1. Niederbayerisches Holzforum – wenn der Vater mit dem Sohne

Am Wochenende habe ich mit Niklas einen richtigen Männertag verbracht. Wir sind zum 1. niederbayerischen Holzforum gefahren (http://www.drechselholz-laschinger.de/Veranstaltungen-Termine/).  Es ging sehr viel um die Arbeit im Wald, das Drechseln, an Werkzeug und Maschinen war auch einiges zu sehen. Als kleines Highlight gab es dann noch ein paar Vertreter der „letzten ihres Standes“.

Ein insgesamt sehr schöner Ausflug.

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Es geht los 🙂

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Papa, was ist das denn für ein Tier?

Nun gut, ich „denke“, das ist ein Biber. Ich war ja ziemlich beeindruckt, ob der großen Hinterfüße mit den Schwimmhäuten.

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„So ein’s brauchen wir auch, Papa!“ 🙂

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Ein mobiles Sägewerk. Es wurden mehrere ausgestellt. Leider habe ich keinen gefunden, der bei uns in der Nähe so etwas mal vermieten würde / sich zur Verfügung stellt.

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Ich war ziemlich beeindruckt, dass man – so – genau mit einer an sich doch recht simplen Säge unter diesen Eckdaten arbeiten kann – Furnierstärke!

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Eine Trommelsäge.

Die Holzscheite werden in die Löcher gesteckt. Den Rest macht die Maschine. Hinten kommen die fertigen Scheite raus. Schon praktisch – aber für einen Privatanwender deutlich zu teuer…

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„Das“ sind mal Kugeln.

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„Schau mal Papa – der drechselt was“.

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Einige Aussteller waren auch dabei.

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Selbst Brillen (Brillengestelle) aus Holz wurden ausgestellt.

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Die Feuerwehr mußte glücklicherweise nicht ausrücken. So ein modernes Feuerwehrauto macht aber schon Eindruck.

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Buchstäblich große Kunst war auch vertreten.

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Diese Werkzeuge lagen in der Nähe der Skulpturen „rum“. Interessant, dass auch dort (wie bei Drechseln) mit einem Ring gearbeitet wird.

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Das wird ein „Digideroo“ (oder wie auch immer man das schreibt) mit Schlangenkopf.

Ich habe ihn gefragt, wie er das Ganze aushölt. Er schneidet es in der Mitte auseinander, hölt es aus und leimt es wieder zusammen.

„So“ kann ich es auch. Ich hatte mir ja gedacht, dass da eine high tech Lösung gäbe…

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Und er hat es sich nicht nehmen lassen, den interessierten Zuschauern / Zuhörern auch eine Kostprobe zu geben.  iPhone2.0 - 21

Das nenne ich mal einen Häcksler!

Links im Bild sieht man „das Riesen Ding Baum“, dass die Maschine problemlos „frißt“! Ich war ziemlich beeindruckt und der große Anhänger war ratz fatz voll.

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Auch ein ziemliches Gerät, das sicherlich einiges wegschafft.

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Bisher hatte ich diesen Holzspalter nur im Netz gesehen. Das Ding gibt’s aber „wirklich“ und es funktioniert sogar.

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Noch so ein Teil, das Niklas „unbedingt“ haben wollte. Spaß scheint es zu machen, damit durch die Gegend zu fahren. Selbst, als wir auf dem Rückweg wieder dort vorbeigekommen sind, haben sich die Leute noch darum gerissen, da mitfahren zu können.

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Wirklich mit Holz haben die Sportwägen nichts zu tun. Das war wohl eher ein Versuch, Leute zur Messe zu bewegen.

Schön sind die Dinger aber schon.

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Ein Ferrari, mit dem Michael Schumacher noch gefahren ist.

Da ging es ihm noch besser, als heute.

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Ich denke, ich brauche nicht zu sagen, was Niklas hier gesagt hat.

Was macht man nicht alles als Papa!? Also habe ich mich mit Niklas zusammen in den Rennsimulator (ein tolles Teil übrigens) gezwängt. Ich habe Gas & Bremse bedient. Niklas hat das Lenken übernommen – oder soll ich eher sagen: er hat das Rennauto in einen Harvester umfunktioniert und sämtliche Bäume am Straßenrand abrasiert.

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Da wäre ich ja durchaus dabei. So ein „Ding“ könnten wir uns tatsächlich mal zulegen.

Ich fang dann schon mal an, Lotto zu spielen…

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Wenn’s ein bisschen mehr sein darf, konnten auch ganze Stämme erworben werden.

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Für die Kinder war tatsächlich einiges geboten. Hier war ein Zelt aufgebaut, in dem die Kurzen diverse Maschinen / Geräte ausprobieren konnten.

Hier war es ein kleines Schiffchen.

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Oder eine Seifenblasenmaschine – in der Kinderwelt natürlich essentiell.

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Und noch so die ein oder andere weitere Maschine.

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Interessierte Kinder konnte hier unter Anleitung etwas bauen.

„Papa, das ist ja langweilig. Das mache ich alleine mit Dir in der Werkstatt“.

Braver Bua 🙂

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An sich hätte ich ja schon einmal Lust, eine Seifenkiste zu bauen. So etwas wollte ich – immer schon – mal bauen.

Wenn sie nur nicht so unnütz wären und dann nur noch rumstehen würden…

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Ein Zauberer war noch da – und Niklas ist nun auch unter die Zauberer gegangen.

Bin ich ja mal gespannt, was das gibt.

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Und zu guter letzt noch ein Flugzeug, das sich nur mit Solarenergie dreht – wenn die Sonne mehr geschienen hätte.

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Es geht ab in die Drechselecke. Die Geiger ist schon recht beeindruckend. Habe – ich – auch noch nicht gesehen, dass an beiden Enden der Welle gleichzeitig ein Futter montiert werden kann. Hat durchaus was die Idee.

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Franz Keilhofer habe ich vor ein paar Wochen schon bei einer anderen Veranstaltung in Kuchl gesehen. Er macht sehr schöne Sachen. Sehr sympathisch.

O – Ton Caro „ist der Bart nicht unpraktisch beim Drechseln?“

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Anderen ist er offensichtlich geläufiger.

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An einem anderen Stand konnten die Leute selbst Hand anlegen und üben.

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„Schau mal Papa. Er macht ein Puzzle“.

So filigrane Arbeiten sind ja nicht unbedingt was für mich.

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Die bekannte „orangene Marke“ war bei diesem Event – natürlich – auch vertreten. Sogar mehrfach.

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„Schau mal Papa. Die kann ich super hoch heben. Die wäre genau richtig für mich“.

Nun ja. Ich schlage vor, da warten wir noch so 1 oder 2 Jahre.

Hmmmmmm – keine Begeisterung.

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Aber, wenn man weiß, was man tut, können mit so einer Säge durchaus auch filigrane Arbeiten gemacht werden.

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Wir kommen in die Ecke der „letzten ihres Standes“. Das hat mich sehr interessiert.

Ein Korbflechter.

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Die Schindelmacher.

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Ein Holzschuhmacher.

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Ein Bootsbauer.

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Die Art, zu zwingen ist ja recht pfiffig!

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Dieser Herr hat – diverses – vorgeführt.

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Und eine Menge sehr alten Werkzeug dabei gehabt. Von einigen kenne ich noch nicht einmal den Namen; über deren Verwendung kann ich nur Mutmaßungen anstellen.

Aber. Sehr interessant.

Mein Weg als Hobbyschreiner

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