Das Werkzeug

Das Thema „Werkzeug“ beschäftigt wohl jeden, der sich mit dem Thema Holzarbeiten näher beschäftigt. Immer wieder kommt die Frage auf, welches Werkzeug brauche ich?

Eines vorneweg: Es ist ein ewiger Kampf zwischen dem, was man sich leisten kann & will und dem, was man erreichen möchte & muß. Wie bei so vielen im Leben, gibt es immer mehrere Lösungsmöglichkeiten.

Ich habe mich dazu entschlossen, erst einmal zu probieren. Das ging bei mir bestimmt über mehrere Jahre. Dann hat sich langsam rauskristallisiert, dass mir das Thema Holz erhalten bleiben wird. Sukzessive habe ich mir dann, wenn ich es gebraucht habe, Werkzeug dazu gekauft.

Sinnvoll finde ich, wenn man einen Weg vom Groben hin zum Feinen beschreitet. Also,

– im ersten Schritt immer benötigtes Werkzeug kaufen (das „sowieso – Werkzeug“); z. B. Schraubenzieher, Hammer, Schraubenschlüssel, Zangen, Bohrmaschine. Ein Bild will ja auch mal aufgehängt werden und wenn man eine Lampe installieren kann ist das bestimmt auch nicht verkehrt.

– im zweiten Schritt dann – in Bezug auf Holz – Werkzeug für die grundlegenden Arbeiten wie Sägen, Schleifen, Fräsen. Sinnvolles Werkzeug hierfür sind z. B. eine Handkreissäge (für gerade Schnitte) bzw. Stichsäge (für Kurvenschnitte), Schleifer und Oberfräse. In der Folge dann Spezialmaschinen – die aber nur projektbezogen (z. B. Lamello Fräse). Je länger ich mich mit dem Thema Holz beschäftige, desto höher wurden die Anforderungen an die Qualität der Werkzeuge. Leider habe ich bisher wenig / kein Werkzeug gefunden, mit dem ich sehr gute & genaue Ergebnisse erzielen konnte, das „billig“ war. Meist ist gutes Werkzeug leider auch teuer.

Das Ganze geht – natürlich – auch mit Handwerkzeug. Das will aber auch gekonnt sein; inkl. der Pflege, die dieses Werkzeug mehr braucht, als Maschinen (z. B. Schärfen einer Handsäge; bei der Stichsäge wird ein neues Blatt montiert und gut ist).

– im dritten Schritt kann man sich dann überlegen, ob für einige Arbeitsschritte auf stationäre Maschinen zurückgegriffen werden soll. Das lohnt sich aber erst, wenn absehbar ist, dass dieser Weg weiter begangen werden soll.

Preislich gibt’s eine große Bandbreite von „sehr billig“ bis hin nach oben offen. Ich empfinde es als hilfreich, sich innerhalb von einem System zu bewegen, da dann Kompatibilitäten genutzt werden können (bei mir hat sich Festool und Lie Nielsen als passend herausgestellt; bei jemand anderen mag es eine andere Firma sein).

Ach ja. Ein Aspekt spielt auch mit rein. Werkzeug darf auch „schön“ sein. Für mich hat ein schönes Werkzeug auch etwas mit Ästhetik zu tun. Damit macht das Arbeiten gleich noch mehr Spaß. Und darum geht es ja zu einem großen Teil – im Hobbybereich!

Hier einiges von dem Werkzeug, das bei den Projekten zum Einsatz kommt. Zum Teil ist hier Werkzeug abgebildet, das schon lange zum Einsatz kommt (z. B. Metabo Bohrmaschine) und zum Teil noch ganz neues Werkzeug (z. B. Leigh D4 R).

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Die „Haupt – Maschine“ ist sicherlich meine Felder Kombi 731 S (4 kw; 2,5 m Schiebetisch).

Die habe ich 2009 gebraucht gekauft (Bj 2003). Das war eine sehr gute Entscheidung. Mit Hilfe von ihr kann ich rohes Holz formatieren, hobeln (31 cm; 4 Messer Welle) und mit „ausgewachsenen Fräsern“ einer Tischfräse fräsen. Mit der (zusätzlichen) Hochgeschwindigkeitsfrässpindel (15.000 U/min.) steht mir auch eine Tischfräse  zur Verfügung, auf der ich auch normale Fräser einer Oberfräse verwenden kann.

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Im Vordergrund die Absaugung (AF 22) der Firma Felder.

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Die Tormek T 7 in der Schleifecke. Ich habe mich dazu entschlossen, sie mit Diamant Scheiben zu betreiben, da hierbei das Abrichten entfällt. Wenn’s „gut“ werden soll, nehme ich aber – doch – lieber die herkömmlichen Wassersteine und schleife per Hand.

