Dog Spiel

Von Gerd habe ich einen Schnittplan für ein Spiel bekommen. Die Grundidee vom Spiel (Kombination von „Mensch ärgere Dich nicht“ mit der Notwendigkeit mit einem anderen Spielpartner zusammen arbeiten zu müssen, um erfolgreich zu sein) hat mir sofort gefallen.

Ein Gedanke, den ich gerne zu Weihnachten aufgreifen möchte. Zwar ist es mehr als die von Gerd avisierte „kleine Bastelei“, aber ich denke, es ist den Aufwand wert. Wir möchten es über die Feiertage mal ausprobieren und mal etwas anderes spielen und gleich noch etwas selbst gemachtes in den Händen halten.

Danke Gerd 🙂

So hab ich’s gemacht:

So soll das ganze Spielfeld einmal aussehen.

Das schöne an dem Spiel ist auch, dass es beliebig erweitert werden kann. Einzig diese komplizierten Puzzle – Verbindungen möchte ich mir sparen. Das kriege ich am Ende doch nicht gescheit hin. Da lasse ich mir noch etwas einfacheres einfallen.

Die Einzelteile

Für das Spielfeld nehme ich eine Multiplexplatte.

Man könnte die Teile aufkleben und dann ausschneiden. Dann müsste man das Papier am Ende nur wieder mühsam runterschleifen.

Das wollte ich mir sparen und so habe ich sie ausgeschnitten. Das verringert auch gleich noch den Verschnitt.

Das Maß für die Einzelteile nehme ich von der Schablone ab und stelle damit die Säge ein.

Los geht der Zuschnitt.

Zur Feier des Tages gönne ich mir sogar ein ganz neues Sägeblatt…

Der Zuschnitt war dann schnell erledigt.

Die Ecken werden abgerundet.

Den Zuschnitt mache ich mit der Stichsäge. Wichtig war mir, dass ich  alle Teile gleichzeitig geschnitten habe, um so zu einem einheitlichen Maß zu kommen. Damit die Ausrisse nicht an den guten Teilen kommen, habe ich oben und unten noch ein Restholz untergelegt – so sind alle Teile „gut“ geblieben.

Geht doch.

Die Feinarbeit mache ich dann an meiner Schleifscheibe.

Für die Innen Ecken musste der Radius vom Putzeimer herhalten.

Das Spielfeld ist im großen und ganzen fertig.

Damit die Teile nicht ständig beim Spielen verrutschen, verbinde ich sie mit Dominos.

Ich habe mich für den kleinsten Fräser mit 4 mm entschieden. Ist der nicht putzig? 🙂

Der Vorteil von den Dominos ist das wirklich einfache Anschlagsystem, bei dem ich mir sparen kann, alles erst mühsam anzeichnen zu müssen.

Das geht schnell.

Fertig ist ein mit Dominos verbundenes Spielfeld.

Die Maße für die Spielfeld – Löcher übertrage ich mit Kohlepapiere. Wir hatten übrigens keines mehr im Haushalt.

Die Oma hatte – natürlich – noch etwas in ihrem Fundus….

Damit geht das Übertragen aber schnell & einfach.

Und so hatte ich recht bald ne Menge Punkte auf dem Spielfeld.

Die Löcher wollte ich mit der Oberfräse fräsen.

Das war keine gute Idee. Die Fräse verrutscht sehr leicht & schnell.

So bin ich dann an die Tischbohrmaschine und meinen beiden magnetischen Anschlägen gewechselt.

Das ging deutlich besser.

Fertig ist das Spielfeld – mit ner Menge Löchern.

Die Spielfiguren wollte ich – eigentlich – kaufen.

Damit wir aber noch über die Feiertage spielen können, fehlte dafür die Zeit und so habe ich mir ein paar Rundstäbe geschnappt.

Und kurzerhand ein paar gleich lange Stücke abgesägt.

Weil ich uns kenne, habe ich lieber  je noch einen Reserve Spielstein mitgeschnitten.

Endlich kann ich mal das Geschenk von Klaus nutzen 🙂

Zum Schleifen von so kleinen Teilen ist es mir lieber, wenn ich mit der Hand nicht so nah an den Schleifteller muss.

Niklas möchte unserem Hund auch ein kleines Weihnachtsgeschenk bauen. Das wird eine Flaschenwippe. In der Flasche ist ein Leckerli und der Hund muss die Flasche so bewegen, dass das Leckerli rausfällt. Bei unserem Exemplar von Hund ist es ganz gut, wenn er sich ein wenig abmühen muss, um ans Fressen zu kommen… 🙂

Ich kann mit der Farbgebung des Spielbrettes anfangen. Ich brauche 8 verschiedene Farben.

Als Grobmotoriker fand ich es leichter, die Löcher mit den Spielsteinen zu „bemalen“, als mit einem Pinsel, mit dem ich im Zweifel über den Rand hinaus male.

Kleine Dreiecksleisten aus der Restekiste erweisen sich als sehr praktisch, wenn es darum geht, die vielen kleinen Teile zum Trocknen zu lagern.

Fertig ist das Spiel.

Viel Spaß damit 🙂

 

 

 

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Mein Weg als Hobbyschreiner

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