17. Verputzen – Teil 1

Die Entzugserscheinungen (… und ein ganz klein wenig das schlechte  Gewissen) haben mich heute für ein Stündchen in die Werkstatt getrieben. Ich konnte mit dem Verputzen anfangen. Da habe ich eine ganze Menge Arbeit vor mir.

Nicht wahr ist es, dass ich dem sanften Druck meiner Frau nachgegeben habe, die mich schon gefragt hat, wann ich Niklas das Bett baue und wann – endlich – unser neuer Wohnzimmer Tisch fertig ist. Ich habe mich aus völlig freien Stücken entschieden.

Los geht’s!

Für einen Schubkasten hat’s zumindest gereicht:

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Da wartet noch Arbeit auf mich.

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An den Seitenteilen ist leider einiges wegzunehmen. An sich kein Problem. Man muß nur immer höllisch aufpassen, dass nichts aus- oder wegbricht. Das wäre recht ärgerlich.

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Ein wenig Planung ist selbst bei so einem simplen Bearbeitungsschritt notwendig.

Bevor ich die Böden anpasse, werden die Schubkästen verputzt. Ohne Boden lassen sich die Schubkästen leichter einspannen. Man muß es sich ja nicht unnötig schwerer machen.

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So aber geht’s ganz leicht – meiner großen Vorderzange sei Dank. Wichtig ist, immer von beiden Seiten, jeweils von Aussen nach Innen zu hobeln. Andersrum bricht sonst die Kante weg, bei der der Hobel „am Ende“ ist (d.h. hinten).

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Der Hobel ist ganz fein eingestellt, die Eisen frisch geschärft. Herrlich dünne Späne = wunderbar, glatte und spiegelnde Oberfläche. Ich mag Hobeln.

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Die erste Anprobe. Sieht schon mal gar nicht schlecht aus. Ein wenig mehr muß aber trotzdem noch weg.

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Den Hobel am Anfang im 45 Grad Winkel an das Holz geführt, ergibt einen deutlich leichteren Hobelzug. Das Hobelbild wird besser, Rattern wird verhindert.

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An der Anschlagleiste ist es nicht schlimm, wenn man ständig das zu hobelnde Stück umsetzen muss. Einspannen ist nicht nötig.

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Die Kanten oben und unten wollen auch aufgehübscht werden. Hier sieht’s schon mal ganz gut aus – der Span ist durchgehend und gleichmäßig.

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So dicht hätte ich das mit meinem derzeitigen „Zinken Fähigkeiten“ noch nicht per Hand hinbekommen. So gefällts mir aber sehr gut.

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Jetzt passt sie. Wenn die Laufleisten dann drin sind, sitzt sie auch gerade in der Front. Ob / wie ich die Kanten bearbeiten möchte, weiß ich – immer – noch nicht…

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Zum Schluß nur noch die Kanten gebrochen. Gefällt mir schon mal ganz gut.

Jetzt fehlen nur noch 3 Schubkästen & der Korpus…

Es geht weiter mit „18. Verputzen – Teil 2 & Böden

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2 Kommentare zu “17. Verputzen – Teil 1”

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