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Meine Standbohrmaschine (Krenn; 400 V; 0,75 kw). Auch sie habe ich gebraucht gekauft. Für Standbohrmaschinen kann man ein Vermögen ausgeben. Das wollte ich aber nicht. So habe ich hier eine Gebrauchte gekauft und – bewußt – eine älteren Datums gewählt, aber darauf geachtet, dass sie noch nicht so „hergenommen“ worden ist. Die viele Elektronik in den modernen Maschinen behagt mir nicht.

Übrigens auch ein Punkt, der mir an meiner Felder sehr gut gefällt. Das ist noch simple Technik. Das schlimmste was da mal passieren kann ist, dass mir ein Motor kaputt geht. Den kriege ich auch in 20 Jahren noch. Die Gussteile werden mich – locker – überleben.

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Die Stemm Maschine. Wenn man sie mal braucht, ist sie wunderbar und tut, was sie soll. Präzisionsarbeit darf man allerdings nicht von ihr erwarten. Eine Langlochbohrmaschine wäre da sicherlich präziser. Die kriege ich aber nicht mehr in die Werkstatt. An die Felder möchte ich sie nicht anschliessen. Zum einen, weil ich dieses schwere Teil dann immer „mal eben“ durch die halbe Werkstatt wuchten müßte. Zum anderen, weil der Anbau auch Platz braucht und die Hobelwelle, an der der Support angeschlossen wird, für eine Langlochbohrmaschine denke ich zu schnell läuft, als dass da wirklich saubere Ergebnisse rauskämen.

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Die Leigh D 4R Pro. Ein tolles Teil! Mit ihr können Zinkungen (fast) jeder Art gemacht werden. Die Einteilung kann selbst vorgenommen werden, so dass man nicht an die Vorgaben von bereits fertigen Schablonen angewiesen ist. Damit ist man beim Bau variabler und muß nicht bereits bei der Planung die spätere Zinkeneinteilung berücksichtigen – das würde bei mir (…) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schief gehen….

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Meine Leimknechte / Türspanner (1,5 m / 16 kg). Das sind super Teile! Die habe ich mir damals für den Bau der Hobelbank gekauft. Mittlerweile bin ich schon so oft sehr froh gewesen, sie zu haben. Simpelste Technik, bei der nichts kaputt gehen kann. Extrem massiv gebaut – die geben keinen Millimeter nach. Ich habe sie damals bei einem Versandhändler gekauft. Der hat zwischenzeitlich leider pleite gemacht. Derzeit kenne ich leider keine Bezugsquelle für derartig massive Zwingen.

Mich haben sehr viele Nachfragen rund um die Türspanner erreicht. Daher hier noch einige Detailaufnahmen mit den Maßen zur Info:

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Meine (bisherigen … 🙂 ) Lie Nielsen Hobel – hier die Flachwinkler; links noch eine Ziehklinge.

– kleiner Bronze – Nr. 102 – Einhandhobel

Schweifhobel – gerade Sohle

Nr. 7 1/2 (ganz hinten) – Rauhbank

Nr. 60 1/2 – kleiner Einhandhobel

Nr. 62 – langer Flachwinkel Schlichthobel

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Der zweite Teil der Hobel. Link der große Simshobel (Nr. 610), daneben der mittlere Simshobel (Nr. 42), dann der kleine Flachwinkler (Nr. 164) , eine Nr. 4 (Bronze) und eine Nr. 4 1/2.

Zum Stemmen & Sägen steht mir folgendes Werkzeug zur Verfügung:

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– Ein Satz Lie Nielsen Stemm Eisen.

– Lie Nielsen Sägen (quer / längs)

– Klüpfel

– 1 Satz Kirschen Stemmeisen.

– hier noch zu sehen: der Lie Nielsen Schabhobel (Nr. 66)

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Die Elektrogeräte:

– Festo Handkreissäge (TS 75)

– Festo Stichsäge (Trio 400)

– Festo Oberfräse (OF 1400)

– Festo Rotex (RO 150)

– Lamello Classic C 2

Zum Bohren / Schrauben steht mir folgendes Werkzeug zur Verfügung:

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Protool DRP 18-4. Das ist die Variante mit Kabel und ohne Schlag. Ich wollte – unbedingt – einen Schrauber mit Kabel. Bei den Akku Schrauben sind mir laufend die Akkus kaputt gegangen. Das war mir dann zu teuer. Mein erster Akku Schrauber war ein 20 DM (…) vom Wühltisch im Baumarkt. Der war super. Als der dann ersetzt werden mußte, stand der Bau unseres Hauses kurz bevor. Ich habe dann einen Makita Schrauber geleistet. Es sollte ja was Gutes sein. Der hat im Winter im Keller offenbar Frost abbekommen und war nach noch nicht einmal 1 Jahr hinüber. Dann kam der Metabol (s.u.). Der ist in Ordnung. Der Akku macht aber auch langsam schlapp.

