragt. Der Verkäufer meinte, mit solchen Matten würde ich das Ganze dicht bekommen. Laienhaft ausgedrückt sind das „Isomatten“. Die werden nun mit Epoxyd Masse an die drei Teile / die Schotten geklebt. Mal wieder eine rechte Bazerei – und wieder Trocknungszeiten.

Ich bin gespannt, ob das alles so funktioniert. Es gibt durchaus Stimmen im näheren Umfeld, die sagen „das Ding schwimmt nie“ oder „das kriegst Du nie dicht“.

ok – dieser Herausforderung stelle ich mich. Ausgemacht. 🙂

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Edelstahlschrauben kosten ein Vermögen. Eine Edelstahlschraube mit Flügelkopf sollte 1,3 € kosten.

Ich habe mir jetzt schlichte Flügelmuttern, Unterlegescheiben und eine Gewindestange (alles Edelstahl) gekauft und die benötigte Länge selbst abgeschnitten. Das war zwar immer noch teuer, hat aber „nur“ noch 1/3 gekostet.

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Nachdem die Epoxyd Masse ausgetrocknet ist, können die Überstände abgeschnitten werden. Das ging bei mir mit einem alten Hobeleisen Messer am besten – durch die Breite hat man eine gute Führung. Und ich hatte es natürlich „einigermaßen“ scharf gemacht 🙂

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Erster „Trockentest“ – passt alles.

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FERTIG 🙂

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