3. Teil – Verputzen, Zusammenbau – Finale

Heute wird das Bett fertig. Wir müssen noch

  • die letzten Zapfenlöcher stemmen
  • alle Teile sauber verputzen und
  • alles miteinander verleimen

Man darf gespannt sein, wie das alles klappen wird:

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Es geht weiter mit den Füßen. Wir müssen die Zapfenlöcher machen. Die Maße nehmen wir vom bereits fertigen Zapfen direkt ab.

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Sergio beim „viereckige Löcher machen“. Man glaubt es kaum, aber vom dauernden runterziehen kann man – Sergio natürlich nicht – Muskelkater bekommen.

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So eine Stemm Maschine ist schon recht praktisch 🙂

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In der Zeit, in der Sergio mit der Stemm Maschine rummacht, kann ich mich der Tischfräse widmen.

Die unzähligen Leisten vom Kopfende müssen an vier Kanten abgerundet werden. Der Viertelstabfräskopf wird mit dem von Sergio ausgesuchten und für gut befundenem Radius bestückt.

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Los geht der Marathon – das sind ganz schön viele Meter, die da zu beackern sind…

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Niklas macht sich nützlich und schleift die Stäbe mit der „Kinder Schleifmaschine“. DSC_1258

Das hat er davon. Jetzt ist ein wenig Nacharbeit angesagt. Hätte er mal genauer gearbeitet.

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Na, jetzt nimmt er es aber ganz genau, der Sergio 🙂

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Hm – ok. Dann mach ich da halt auch mit und versuche, das an den Tag gelegte Level mitzugehen. Ich will ja keinen Druck aufbauen, aber… 🙂

Die Kanten werden mit meinem kleinen Lie Nielsen Nr. 102 gebrochen.

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Niklas hat beschlossen, das er jetzt mal was eigenes bauen will und sich sein Schnitzmesser geschnappt.

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An dieser Schleifmaschine kann ich leider keine Absaugung anschliessen. Sergio nimmt sich lieber die Staubmaske und ich lasse den Raumluftfilter auf höchster Stufe laufen.

Ist mir lieber so.

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Im Sicht- & Fühlbereich arbeite ich dann doch lieber mit der „richtigen“ Schleifmaschine. Ich mache es mir einfacher und spanne alles Stäbe vom Kopfteil auf meiner Hobelbank. Dann spare ich mir das dauernde ein- und ausgespanne.  Der positive Nebeneffekt ist noch, dass alle Stäbe ein einheitliches Maß bekommen.

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Auch die Stützen / Beine vom Kopfteil werden ganz fein geschliffen.   DSC_1270

Das ist nicht unbedingt meine Lieblingsarbeit.

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Es geht einfach sehr staubig zu – trotz aller Vorkehrungen.

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Irgendwann war aber auch das geschafft. Es geht los mit dem Verleimen vom Kopfteil. Das wird eine echte Herausforderung. Es müssen sehr viele Teile gleichzeitig verleimt werden und jeweils in die Passungen eingefügt werden.

… das wird spannend…

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Letzte Anpassarbeiten vor dem Verleimen. Nicht, dass dann in der allgemeinen Hektik doch noch im allerletzten Moment etwas schief geht. DSC_1274

Wir haben uns also dazu entschieden, alle Teile durchzunummerieren und zu testen, ob alles – wirklich – passt.

… das war eine gute Entscheidung. Das Holz lag nun ein paar Tage und man glaubt es kaum, aber das bisschen, das das Holz gearbeitet hat, macht genau den Unterschied zwischen

  • „passt genau“ und
  • „passt genau nicht“…

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Nun geht’s also los.

Sergio überzeugt die Gitterstäbe, dass sie dorthin gehen, wo sie hingehören.

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„Das muss doch, irgendwie, da rein, es ging doch schon. Pieeeeep – warum geht das jetzt nicht?“

Hektik…

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In unserer Not haben wir uns die dicken blauen Argumenteverstärker geholt. Die haben das Kopfteil dann überzeugt.

Alles drin & schön dicht. So zwischendrin hatten wir – kurzzeitig … – kleinere Zweifel, dass noch richtig zusammen zu bekommen.