Mit dem Protool bin ich SUPER zufrieden. Er hat Kraft ohne Ende (siehe Bau der Pergola / Hobelbank). Das Kabel stört mich in keinster Weise. Perfekt das Teil.

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Die Gesamtübersicht über die Schrauber.

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Der Metabo Akku Schrauber BS 18 LI. Der ist völlig in Ordnung. Nach nunmehr fast 3 Jahren verlassen mich die Akkus aber langsam.

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Meine „erste“ Bohrmaschine. Mittlerweile gefühlte 20 Jahre alt. Metabo 6021 Contact. Sie hat ein Hammerwerk und eine Funktion, die sicherstellt, dass die Maschine ausgeht, wenn man ein Kabel trifft. Die ist super. Die gebe ich erst her, wenn sie das zeitliche gesegnet hat….

30 Kommentare zu “Das Werkzeug”

  1. Ich find die Elektrogeräte sehr interessant, in der Richtung werde ich mehr ebenfalls etwas besorgen für meine Heimarbeit. Bloß die Schärfemittel habe ich als erstes nicht erkannt haha 😀

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  2. Hallo Tom,

    ich will mir demnächst auch eine Standbohrmaschine anschaffen. Leider weiß ich noch nicht genau welches Modell ich mir zulegen soll. Du hast hier geschrieben das du dir bewusst eine alte Maschine zugelgegt hast. Ich bin derzeit am überlegen ob ich nicht eher eine günstige neue Standbohrmaschine mir kaufen soll. Würdest du nach der Zeit nun auch wieder eine gebrauchte kaufen?

    Grüße
    Gustav!

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    1. Schönen guten Abend Gustav,
      ich bin mit meiner wirklich völlig zufrieden; muss aber auch zugeben, dass ich keine allzu großen Anforderungen an sie stelle – bis auf „das Loch soll lotrecht werden“ und auch ein Forstnerboher mit so ca. 40 mm soll in Eichenholz reingehen.

      Wenn die Ansprüche höher sind (z. B. ausgewachsene Metallbearbeitung, ständig notwendiges Anpassen der Geschwindigkeiten, Gewindeschneiden ….) würde ich mich nach einer höherwertigeren umsehen. Da geht aber leider sehr schnell wirklich sehr viel Geld über den Ladentisch, so dass ich bisher keine allzu großen Gelüste empfunden habe, so ca. 3 – 4 T€ in ein neues Modell auszugeben.

      Ich mag’s gerne einfach. Daher nur ein simpler Industriemotor und Riemenantrieb. Wenn Du gebraucht schaust, gibt’s die schon noch. Man muss nur ein wenig suchen.

      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

      Tom

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  3. Ich denke das richtige Werkzeug ist das wichtigste beim Handwerken. Man sollte darauf achten das richtige Werkzeug von Anfang zu kaufen, um sich später den Ärger mit minderwertiger Qualität zu vermeiden. Über Werkzeuge schreibe ich auch einen Blog. Gerne könnt Ihr auch mal bei mir vorbeischauen. Übrigens toller Bog mit sehr guten Tipps. Ich konnte einige Tipps mir mitnehmen.w

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  4. Hallo Tom,

    ich habe gerade von meinem Nachbarn der wegzieht, eine Felder Kombi 731 angeboten bekommen. Er hat keinen Platz mehr für sein Hobby im neuen Haus.Er möchte 500,–Euro dafür haben und die Maschine sieht recht neuwertig aus.
    Frage1: Ist das ein guter Preis?
    Frage2: Worauf muss ich achten, was könnte ausgeschlagen oder sonst noch an der Maschine nicht in Ordnung sein?
    Er sagte das er mir die Maschine vorführt.

    Vielen Dank das du dir hier soviel Mühe gibst!

    Beste Grüsse

    Alex

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    1. Schönen guten Abend Alexander,

      500 € – im Ernst? Das wäre ein SUPER Preis! Da kostet eine Tauchsäge ja schon mehr. Schau Dir mal die aktuellen Modelle an, was da für neue Maschinen verlangt wird…
      Lass die Maschine mal laufen und teste alles (alle vier Einheiten). Leichtgängiger Gang von Schiebeschlitten, Einstellungen möglich (Säge, Fräse, Hobel, Dickte); sitzen die Anschläge fest; macht sie „komische Geräusche“. Einstellungen/Justage kann man zur Not auch vom Fachhändler machen lassen.

