12. Schubkasten – 3. Teil

Heute kann ich mich den letzten Arbeiten an der Schublade widmen.

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Die Schublade ist zu verputzen.

Da bin ich über meine große Vorderzange sehr froh – die Schublade passt da „so“ rein.

Man muss höllisch aufpassen, dass kein Holz ausbricht. Also immer nur von „vorne“ nach „hinten“ hobeln.

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Nun kann der Boden angepasst werden. Das Maß übertrage ich wieder vom lebenden Objekt.

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Wichtig ist, dass die Maserung quer verläuft, so dass sie nach hinten arbeiten kann. Anders rum würde sonst der Rahmen nach Aussen gedrückt.

Ganz zum Nutboden darf der Boden nicht gehen. Ein wenig Luft gelassen, damit sich das Holz auch in der Länge ausdehnen kann.

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Das Maß für die Schrägen vom Boden wird angerissen.

Mit einem Streichmaß ist hier besser, als mit dem Bleistift. Auch eine so kleine Maßnahme verhindert/reduziert die Ausrisse, die sonst beim Hobeln kämen.

Die Fasern sind dann schon durchtrennt.

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Mein neuer „Kleiner“ kommt zum Einsatz (selbst gebauter Einhand Hobel von Gerd Fritsche).

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Das Feintuning übernimmt dann der Lie Nielsen Nr. 62 – er ist länger und da geht es leichter, eine durchgehende Fläche zu erzeugen.

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Zwischendrin immer mal wieder ein Test, ob der Boden nun in die Nut passt.

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Hm.

Ich hatte das Brett beim Hobeln in der Hinterzange gespannt. Eigentlich nur ganz leicht. Das hat aber schon gereicht, dass sich das Brett ein Stückchen gewölbt hat -und dann ist’s nicht mehr weit her mit einer geraden Linie…

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Also. Ändern der Vorgehensweise.

Ich spanne das Brett nun nicht mehr wie bisher. Hinten lasse ich es von einem Bankhaken abstützen und mit dem Niederhalte drücke ich es auf die Hobelbank.

So ist es fest, wird aber auch das Spannen nicht schief gezogen.

Geht doch.

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Nun noch ein Loch für die mittige Schraube, die den Boden fixiert. Das Loch mache ich ein wenig größer, als die Schraube, die dann später rein soll.

So kann der Boden dann arbeiten.

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Wird doch langsam.

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Mit dem Lie Nielsen Nr. 62 bringe ich alle Teile auf eine einheitliche Höhe.

Immer schön vorsichtig, damit nicht noch jetzt am Ende etwas ausbricht. Das wäre ärgerlich.

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Die Kanten breche ich mit dem kleinen Lie Nielsen Nr. 102. Den habe ich wohl am allermeisten in der Hand.

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Fertig ist die Schublade.

Die Zinken sind „gut“ geworden, können aber noch verbessert werden. Ich habe als Haupt Fehlerquelle das Anzeichnen/Übertragen ausgemacht.

Ein neues Anreißmesser ist schon bestellt. Man wird sehen, ob’s wirklich daran liegt – oder doch an dem Typ an der Säge. Will ich ja auch nicht ausschließen. 🙂

Es geht weiter mit „13. Finale

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