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Nachdem das nun geschafft ist, können wir die Füße vom Kopfteil – mit gutem Zureden und dem Argumenteverstärker – anbringen.  DSC_1280

Das wäre nun also geschafft. Gefällt uns.

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Nun noch das gleiche Spielchen am Fußteil. Das war aber lange nicht mehr so schlimm, wie das Kopfteil. Da mussten nur 4 Teile zusammen gefügt werden.   DSC_1284

Das war schnell erledigt.

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Der Geschäftssinn von Lina kommt (wieder) raus. Sie holt sich die Späne vom Zirbenholz und füllt ihre selbst genähten Kissen damit. Das möchte sie dann verkaufen.

Man darf gespannt sein.

DSC_1287  DSC_1289

Das Kopf- & Fußteil haben wir mit den „Berliner Betthaken“ (Hettich) miteinander verbunden. Das ist völlig unkompliziert in der Montage und hält bombenfest. So soll es sein.   DSC_1293

In der Mitte haben wir noch einen Stützbalken angebracht, auf dem dann die Lattenroste aufliegen können. Auch hierzu bietet der Hersteller einen einfach & schnell zu montierenden Beschlag an. DSC_1294

Aus Erfahrung weiß ich, dass dieser Balken auch noch einmal in der Mitte unterstützt werden sollte. Diese Stütze rutscht gerne mal weg (z. B. wenn geputzt wird oder Dinge unter dem Bett verstaut werden). Deswegen haben wir die Stütze mit einem kleinen  Rundstab gesichert. Der ist nicht verleimt und damit jederzeit reversibel.

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Damit die Lattenroste auch an den Seiten eine Auflage haben, haben wir noch je eine Leiste angebracht.

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Das hat Sergio nun davon. Er hat so vom Schreinern geschwärmt, dass auch sein Sohn mit dem Holzvirus infiziert ist.

Es soll eine Halterung für das Telefon entstehen. DSC_1297

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Fertig.

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8 Kommentare zu “3. Teil – Verputzen, Zusammenbau – Finale”

  1. Hallo Tom!
    Das Bett ist euch toll gelungen! Durch die ausführlichen Bebilderung hat man das Gefühl dabei gewesen zu sein! Blöd nur, dass sich in mir jetzt der Wunsch nach einer Stemmmaschine regt 😉
    Eine Frage zum Stützbalken in der Mitte: Der Beschlag am Kopfteil hat ja vier Schlüssellöcher, der Stützbalken rastet aber nur im untersten ein, oder versteh ich das falsch?
    Liebe Grüße,
    Veronika

    Gefällt mir

    1. Schönen guten Abend Veronika,
      Danke 🙂
      Leider kann ich jetzt nicht direkt nachschauen (das Bett ist ja nun schon bei Sergio). Die verschiedenen Löcher der Lattenrestauflage sind nur zur Höheneinstellung / -anpassung da. Ich „meine“, dass die Haken aber immer in mindestens zwei Löchern Halt finden.
      Herzliche Grüße
      Tom

      PS: ja, so eine Stemmmaschine ist schon recht praktisch…

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  2. Hi Tom,

    supper Projekt. Genau sowas brauchen wir auch. Sehr beeindruckend, dass Ihr die Rückenlehne so gestaltet habt. Sehr viel Arbeit, aber optisch somit schön leicht und gelungen.

    Wünsche frohe Ostern.

    Pfiadi

    Martin 🙂

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    1. Hallo Martin,
      Danke – ja, das Kopfteil war schwierig und viel Arbeit, wir sind aber froh, es – doch – gemacht zu haben. Wenn ich auch gestehen muss, dass ich „diese“ Probleme ursprünglich so gar nicht auf dem Schirm hatte…
      Dir auch frohe Ostern.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  3. Hallo Tom,

    tolles Projekt und vorallem sehr habt ihr das sehr zügig umgesetzt!

    Die Verleimung von dem Kopfteil hätte mir auch am meisten Sorgen bereitet.

    Was mir noch fehlen würde ist eine Oberflächenbehandlung oder habe ich übersehen?

    Viele Grüße
    Christoph

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