5. Teil – Finale

Heute werden die Hocker fertig. Ich bin ja gespannt, ob das alles so klappt und funktioniert, wie ich mir das so vorgestellt habe…

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Nun kann ich mich an das zweite Paar der Fußstützen machen. Damit beide Stühle auch – halbwegs – gleich werden, nehme ich das Maß vom ersten Stuhl ab.

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Noch eine letzte Anprobe, ob auch alles passt.

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Dann kann ich mich  ans Verleimen auch vom Rest wagen.

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Zusammengezwungen ist es dann bald. Wenn das auch nicht ganz trivial war – es ist ja alles „schief“.

Es hat sich aber sehr bewährt, den ohnehin schon stressigen Verleimvorgang aufzuteilen. Das nimmt – deutlich – Druck raus und schafft Zeit.

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So können die beiden jetzt trocknen.

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Niklas ist auf den Geschmack gekommen und will unbedingt „etwas“ drechseln.

Kann er gerne machen 🙂

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In der Zwischenzeit kann ich schon mal mit dem Verputzen anfangen.

 

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Als nächstes stehen die Nutklötzchen auf der Agenda.

Das Maß wird abgenommen.

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Diesen Rest vom Couchtisch habe ich mir wohlweisslich noch aufgehoben. Das ist recht praktisch, weil ich mir da die Nutzklötzchen direkt runterschneiden kann (wegen der Faserrichtung; die Fasern sollen „in die Nut laufen“ sonst bricht’s).

Der erste Schnitt wird gesetzt.

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Der zweite folgt sogleich.

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Fertig ist ein passendes Profil für die Nuten.

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Noch ein paar Züge mit dem großen Simshobel; so lange die (künftigen) Klötzchen noch an einem Stück sind).

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Nachdem das erledigt ist, kann der Trennschnitt gesetzt werden.

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Fertig ist meine Leiste, aus der ich die Klötzchen schneiden kann.

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Nun nur noch ein wenig die Kanten brechen.

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Wird langsam.

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Dann noch die Löcher vorgebohrt und gesenkt.

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Fertig sind die Nutklötzchen.

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Hm; das war klar.

Die Teile sind zwar alle gleich lang. Die Hocker „dürften eigentlich“ nicht wackeln. Ein Hocker ist aber auch nur ein Mensch – und tut nie das, was man von ihm will. Er wackelt.

Mit ein wenig Gehirnschmalz – Einsatz bin ich dann darauf gekommen, dass es so sein muss. Mit der Domino konnte ich die Winkel nicht 100 % treffen (die Domino kann nur gerade, nicht aber „schief“). Da sind sie wieder, die vermaledeiten 3 Grad Schräge. Nicht viel, reicht aber, dass es wackelt.

Nun kommt mein high tech Trick 🙂

An dem Bein, das „zu kurz“ ist, habe ich etwas untergelegt (ein Resthölzchen). So lange rumprobiert, bis der Hocker „satt“ steht.

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Nun kann ich mit einem Bleistift an allen Beinen ringsum eine Markierung anbringen. Die ist dann – sicher – in gleicher Höhe und die Beine haben die gleiche Länge.

Theoretisch sollte der Hocker danach nicht mehr wackeln.

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Ich habe gesägt.

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Mit dem kleinen Hobel gehobelt (Lie Nielsen Nr. 102).

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Mit dem großen Hobel gehobelt (Lie Nielsen Nr. 4).

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Und – endlich – mal eine Anwendung für das „L“ an der Hinterzange gefunden.

Ich habe mich immer schon gefragt, warum das eigentlich dran ist. Als ich meine Hobelbank gebaut habe, habe ich mir da – lange – den Kopf zermartert. Am Ende hab ich das doch dran gemacht. Ich habe das Stück genutzt, um die Hinterzange zu stabilisieren.

Im Nachhinein ist mir noch eingefallen, dass man – so – natürlich auch die Länge der Hobelbank vergrößern kann und auch mal ein längeres Brett auf dem „L“ ablegen kann.

Nun gut. War nur ein Erklärungsversuch. Vielleicht weiß ja jemand von Euch, den tieferen Sinn von der „L – Form“ der Hinterzange?

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Nun können die Sitzflächen endlich montiert werden.

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Fertig sind zwei Barhocker.

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Nun noch mein „Brandzeichen“.

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Die Kinder haben wieder ihren Spaß und wollen ein wenig probieren.

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Die erste Sitzprobe ist bestanden.

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Fertig.

Zur Projektübersicht Bar Hocker

Die Oberflächenbehandlung ist unter „Oberflächenbehandlung – Esstisch, Couchtisch & Barhocker“ dargestellt.

 

6 Kommentare zu “5. Teil – Finale”

  1. Hallo Tom,
    Deine Hocker sind toll geworden!
    Eine Oberflächenbehandlung gibt es nicht? Oder hast Du uns die unterschlagen 🙂

    Viele Grüße und schönes Wochenende

    Andreas

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