Garage für den Mähroboter

Seit kurzem haben wir ein neues Familienmitglied: Robby

Robby hilft uns (konkret: mir…), den Rasen zu mähen. Robby, das ist ein Mähroboter von Husqvarna 430x. Der soll mir helfen, in der Woche rund 3 Stunden zu sparen. Ich bin mal gespannt, was ich mit der vielen Zeit so anstellen werde. Lina hat gleich gemeint: „prima Papa, dann kannst Du wieder mehr Sport machen, dann ist der Bauch nicht so dick“. Hm. Das möchte ich gerne umkommentiert lassen…..

Damit der Kleine sich auch schön wohl bei uns fühlt, soll er ein kleines Häuschen bekommen. Ein nettes, kleines Projekt für einen Samstag Nachmittag. Keine riesen Anforderungen.

Es muss nur funktionieren. Auch mal ganz nett.

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Der Plan ist mal wieder recht übersichtlich. Ein Haus halt. Wichtig sind die Außenmaße. Ich habe mir sagen lassen, dass Robby es gerne ein wenig breiter bei der Einfahrt hat – er findet sonst nicht nach Hause.

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Das Ausgangsmaterial. Ich war im Baumarkt und habe mir schlichte Dachlatten besorgt. Für die Verkleidung habe ich mich für Douglasie Bretter entschieden – da hat die Packung keine 10 € gekostet. Ein paar Schrauben. Es kann losgehen.

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Die Aussenbretter werde ich auf einen Rahmen schrauben. Die Rahmenkonstruktion wird zugeschnitten.

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So sollen sie dann mal aussehen, die beiden Seitenteile.

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Keine große Schreinerkunst – hier kommen nur Nägel rein.

Robby ist da nicht so anspruchsvoll.

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Ok. Der Große Nagel, zusammen mit dem Argumenteverstärker geht zwar recht schnell und gut rein – läßt das Holz aber spalten.

Also bohre ich vor, treibe den Nagel rein und markiere mit der Spitze die Stelle, wo er rauskommt.

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Dann kann ich – mit der Peilhilfe für Dummies – den Nagel ohne das Holz zu spalten eintreiben.

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Fertig sind die beiden Seitenteile.

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Nun kommt die Verkleidung dran.

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Ich hatte ehrlich gesagt keine Lust, das jetzt groß auszurechnen. Also wurden die Bretter mit Übermaß auf die Rahmen geschraubt.

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Diesmal allerdings mit Vorbohren.

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Ok – so völlig rumpfuschen konnte ich einfach nicht und so habe ich mich dabei ertappt, eine Linie zu ziehen, damit die Schrauben auch schön auf einer Geraden sind…

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Hilfreich ist es, die Nut- & Federbretter beim Verschrauben zu fixieren. Sonst wird’s schief.

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Noch je ein beherzter Schnitt drum rum.

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Fertig sind die Seitenteile.

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Nun kann ich auch schon vorne und hinten Verkleiden.

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Robby möchte wenigstens eine Tür. Fenster waren nicht bestellt 🙂

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Das war eine quick & dirty Lösung mit der Stichsäge.

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Hm. Ok. Das war dann doch kniffelig. Keine Ahnung, wie man das „richtig“ berechnet.

In meiner etwas grobschlächtigen Art habe ich auf’s Rechnen verzichtet, Maß am lebenden Objekt genommen und mir angezeichnet, wie lang die Giebelteile werden müssen.

Das ging – bei mir – schneller, als mit 10 mal zu verrechnen….

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Geht doch – passt. Sogar mit kleinem Dachüberstand, damit das Holz nicht ganz so nass wird.

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Zugegeben – eine Spielerei. Das Senklot war aber durchaus hilfreich, die Mitte zu finden.

Geht doch.

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Nun können auch die Giebel verkleidet werden.

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Lieber noch ein letzter Test mit dem ersten Brett, ob auch wirklich alles passt.

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Der Rest ist dann schnell dran.

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Auch hier wieder – ein beherzter Schnitt.

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Fertig sind die beiden Giebelwände.

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Sieht doch schon aus wie ein Haus.

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Nun kann das Dach verkleidet werden.

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Glücklicherweise hatte ich bei diesem schwierigen Arbeitsschritt qualifizierte Helfer.

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War klar. Die Männer arbeiten, während die Frauen Eis essen und gute Ratschläge geben. Ts, ts, ts…. 🙂

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Den Firstbereich habe noch mit einem „Plastikteil“ abgedichtet. Leider war es ein Stückchen zu kurz. Zwei Teile wollte ich aber nicht kaufen. Als ich dann gesehen habe, dass der „Hauptbereich“ des Häuschens abgedeckt ist, habe ich beschlossen, dass es „auch so“ geht.

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Einfache Dachpappe wollte ich nicht drauf machen. Irgendwie haben mit dann diese Dinger angelacht. Hm. Die waren leider nicht ganz so billig.

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Im Firstbereich sollte man darauf achten, dass das Wasser immer über und nicht unter die Schindeln läuft.

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Noch die letzte Reihe drauf. Fertig.

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Robby freut sich über sein neues zu Hause.

Damit das Holz von unten nicht ständig in der feuchten Erde steht, habe ich es „ersteinmal“ (…) auf Steine gestellt. Die Idee mit den Dachpappschineln sieht zwar nett aus, mach das ganze aber fürchterlich schwer. Da das Ding auch recht unhandlich ist, kann ich das (abnehmbare) Dach leider nicht mehr alleine heben. Unpraktisch.

Besser wäre auch gewesen, wenn ich die Dachschindeln erst im Garten montiert hätte. Schon mal Teer vom Laminat abgemacht und im ganzen Haus nach diesem feinen Sand gesucht? Genau…

Nun gut. Alles in allem hat es aber gut geklappt. Robby findet rein, bleibt nicht hängen und steht nun im Trockenen. Unser Händler meinte auch, dass es für den Akku besser ist, wenn er im Sommer nicht in praller Sonne steht und so fürchterlich heiß wird.

So – ich muss jetzt ne Runde mit dem Rennrad fahren 🙂

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Mein Weg als Hobbyschreiner

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