Nussknacker – Version 2.0 – Teil 2

Heute geht es weiter mit den Nussknackern – sie werden fertig.

Es geht los mit den Zwischenwände; sie sind einzupassen.

 

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Das Maß wird abgenommen.

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Damit es auch schön gerade wird, hole ich noch die Stoßlade raus. Das ging recht schnell. Es war nicht viel zu machen.

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Einmal die Mitte angerissen, kann dieses Maß auf alle anderen Kästen übertragen werden.

Das ist ja schon fast Fließbandarbeit – so viele Optimierungsmaßnahmen mache ich hier 🙂

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Ursprünglich wollte ich die Zwischenwand mit einer Gratfeder einbringen. Die hätte ich aber absetzen müssen. Das war mir jetzt alles zu (Zeit) aufwendig.

Das wird jetzt nur geleimt. Das geht auch. Wichtig ist dann aber, dass die Faserrichtung gleich ist – sonst reist es hinterher.

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Das Einleimen war dann schnell erledigt.

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In der Zwischenzeit kann ich mich den Böden widmen. Dumm nur, dass die Böden einen Tacken zu kurz waren. Die Maserrichtung muss so sein, dass das Holz sich nach „hinten raus“ arbeiten kann.

Also: Ich muss leider ein kleines Stückchen leimen. Das hatte ich noch gar nicht auf dem Programm.

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Damit die dünnen Dinger nicht beim Leimen krumm „gezwungen“ werden, ist der Aufwand doch immens. Nun gut. Was macht man nicht alles.

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Auch das war dann aber irgendwann erledigt. Es kann weitergehen.

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Den Falz für die Böden habe ich an der Fräse gemacht. Es sind doch eine Menge Böden – das hätte per Hand zu hobeln deutlich länger gebraucht.

Damit die Ausrisse minimiert werden, habe ich aber ein Opferholz am Ende beigelegt. Das unterstützt die Holzfasern an der Stelle, wo der Fräser austritt – und verhindert so, dass das Holz ausreisst.

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Immer wieder Anprobe, ob auch alles passt.

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Sieht gut aus.

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Kleinere Nacharbeiten erledigt der Simshobel flux.

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Nun sind alles Böden drin.

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Und warten auf ihre weitere Behandlung.

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Der eine Boden der Kiste wird fest eingebaut. Die Schraube kommt am Ende rein. Damit das Holz arbeiten kann, habe ich das Loch „offen“ gestaltet und den Kopf gesenkt. So wird der Boden gehalten, das Holz kann aber noch arbeiten.

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Drin ist er, der Boden.

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Nun schlägt die Stunde der kleinen Leiste, die ich anfangs abgeschnitten habe. Die leime ich nun wieder an den Boden an – so wird die Lücke (fast) geschlossen und ich habe gleich noch einen kleinen Griff, an dem man den Boden rausziehen kann.

Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So was mag ich ja.

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Gefällt mir gut so. Sieht fast so aus, als ob ich das so geplant hätte – wer behauptet das Gegenteil?

🙂

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Nun kann es auch schon an’s Verputzen gehen. Der Nr. 62 mit seiner langen Sohle ist beim „über’s Eck ziehen“ sehr hilfreich. So können die Seitenteile gut aneinander angeglichen werden.

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Es sind diverse Kleinigkeiten noch nachzuarbeiten. Da braucht man (ich) dann ganz schnell einiges an Werkzeug.

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Hm. Nun muss ich mir noch was einfallen lassen, wie ich die Mechanik für den Hebel herstelle. Ein neues Brett wollte ich dafür nicht noch extra zerschneiden.

Die restlichen Hölzer müssen reichen. Basta. Also ist improvisieren – und rechnen angesagt.

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Ok – extra ein neues Brett anschneiden wäre schneller gewesen. So musste ich zig kleine Einzelteile schneiden und muss sie nun auch noch zusammen leimen. Nun gut; dafür habe ich teures Holz gespart. Zeit „kostet bei den Hobbyisten  nichts“ – sagt man …

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Kleine Überstände schneide ich dann mit Fritz & Franz – sehr praktisch für solch kleine Teile. Meine Hände danken es mir.

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Damit sich der Hebelarm bewegen lässt, muss die untere Ecke noch abgeschnitten werden.

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Das Lager des Hebels soll „massiv“ werden. Ein recht kräftiger Zimmermanns Nagel soll es dann richten – ich muss ihn nur ein wenig kürzen. Das ist schnell erledigt.

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Ein dazu passendes Loch im Hebelarm wird dann an der Tischbohrmaschine gebohrt. Weil ich doch einige Löcher bohren muss, habe ich mir noch kurzerhand einen Anschlag „gebastelt“.

Das spart die dauernde Messerei und garantiert ein einheitliches Ergebnis.

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Nun können die vielen Einzelteile verleimt werden.

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Beim Verleimen verrutscht dann doch immer wieder etwas um eine Kleinigkeit. Das sieht blöde aus.

Also schneide ich alle Kanten noch einmal nach.

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So behandelt, sieht’s dann aber gut aus.

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Verleimen die Zweite. In einem Rutsch ging’s nicht.

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Die Hebelarm – Armada steht bereit.

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Muss aber auch noch einmal nachgeschnitten werden.

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So gefällt mir’s dann besser. Alles ist winklig und gerade.

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So soll es sein. Der Arm ist so gelagert, dass er die Nuss nach hinten schiebt – sonst rutscht sie raus, das wäre blöde.

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Nun noch die Mechanik mit 2 – 3 Leim Klecksen angeleimt. Nicht flächig verleimen, da sich hier längs- und quer Holz trifft. So ist es dann aber fest, und ermöglicht aber dennoch das Arbeiten des Holzes. DSC_8838

Sobald der Leim dann trocken ist, kann eine kleine Vertiefung für die Nüsse ausgearbeitet werden. Dann rutschen sie nicht so leicht weg.

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Fertig.

Von der Behandlung mit Hart Öl habe ich leider keine Fotos mehr. Das Eichenholz ist dadurch noch recht dunkel geworden – und, sehr wichtig – nicht mehr so schmutzempfindlich.

Hoffentlich gefällt’s den Beschenkten.

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3 Kommentare zu “Nussknacker – Version 2.0 – Teil 2”

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