2. Formatieren

Es ist einiges an Holz zu formatieren. Bei dieser schweren Arbeit nehme ich gerne die Hilfe meiner Felder in Anspruch.

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Eine ganze Menge Holz…

Mittlerweile habe ich auch „rausbekommen“, dass das gedämpfte Birne ist.

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Staub ist böse für das Werkzeug. Also – saubermachen.

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Das rohe Holz – die Maserung ist nur zu erahnen. 

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Das Besäumen.

Um nicht völlig frei zu sägen und den Verschnitt möglichst gering zu halten, zeichne ich mir vor dem ersten Schnitt noch eine grobe Linie auf die Bohle.

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Mit dem Längsschnittblatt geht das ganz gut. Wichtig ist, dass das Brett am Besäumschuh (hinten am Schiebetisch) eingeklemmt ist.

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Der erste Schnitt sitzt schon mal. Der nächste folgt sogleich…

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Oh je. Meine Frau hat mich in der Werkstatt besucht. „So eine schöne Kante. Kann man die nicht dran lassen?“

Hm. Nun ja. Ginge schon. Aber – „oh, prima. Dann machen wir das doch“….

Aber die Bohle ist breiter als die Hobelmaschine, das müßte ich mit der Hand hobeln. „DU schaffst das doch. Kein Problem für Dich, oder?“

… ich find’s jetzt auch schön…

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Merkzettel für Dummies…. Ja nicht abschneiden. Das gäbe Ärger.

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Der erste Querschnitt wird gemacht.

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Jetzt geht’s an den Parallelschnitt. Damit das Brett hinterher durch den Hobel passt schneide ich es gleich auf Hobelbreite.

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Es bewehrt sich – mal wieder – dass die Felder und die Ulmia die gleiche Arbeitshöhe haben. So brauche ich die Bohlen nur noch rüber zu schieben. Das schont den Rücken.

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Das Stück wird mir noch viel Arbeit machen. Die Waldkante ist – tatsächlich – dran geblieben.

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Fertig mit dem Formatieren.

Wichtig ist, die Bohlen

„so lange wie möglich, so lang & breit als möglich zu lassen.“

Die groben Bearbeitungsschritte können dann an der (zu großen) Bohle ausgeführt werden. Evtl. Ausbrüche stressen dann nicht so, da sie schlicht weggeschnitten werden können.

Es geht weiter mit Schritt 3. Aushobeln – maschinell
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4 Kommentare zu “2. Formatieren”

  1. Hallo Tom,

    erstmal Gratulation zu so einem schönen Blog ! Was lustig ist, wir beschäftigen uns seit der gleichen Zeit mit Holz und sind auch noch das gleiche Baujahr…irgendwie liegt das am Alter… (1972 ? – oder ?) Noch ein Tip, da ich auch in der Gegend von München wohne (LKr. FFB): Wenn Du mal was bis 60 cm Breite abrichten und auf Dicke hobeln möchtest: Gehe ins HEI (Haus der Eigenarbeit) am Ostbahnhof. Dort kannst Du für wenig Geld die Hobelmaschine (ich glaube 20ct /min) benutzen (eine pneumatische Leimpresse ist auch vorhanden). Statt einer Felder, gibts dort eine Altendorf Formatkreissäge… Du zahlst nur die tatsächlichen Maschinenminuten…

    Gruss
    Robert

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  2. Hallo Tom,
    nur mal dumm gefragt: Du willst 31 cm bzw. die komplette Breite in einem Stück verarbeiten? Tollkühnes Vorhaben! Wenn nein, leuchtet mir nicht ein, warum du die Bretter nicht erst kennzeichnest (Schreinerdreieck) und sie mit den richtigen Maße auftrennst und danach erst abrichtest.
    Staubige Grüße
    Volker

    PS: Übrigens ist Anzeichnen bei der Felder absolut überflüssig, wenn du einen Besäumschuh hast. Am Oberen Ende siehst du wo das Sägeblatt steht – am unteren Ende lässt du die Brettkannte ca. 1,5 cm rechst über den Schiebetisch schauen. Dann schiebst du durch. Es wird immer zuerst die Seite mit dem Bauch gesäumt. Die 2. Seite machst du eh mit dem Parallelanschlag – die Breite richtet sich nach der schmalsten Stelle.

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    1. Hallo Volker,
      – stimmt – über 30 cm am Stück zusammenhängend zu verarbeiten ist eine Herausforderung. Ich möchte es jetzt mal versuchen. Ich möchte die einheitliche Maserung nicht durch einen Trennschnitt zerstören. Sollte es – doch – reissen, muss ich mir dann noch eine Lösung überlegen. Das Ober- & Unterbrett kann ja nicht verleimt werden; ist also „nur“ Arbeit, geht aber auch noch später.

      – mit dem Anzeichnen hast Du recht. Der Schritt ist wohl noch „aus alten Zeiten“ – ich hab’s gerne vor Augen, was ich mache … 🙂

      Herzliche Grüße

      tom

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