9. Gratleisten – Verputzen

In den letzten Tagen konnte ich mir immer mal wieder ein halbes Stündchen für den Bau des Tisches Zeit nehmen.

Die Gratleisten müssen noch schön gemacht werden. Das war dann doch mehr Arbeit, als ich ursprünglich „geplant“ hatte. Es gab ein Problem mit dem Hobeln der Tischplatte, das ich noch lösen musste.

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Es geht los mit den Gratleisten der Ansteckplatten.

Alles ist schön dicht und sie wackeln nicht. Da mache ich mir keine Gedanken, ob das hält. Das eingebaute T – Profil macht aus dieser kleinen Gratleiste ein richtig starkes Teil.

Wenn ich mir die Kauf – einfräs – Gratleisten so anschaue, dann traue ich denen – lange – nicht soviel Kraft zu. Alles nur Alu und eine in meinen Augen recht dünne Stahleinlage. Ich hab gern ein wenig Puffer.

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Der selbst gebaute Hobel von Gerd  ist ein echtes Arbeitstier. Er ist recht grob eingestellt und zieht dicke Späne. Da geht richtig was weg. Mit seinem hohen Gewicht zieht er durch das harte Ahorn Holz, wie ein warmes Messer durch einen Kuchen (wie? Kuchen? Gibt’s Kuchen?….

Ich glaub, ich bin im Unterzucker

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Das Ganze soll aber ordentlich aussehen. Also müssen die Gratleisten eine einheitliche Höhe bekommen. Die Referenzfläche ist die Tisch – Unterkante.

Hierzu habe ich mir ein Abfallhölzchen auf die Ziel Höhe der Gratleisten gehobelt. So kann ich ganz einfach das Maß ohne viel Aufhebens anzeichnen.

Keep it simple!

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Fertig bin ich, wenn der Finger keinen Übergang mehr spürt.

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Arbeit ist es aber trotzdem!

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Damit die Ansteckplatten später nicht wackelt (man stelle sich nur mal das Drama vor, wenn der Kuchen vom Tisch fallen sollte! Nicht auszumahlen), prüfe ich mit meinem langen Lineal, ob alles gerade ist.

Passt.

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Sieht gut aus. Gefällt mir sehr gut.

Das jetzt zweimal…

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„Oh Papa, die sind super für die Mäuse. Kannst Du sowas noch mal bauen?“

Wie einfach doch so einiges sein kann. Schön.

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Nun geht es an die Gratleisten vom Tisch. Der steht in der Garage. Dort ist das Licht leider sehr schlecht. Ich hoffe, man erkennt trotzdem das Wichtigste.

Die (langen) Teile der Zarge brauchen Platz, damit sie auf der Tischplatte aufliegen können. Das rohe Brett soll das Prinzip verdeutlichen.

Also muss noch ein bisschen von den Gratleisten weg genommen werden.

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Ein einheitliches Maß wird übertragen.

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Und angezeichnet.

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Nun kann ich die kleine Ecke absägen. Übrigens mit der kleinen Säge, die Gerd Niklas geschenkt hat.

Er hat sie mir geliehen („klar, Papa. Darfst Du haben“).

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Den letzten kleinen Rest nehme ich dann mit einem alten Stemmeisen weg. Das war mir zu heiß mit den guten Stemmeisen; wenn ich mit denen an das T Profil gerate, würde ich mich durchaus ärgern.

Darfür tut’s dieses Stemmeisen allemal.

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Na also. Geht doch.

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Das Wetter wird besser. ich kann rausgehen.

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Auch hier sind die Gratleisten „aufzuhübschen“. Problem war, dass ich auf dem wackligen Anhänger nicht richtig hobeln konnte.

Ich habe dann also mit meiner Hobelmaschine und dem Bandschleifer (beide vom Discounter…) versucht, soviel als möglich so wegzunehmen. Nun gut. Die Dinger taugen leider nicht wirklich was.

Also habe ich dann – doch – mit den Handhobeln weitergemacht. Eine rechte Viecherei….

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So sind die beiden Plattenhälften zusammen gekommen. Das sind schon mal recht gut aus. Da bin ich fast überrascht, dass da gar nicht mehr so viel Nacharbeit zu machen ist.

Hat sich die viele Messerei am Anfang also doch bezahlt gemacht.

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Der Winkel der Abplattungen muss überall gleich und einheitlich durchgehend sein.

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Fertig ist die Unterseite vom Tisch.

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Die erste Anprobe von den Tischbeinen konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Passt alles – gerade so, als ob es genau dafür gemacht worden wäre.

Es geht weiter mit „10. Zarge

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