14. Montage – 1. Teil

Heute konnte ich – endlich – den Tisch das erste mal richtig zusammenbauen. Passt & funktioniert alles? Dann gab es ein Problem mit den Tischfüßen, das unbedingt noch zu lösen war.

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Der Auszugmechanismus soll nicht zu sehen sein. Also muss noch eine Blende montiert werden, welche die gleichen Abmessungen der Zarge hat. Dann sieht man es nicht mehr und alles schaut einheitlich aus.

Das Brett habe ich schon vorbereitet und kann nun das endgültige Maß abnehmen.

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Ich brauche aber noch zwei Leisten, die dann die Verbindung zwischen Blendbrettern und dem „Auszugstisch“ herstellen. Das Prinzip ist in etwa so, wie bei einem Frontbrett bei einem aufgedoppelten Schubkasten.

Ein paar Hobelzüge mit der Flachwinkel Rauhbank Nr. 7 1/2 und schon ist das erledigt.

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Vom Prinzip her pass das schon mal. Jetzt muß ich es nur noch am Tisch montieren.

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Nun geht es ab in die Garage – das ist nun meine „neue Werkstatt“.

Die Platte passt schon mal auf das Gestell. Glück gehabt. Das alles ist schon jetzt so schwer, dass ich es nicht mehr alleine heben kann. Die Abschrägung gefällt mir schon jetzt sehr gut. Das macht den Tisch optisch viel „leichter“.

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Nun können die Halteklötzchen montiert werden.

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Als nächstes kommen die Halteleisten für die Schienen dran. Nur schrauben war mir zu heiß; es kommt doch einiges an Belastung auf die Schienen. Also habe ich ein wenig Leim angegeben.

Ein Fehler…

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Auch die Aluleisten mit den Gleitlagern passen gut. Fast schon unheimlich. Alles passt.

Wirklich alles?

Nein!

Der Tisch „vibriert“ in der Längsachse, wenn man dran stößt. Blöd. So möchte ich das nicht lassen. Ich habe mir das 3 Tage angesehen, immer wieder probiert. So geht das nicht. Aber woran liegt’s? Die Verbindungen sind alle bombenfest, die Zarge ausreichend dimensioniert. Das muss – eigentlich – funktionieren. Tut’s aber nicht.

Es blieben dann nur noch die Füße. Scheinbar sind die Edelstahlfüße mir 2 mm Wandstärke für das hohe Gewicht der Platte schlicht zu schmalbrüstig.

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Also habe ich – alles – noch einmal auseinander gebaut. An sich ja „nur“ Arbeit. Das Problem war aber, dass die Halteleisten von den Schienen geleimt waren. Also musste ich über 2 m mit der Handsäge (meiner kleinen Dübelsäge) absägen.

Nur gut, dass ich allein in der Garage war! Mann, war ich da sauer. Die Säge ist jetzt hinüber.

Als das dann aber endlich geschafft war – so rund 1,5 Stunden Flucherei,  über Kopf Arbeit und einiges an Sägespänen in den Augen später – konnte ich maßhaltige Holzbalken in die Hohlräume von den Füßen einbringen.

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Das hat dann den gehofften Effekt gebracht. Der Tisch ist jetzt stabil. Puh!

Es geht weiter mit „15. Auszugmechanismus – Teil 2

Zurück zur Projektübersicht “Esszimmertisch“.

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2 Kommentare zu “14. Montage – 1. Teil”

  1. Hallo Tom,

    Wahnsinn was du da alles zu Hause machst und wie du ausgerüstest bist! Hut ab!

    Der Vorschlag kommt zwar zu spät (ich hab das ja auch erst jetzt gelesen), aber hattest du damals auch in Erwägung gezogen die Tischbeine anzubohren um dann Sand einzufüllen? Wäre zwar fummelig geworden, aber du hättest nicht noch einmal alles zerlegen müssen…

    Vielleicht hilft es ja einem anderen der ähnliche Probleme hat.

    Gruß,
    Florian

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    1. Schönen guten Abend Florian,
      ja, Sand hatte ich mir auch überlegt, mich dann jedoch dagegen entschieden. Ich hatte die Befürchtung, dass ich nicht alles voll bekomme. Der Sand rieselt in den waagerechten Teil (unten) ein und dann rutscht alles oben nach. Wann das „aufhört“, kann ich nur mutmaßen. Wenn zu wenig Sand drin ist, funktioniert’s nicht mehr. Dazu wäre noch die potentielle „Sauerei“ gekommen.

      An sich ist Sand aber auch in meinen Augen eine gute Option.

      Herzliche Grüße

      Tom

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