Holz vor der Hütt’n

Das war ein recht arbeitsreiches Wochenende – da lernt man die Vorteile eines Bürojobs sehr zu schätzen…

Orkan Niklas hat nach unserer letzten Aktion leider noch weitere Auswirkungen gehabt. Die übrigen Fichten waren den Winddruck nicht gewohnt. Die Standfestigkeit war nicht mehr gegeben. So mußte ich dieses Wochenende noch einmal 2 Fichten rausnehmen. Das viele Holz musste dann zu Feuerholz verarbeitet werden.

Für die Kinder gab’s dann auch noch eine Überraschung; wir haben nun Bienen im Garten.

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Die Fichten stehen bei uns ganz hinten in Garten. Dort grenzt ein ehemaliges Feld an unser Grundstück. Der Wind hat eine direkte Angriffsfläche.

Der erste Baum ist gefallen. Niklas macht das Sicherungsseil ab.

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So ein 25 m Baum ist ein rechter Oschi.

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Der zweite Baum hängt schon gefährlich schief in den anderen Bäumen. So kann ich das natürlich nicht lassen.

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Niklas wollte unbedingt auch mal mit der Kettensäge arbeiten. Nun gut. Wir haben ziemlich aufgepasst – und im Gegensatz zu sonst hat der junge Mann sogar gemacht, was der Papa sagt.Offenbar war ihm durchaus bewusst, dass das nicht ohne ist mit der Säge… 🙂

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Auf einem Stadtteil Fest haben wir eine Imkerin kennen gelernt. Schnell hat sich ein nettes Gespräch entwickelt. Es kam raus, dass sie einen Platz sucht, um eines ihrer Völker aufzustellen. Caro wollte schon immer Bienen haben. Sie hat das aber noch nie gemacht und fühlt sich wohler damit, das alles erst einmal bei einem Profi miterleben zu können. Die Kinder waren sofort hellauf begeistert.

Eine win – win – Situation.

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Die Kinder sind sehr interessiert, was sich da nun auf einmal bei uns im Garten so tut.

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Niklas gefällt’s offenbar.

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„Dürfen wir mal probieren?“

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Das ist noch ein recht junges Volk – aber es tut sich schon so einiges da drin.

In etwa 1 – 2 Monaten möchte die Imkerin das Volk sogar teilen. Dann stehen also künftig zwei Völker bei uns im Garten.

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Den Bienen scheint’s zu gefallen bei uns.

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Da hat sich nun ein ganz schöner Haufen Holz ergeben.

Das wird echte Arbeit!

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Glücklicherweise hat ein Freund von uns einen Wald – und einen Holz Spalter. Eine tolle Erfindung! Ich war – echt – beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit das Ding selbst durch große Holzstücke durchgeht, wie ein Messer durch Butter.

Per Hand hätte das Wochen gedauert. Dazu kommt, dass ich seit einem Erlebnis vorletztes Jahr beim Holzhacken einigermaßen wenig Lust auf Holz hacken habe (inkl. Notarzt, 8 Stichen und Axt im Bein…).

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Niklas hat alles gegeben – und er macht sich beim Holz stapeln nützlich.

Die Holzlegen sind – mal wieder – ein klassisches Beispiel dafür, dass die „Übergangslösungen“ die dauerhaftesten sind. Die Holzlegen habe ich auf die Schnelle während des Bau’s vom Haus gebastelt, als wir kurzfristig etwas gebraucht haben, um das Holz einigermaßen trocken lagern zu können, das beim Aufräumen des Gartens angefallen ist.

Heute stehen sie immer noch. Das steht auch noch – irgendwann – auf der Agenda. Jetzt liegt aber erst einmal wieder Holz drin. Das werde ich nicht noch einmal raus- und wieder einräumen…

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Niklas hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, auch mit der Zaubermaschine zu arbeiten.

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Die Holzlegen sind voll. Der Haufen von Holz ist aber immer noch beachtlich groß.

In die Holzlegen sollten so ca. 12 Kubikmeter passen.

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Auch der Haufen von den Ästen ist durchaus beachtlich. Dahinter ist noch einer von der Dimension.

Das werden wir wieder so machen, wie das letzte mal. Die Stadt München bietet einen Häckseldienst an, der in Form einer Sozialmaßnahme geführt wird. Das Häckselgut verbleibt auf dem Grundstück, die Kosten sind mit 3 € / Kubikmeter sehr überschaubar, wir haben keine Arbeit mehr damit – und können auch noch zu etwas Sinnvollen beitragen.

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Bei der Aktion hat die ganze Familie – inkl. Oma – mitgeholfen.

Der nächste Teil vom Holz wird unter dem Baumhaus gelagert. So viel Holz werden wir erst einmal nicht mehr haben. Dafür wollte ich nicht extra noch Holzlegen bauen.

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Lina wollte ein Auszeit – und hat sich eine Höhle gebaut. Sogar mit Tisch und Stuhl.

Ein Schelm, wer da keinen Unterschied zwischen Mädchen & Jungen erkennt…

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Men at work.

Ganz sind wir zwar noch nicht fertig geworden. Aber nach bisher 9 Stunden am Holzspalten sollten wir so ca. 22 Kubikmeter Holz geschafft haben. Eine Stunde dürfte noch bleiben. Dann reichts mir auch.

Ein klein wenig hab ich ja auch gearbeitet.

5 Kommentare zu “Holz vor der Hütt’n”

  1. Hi, wow das sieht echt beeindruckend aus. Sieht fast so aus als ob ihr in gewisser Weise eine Art Selbstversorgung anstrebt? Ich bin ja von diesem Gedanken total begeistert. Leider fheht mir zur Zeit noch der Platz. Ich hoffe das wird sich bald ändern…
    VG
    Sebastian

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  2. Hallo Tom,

    Schade um die schönen Bäume! Bei uns hat es in der Gegend auch viele Schäden gegeben, aber wir hatten Glück!

    Dafür ist mein Brennholzvorrat fast aus ….

    Ich hoffe Dein Muskelkater hält sich morgen in Grenzen.

    Viele Grüße

    Andreas Lev

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    1. Schönen guten Abend Andreas,
      ja, das war wirklich schade. Aber das war fast schon im Herbst absehbar. Die Fichten waren einfach nicht mehr gesund. Das sind jetzt offenbar die Auswirkungen. Nun gut. Wir haben 7 Buchen neu gepflanzt in der Hoffnung, dass die mit dem künftigen Klima besser zurecht kommen werden.
      Herzliche Grüße
      Tom

      PS: ja, ich bin wirklich ziemlich „erschlagen“… 🙂

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