11. Zarge – 2. Teil

Es sind noch die letzten Arbeiten an den Zargen zu erledigen.

DSC_9505

Damit der Tisch später auch wieder auseinander gebaut werden kann, habe ich mich für Rampa Muffen entschieden. Dann wird das Holz durch die Holzschrauben nicht so ausgeleiert und es schadet auch nichts, wenn die Verbindungsschrauben das eine oder andere mal rein- und rausgedreht werden.

Soweit zur Theorie…

DSC_9506

Die Löcher müssen aber vorgebohrt werden, sonst gehen Muffen  nicht rein. Das Maß gibt der „Kern“ vor.

DSC_9507

Und so tief muss gebohrt werden.

DSC_9508

Dieses Maß kann dann an der Tischbohrmaschine eingestellt werden.

DSC_9509

Damit der Bohrer nicht verläuft, werden die Löcher angekörnt. Das macht man zwar eigentlich im Metallbereich. Bei dem harten Ahorn Holz schadet das aber auch nicht.

DSC_9510

Gebohrt ist dann schnell.

DSC_9511

Die ersten Teile habe ich per Hand eingedreht. Da gelangt ein Schreibtischtäter wie ich schnell an seine Grenzen…

DSC_9514

Mit meinem Protool Schrauber und seiner unbändigen Kraft ging das dann doch am besten.

Ich habe mich dann doch dafür entschieden, nicht in alle Löcher Rampamuffen zu machen.

DSC_9513

Es ist schon eine ziemliche Herausforderung die Dinger auch nur halbwegs gerade einzudrehen. Ich habe es leider nicht bei allen genau geschafft. Beim Reindrehen wurde das Gewinde dann auch noch vermakt.

Also musste ich die Gewinde alle noch einmal nachschneiden.

DSC_9515

Irgendwann sind dann die Muffen an beiden Brettern drin.

DSC_9516

Und das Tischuntergestell steht das erste mal „aus eigener Kraft“.

Von den Rampamuffen werde ich künftig aber die Finger lassen. Bei mir funktioniert das einfach nicht. Die Toleranzen sind zu gering und das Einbringen ist zu diffizil, als das es so genau wird, dass es hinterher auch tatsächlich passt.

Bei mir hat – wenigstens – jeweils eine Schraube gepasst. Reicht, hatte ich aber anders geplant.

Es geht weiter mit „12. Halteklötzchen

Zurück zur Projektübersicht „Esszimmertisch„.

Hardy hat mir nachstehenden Tip wegen der Rampa Muffen verraten (aus einem Forum):

Man nimmt eine Gewindeschraube / -gewindestab. Vorne sind 2 Muttern drauf im Abstand von ca. 3/4Länge der Muffe, diese werde gekontert. Hinten wird ein Sechskant angeschliffen, damit die Vorrichtung auch im Schrauber hält. Zum Einschrauben dreht man sich dann jeweils eine Rampa-Muffe auf bis zu den gekonterten Muttern und dreht das ganze ins Loch. Das Gewinde hält hier die Muffe gerade und lässt sich schön eindrehen. Dann Rückwärtsgang einlegen und das Eindrehding wieder rausschrauben.

Advertisements

4 Kommentare zu “11. Zarge – 2. Teil”

  1. Hallo Tom,

    auch von mir noch ein kleiner Tipp zum leichteren Eindrehen der Rampamuffen: Wenn Du die vorgebohrten Löcher etwas anfast, dann geht es leichter.

    Gruß Christof

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Mein Weg als Hobbyschreiner

%d Bloggern gefällt das: