3. Teil – Kopfteil Endarbeiten

Heute wird das Kopfteil fertig – da habe ich noch ganz schön geschwitzt. Es war ziemlich knapp, dass das schief geht, aber seht selbst…

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Die Leisten vom Kopfteil bekommen noch eine Rundung. Das ist später angenehmer, als wenn im Rücken scharfe Kanten sind.

Das mache ich an der Tischfräse mit dem 1/4 Kreis Fräser.

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Das dann an allen vier Ecken.

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Damit meine Finger nicht auch gleich abgerundet werden, arbeite ich lieber mit meinem Schiebeholz. Sicher ist sicher.

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Niklas macht sich nützlich und übernimmt einen Teil der Schleifarbeit.

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Nun kann ich ausrechnen (….), wie hoch die beiden Seitenteile vom Kopfteil werden sollen. So einen Schnitt rechne und prüfe ich lieber drei mal nach – ich kenn mich…..

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Die Maße vom Story Stick sind übertragen und ich kann die Länge für die Stäbe vom Kopfteil abnehmen.

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Der Zuschnitt für die Kopfteil Leisten ist dann schnell erledigt gewesen.

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Fertig sind die Teile für das Bett – bis auf die Verbindungen.

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… eigentlich hatte ich wenig bis gar keinen Verschnitt. Wenn ich mir aber das Bild vom Anfang und jetzt das mit den fertigen Teilen anschaue und vergleiche, bin ich schon überrascht ob der Veränderung….

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Nun geht es an die Verbindungen. Niklas passt auf, dass mit der neuen Domino DF 500 Fräse nichts schief geht und der Papa sich nicht in den Finger fräst…

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Es geht los mit den vielen Stäbchen vom Kopfteil.

Dieser Hilfsanschlag ist bei so kleinen Teilen sehr hilfreich. Erst, als ich an der Domino gesehen habe, wie gut man einen Anschlag auch bauen kann (inkl. Skala und Sichtfenster), ist mir aufgefallen, welcher Unterschied zu meiner kleinen Lamello da besteht.

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Mit dem Anschlag, einmal justiert, lassen sich die Verbindungslöcher dann schnell und ohne ständiges Messen & Anzeichnen hergestellt.

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Niklas macht sich nützlich und reicht mir die einzelnen Teile an.

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Das Controlling ist sehr streng; Ordnung muss sein 🙂

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Mann – das ist ein Punkt, der mich wirklich ärgert! Der Beutel von meinem Sauger war so „voll“, dass einfach nichts mehr reingegangen ist. Ein neuer kostet mehrere Euro.

An sich müsste ich den Beutel, so wie er ist, nun wegschmeissen. Wenn man ihn dann an einem Ende aufschneidet, sieht man, dass er vielleicht zu ca. 1/10 gefüllt ist! Da fallen mir Stichwörter wie Geldschneiderei, Ressourcenverschwendung oder Umweltschutz ein. Blöd.

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Da muss es auch eine andere Lösung geben.

Ich habe den Beutel dann kurzerhand aufgeschnitten und mit der Absaugung ausgesaugt.

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Und mit einer dieser Klammern aus dem Büro wiederverschlossen (vorher noch zweimal umgekrempelt). Das hält wunderbar.

Geht doch 🙂

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Auch die beiden Querlatten am Kopfteil haben die passenden Löcher verpasst bekommen.

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Für die restlichen Verbindungen habe ich mich für die größeren Domino Dübel entschlossen.

Weil ich mir – nie – merken kann, wie rum diese vermaledeiten Schrauben aufgehen (im konkreten Fall genau anders rum, als „normal“) habe ich mich wieder für die Dummi Lösung entschieden und mir kurzerhand eine Markierung mit einem Edding gemacht.

Mir helfen solch kleine Dinge ungemein.

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Nun muss ich natürlich noch die – konkrete – Position der Löcher herausfinden. Das mache ich wieder mit den Originalteilen.

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Dann kann ich mir die Aussenmasse anzeichnen.

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Es geht los mit den Zapfenlöchern an den Querlatten vom Kopfteil. Die Mitte-Markierung hilft, dass alles gerade wird; daran kann ich dann den Anschlag ausrichten.

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Niklas freut sich, dass er mir zur Hand gehen kann.

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Na, hat doch super geklappt.

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So. Jetzt kann ich die Position von den Dübeln markieren & übertragen.

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Wir nähern uns langsam dem Ziel…

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Die ein oder andere Markierung habe ich mir dann doch noch gemacht.

Das muss jetzt sitzen.

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Die erste Seite war kein Problem.

Bei der zweiten Seite vom Kopfteil konnte ich die Domino Fräse dann leider nicht mehr richtig ansetzen. Der „Knick“ vom Kopfteil war im Weg.

Aber – ich habe mir dann kurzerhand mit der Tischbohrmaschine beholfen.

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Den letzten Rest haben dann die Stemmeisen erledigt.

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Und wenn man die „Spreissel“ nicht mit dem Stemmeisen sondern z. B. mit einem kleinen Schraubenzieher rauspfriemelt, hält die Fase vom Stemmeisen auch länger und ich spare mir das Schärfen. Auch nicht schlecht.

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Die Spannung steigt. Das Verleimen vom Kopfteil ist an der Reihe.

Alles ist vorbereitet.

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Die unzähligen Löcher werden mit Leim bestrichen.

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Die eigens selbst hergestellten Domino Dübel werden gesetzt.

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Und die erste Reihe mit den Hölzern aufgesetzt.

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Dann – es muss jetzt sehr schnell gehen – kommt die zweite Reihe dran.

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Da kommen einige Teile zusammen. Der Leim ist nur rd. 15 min. „offen“….

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Das muss doch irgendwie. Vorhin hat es doch gepasst. Wo ist der Argumenteverstärker!?

……

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Es will ums Ver…. nicht zusammen gehen!

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Ich schaffe es einfach nicht, alle Teile zur gleichen Zeit und parallel zusammenzufügen.

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Noch einmal mit dem Argumentevestärker.

Es geht einfach nicht!

Nicht, dass jetzt so langsam aber sicher Hektik ausgebrochen wäre. Lange ist der Leim aber nicht mehr offen….

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Es hilft nichts.

Wie heißt es doch? „und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt“!

Die dicken Blauen müssen raus.

Diese Argumente haben das Kopfteil dann überzeugt.

Geschafft.

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Nun kann ich die beiden Seitenteile montieren.

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Auch die werden von den dicken Blauen überzeugt.

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Nun kann ich das Endmaß für die Höhe des Bettes mit Hilfe eines Musterhölzchens ermitteln und anzeichnen.

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Die Verbindungen von dem unteren Brett vom Kopfteil wird hergestellt.

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Fertig ist das Kopfteil. Endlich.

Trocknen.

Es geht weiter mit „4. Teil – Schlussarbeiten

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6 Kommentare zu “3. Teil – Kopfteil Endarbeiten”

    1. Schönen guten Abend Elmar,
      … erwischt; nichts kann man hier geheim halten 🙂
      Da fehlt in der Tat ein Bild. Das Brett hatte ich nämlich tatsächlich vergessen und so musste ich an einer Seite die beiden Querleisten noch einmal mit einer Dübelsäge absägen und dann noch einmal alles verleimen. Dieses Mal allerdings mit dem Brett und den beiden Querstreben vom oberen Gitter.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  1. Hallo Tom,

    die Situation beim dem Verleim von den Leisten im Kopfteil kann ich gut nachempfinden. Letzte Woche hatte ich für ein Beitstellbett sehr ähnlich Erfahrungen gemacht.
    Wie du in der Situation auch noch Fotos machen kannst verstehe ich nicht, ich bin da eher mit wilden Aussprüchen beschäftigt 🙂

    Grüße
    Christoph

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