6. Tischplatte – Abplattungen hobeln (2. Teil)

Heute geht es weiter mit den Abplattungen. Ich habe ein paar Stunden Zeit, da sollte ich das auch schaffen. Es sind noch beide Tischplatten Hälften zu hobeln.

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An den kurzen Seiten der beiden Tischplatten Hälften konnte ich nur 45 Grad mit der Säge abschrägen – 2,2 m hätten nicht auf die Haltevorrichtung gepasst.

Den noch verbleibenden Rest muss ich per Hand egalisieren.

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So ein langes Trumm lässt sich gar nicht so leicht fixieren.

Das war eine Möglichkeit,

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das die andere – bequemere – Möglichkeit.

Auf die Dauer ist das aber auch nichts. Das Gewicht vom Körper kann nicht zum Hobeln eingesetzt werden und das strengt dann fast mehr an.

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Es muss tatsächlich einiges weg. Hier habe ich ja schon rd. 10 min. hin gehobelt und trotzdem ist noch einiges zu tun.

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Ganz langsam wird’s…

Gut hat sich bewährt, an der Kante bis ganz kurz vor die Endstärke zu hobeln. Fertig ist man dann, wenn die entstandene Fläche (ganz rechts im Bild zu sehen) weg ist. Das hat den Vorteil, dass man nicht ständig kontrollieren muss, ob nicht schon zu weit gehobelt worden ist.

So aber sieht man jederzeit gut, wo man steht.

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Jetzt wird’s langsam.

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Die Ecken treffen sich schon – fast…

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Nun aber. wenigstens diese Seite ist fertig.

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Auch der Winkel ist über die Fläche gleichbleibend.

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Nun kann ich mich den langen Seiten widmen. Das geht „leichter“ – da ist nur Langholz zu hobeln.

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Das Gros der Arbeit habe ich dann mit dem LN 4 1/2 gemacht. Der ist schwer genug um nicht durch die Gegen geschleudert zu werden, aber leichter, als die großen, schweren Rauhbänke.

Mit einem gut geschärften Eisen, rauscht er selbst durch solch gemeine Äste durch und die Oberfläche ist trotzdem sehr gut. Das Eisen von Gerd war recht unbeeindruckt ob der abgeforderten Leistung. Einmal Schärfen ist in Anbetracht des doch erheblichen Hobelaufwandes und des harten Holzes ein sehr gutes Ergebnis.

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Endlich – fertig!

Nach dem ich das nun geschafft habe, kann ich mich auch über das Ergebnis freuen.

Gefällt mir ausgesprochen gut. Wenn mir einer aber am Anfang gesagt hätte, dass das – so viel – Arbeit ist; ich bin mir nicht sicher, ob ich das dann tatsächlich gemacht hätte.

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Und wieder ist ein beträchtlicher Haufen Hobelspäne zustande gekommen – Lina & die Mäuse freuen sich.

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2 Kommentare zu “6. Tischplatte – Abplattungen hobeln (2. Teil)”

  1. Hallo Tom,
    schön zu sehen, dass Du vorankommst!
    Mit einem Schrupphobel (natürlich aus Holz) wäre das natürlich viel schneller gegangen 😉
    Zwischendurch habe ich auch schon mal gedacht, ob es bei der Menge, die weg musste, nicht auch möglich gewesen wäre, einen Großteil z. B. mit einer Gestellsäge zu entfernen. Aber hinterher weiß man (und vor allem die anderen) eh alles besser.
    Auf jeden Fall gilt Dir höchster Respekt für diese Arbeit!
    Wenn Du die beiden Plattenhälften zusammensetzt, musst Du dann den Übergang noch einmal angleichen, oder hast Du das schon erledigt?
    Ach ja, Du brauchst unbedingt eine größere Werkstatt oder einen zusätzlichen Raum, damit Du die Hobelbank in die Mitte stellen und solch große Teile besser bearbeiten kannst!
    Gruß
    Martin

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    1. Schönen guten Abend Martin,
      oh,ja. Du hast ja so recht mit dem, was Du sagst. Das Thema mit der Werkstatt werde ich sogleich mit Caro besprechen 🙂

      Beim Hobeln war ich wirklich ganz schön am Schuften. Heute weiß ich, dass ich krank war – da ist das dann besonders anstrengend. Die Platte war im Grunde viel mehr, hat mich aber nicht halb so angestrengt. Die beiden Plattenhälften sind auf ca. 95 % angeglichen. Den aller letzten Rest erledige ich dann nach dem Verleimen. Ein kleiner Versatz kommt doch immer und sonst kann ich wieder bei allen Teilen von vorne anfangen. Sägen wollte ich diese langen Teile nicht; wenn da was verläuft ist das Theater hinterher größer, als „das bisschen Arbeit mit dem Hobel“, bei dem man sich langsam (im wahrsten Sinne des Wortes) an das Ergebnis ran tasten kann. Mit dem Schrupp Hobel hast Du aber Recht – das hätte ich noch probieren können. Beim nächsten Tisch dann…

      Herzliche Grüße

      Tom

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