8. Seitenplanken – Teil 4

Die letzten Tage habe ich immer wieder mal ein paar Stunden gefunden und konnte am Kanu weiterbauen. Nun hat auch das Mittelteil die Seitenplanken bekommen .

Die Seitenplanken sind damit komplett 🙂

Hier nun die Bilder:

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Da wartet eine ganze Menge Arbeit auf mich – natürlich ist in jeder Planke eine Biegung…

Es bleibt dabei. Das ist eine Herausforderung.

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Das ist der leichte Part. Die Planken werden auf der Kreissäge am Parallelanschlag zugeschnitten.

Den Part in der Garage mit dem Zerteilen der großen Platten habe ich hier jetzt weg gelassen. Alleine ist das aber durchaus eine Herausforderung. So „wabbelige“, dünne und 3 m lange Platten hochzuheben, die ein gewisses Eigenleben haben …

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Nun gut. Da muß noch – einiges – weg.

Hm. Wie mach ich das jetzt?

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So geht’s.

Ich habe die Planke grob mit ein paar Schrauben so fixiert, wie sie dann künftig hin soll. Alles – satt – mit Übermaß.

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Nun kann ich die Maße „am lebenden Objekt“ auf die Planke übertragen. DSC_5677

„Ja, wo isser denn? “

Ein wenig verrenken muß man sich schon, und in das Kanu kriechen. Das ist mir aber lieber so, als wenn es hinterher überhaupt nicht passt.

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Damit die Linie durchgehend, einheitlich und gleichmäßig ist, fahre ich sie noch einmal nach.

Meine „Kurvenschablone“ ist da wieder eine große Hilfe.

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Am Anfang und Ende jeweils ein kleiner Nagel in das Abfallholz,  erleichtert das Maß nehmen – die Kurvenschablone findet dort dann Widerhalt.

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Wie in der Schule, als es um die Kurvendiskussionen ging. An dem Ding ist – nichts – gerade oder auch nur von einem durchgehendem Radius. Nun gut. Langsam sollte ich es wissen; gejammert wird nicht…

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Ausgesägt wird wieder an der Vorderzange.

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Diesmal montiere ich aber den Splitterschutz (kleines durchsichtiges Plättchen vor dem Sägeblatt).

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Warum, erkennt man auf diesem Bild sehr gut. Rechts ohne-, links mit Splitterschutz.

Hätte ich mal eher machen sollen.

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Wie eine Banane.

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Nun noch die Kanten bearbeiten. Da hilft mir diesmal mein kleiner Lie Nielsen Nr. 60 1/2 Einhand Hobel.

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Für die Montage der Planken habe ich mich wieder dazu entschlossen, Nägel einzutreiben und den Kopf abzuzwicken.

Damit kann man die Planke leichter der Form des Kanus anpassen und sie verrutscht nicht laufend.

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Nun kann es an’s Verleimen gehen.

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Sobald das geschafft ist, steht auch schon die nächste – letzte – Planke ganz unten an.

Hier übertrage ich das Maß von der Bodenplatte auf die Planke.

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Nachdem auch noch die zweite Seite der Planke angepasst worden ist, können mit dem LN 60 1/2 die letzten Feinarbeiten / Feintuning an der Planke vorgenommen werden.

Vor Ort am Kanu geht das am leichtesten & schnellsten. Ein, zwei Hobelzüge, Anprobe, noch ein Hobelzug. Passt.

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Die drei Teile passen noch aneinander.

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Die Seitenlinien „treffen“ sich (was gar nicht so einfach ist, wenn man das Kanu nicht am Stück sondern in Einzelteilen baut).

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… und die Teile passen auch immer noch ineinander.

Puh – das wäre schon mal geschafft.

Es geht weiter mit “

18.06.2014 – „9. Laminieren – Teil 1 – Einkauf

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