      Gutes Gelingen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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      1. Hallo Tom,

        ich habe die Maschine für 500,–Euro gekauft ;-). Geräusche waren unauffällig. Aber es Ist für einen Anfänger wie mich, garnicht so einfach damit umzugehen. Muss mir da unbedingt noch ein wenig Lesestoff dazu holen.
        Bei den ersten Versuchen ist mir das Holz regelrecht zersplittert.
        Vielleicht war das Werkzeug nicht mehr so scharf wie es hätte sein sollen? Oder wird es eher an den Geschwindigkeiten und dem Material liegen?

        Beste Grüsse

        Alexander

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      2. Hallo Alexander,
        dann war das ja ein echtes Schnäppchen 🙂
        Splitterndes Holz ist kein gutes Zeichen. Möglichkeiten gibt es viele. Hast Du die Möglichkeit, mal bei jemanden über die Schulter zu schauen? Es kann z. B. am stumpfen Werkzeug liegen, dem Holz selbst, der falschen Vorschubgeschwindigkeit.

        Das Ding hat durchaus Gefahrpotential! Mir war das damals zu heiß und habe mich mal ein Wochenende mit jemanden nur mit diesem Thema beschäftigt und danach gab’s noch genug Themen, bei denen ich mich erst mal informieren musste.

        Viel Spaß mit der tollen Maschine 🙂

        Herzliche Grüße

        Tom

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  5. Hallo Paul,

    ich fange gerade an das ich ein wenig mit Holz arbeite. Erste kleine Projekte. Meine Ausstattung ist allerdings sehr übersichtlich.
    Macht es aus deiner Sicht Sinn einen Fertig bestückten Werkzeugkoffer zum Anfang zu kaufen?
    Oder was würdest du mir empfehlen?

    Beste Grüsse

    Tom

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    1. Schönen guten Abend Tom,
      wie im Beitrag schon geschrieben – ich bin ein großer Anhänger davon, Werkzeug dann zu kaufen, wenn man es auch braucht. Das hat dann auch gleich den Vorteil, dass die konkreten Anforderungen bekannt sind und man nicht etwas auf Vorrat kauft, das dann später evtl. – doch – nicht genau dem entspricht, was man braucht. Die fertig bestückten Werkzeugkoffer, die ich bisher gesehen habe, konnten mich nicht so wirklich überzeugen. Die Neigung, da „irgendein“ Werkzeug reinzupacken ist durchaus erkennbar. Lieber habe ich ausgesuchtes, dafür aber gutes Werkzeug in meiner Kiste, als zwar „alles“, dafür aber solches das bei der ersten Schraube die Grätsche macht.

      Herzliche Grüße

      Tom

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    1. Schönen guten Morgen Anna,
      bei der Variante der Leigh ist „nur“ eine Schablone mit dabei – die kann man dann so einstellen und justieren, wie man sie braucht. Eben das ist das Praktische an dem Modell.
      Herzliche Grüße
      Tom

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    1. Hallo Thomas,
      den nutze ich schon. Nur mittlerweile sind die Akkus hinüber. Mehr Kraft hat allerdings der Protool – ohne das Akku Thema, da kabelgebunden.
      Herzliche Grüße
      Tom

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    2. Hi Ihr,

      habe den gleichen Metabo Akkuschrauber und bin bisher sehr zufrieden damit. Wenn man auf Akkus angewiesen ist, ist der ne Alternative. Zumal da serienmäßig zwei Akkus dabei sind.

      Gruß Uli

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  6. Hallo tom,
    welche fräsköpfe verwendest du auf der Felder?
    Welche Größe hat dein falzkopf? Nutzt du sonst einen universalkopf?

    Ich bin mit derzeit noch unschlüssig, welche Fräser ich mir als Grundausstattung zulegen soll. Sicher hängt das davon ab, was man vor hat, aber vielleicht hast du ein paar grün grundlegende Tipps bei der Auswahl.

    Vielen dank und einen schönen abend !

    Matthias

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    1. Schönen guten Abend Mattias,
      ich habe folgende Fräsköpfe:
      – Falzfräser (5 cm hoch, 14 cm Durchmesser) => nutze ich mit Abstand am häufigsten
      – Universalfräskopf (4 cm Höhe) mit diversen Profilmessern => nutze ich immer wieder mal; das Wechseln der Messer versuche ich zu vermeiden
      – Verstellnuter => nutze ich immer wieder mal (z. B. bei Schlitz- / Zapfen Verbindungen)
      – 1/4 Stab Fräser mit verschiedenen Durchmessern => für die Kantenbearbeitung
      – Konterprofil => bisher nur 1 mal genutzt

      Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Ein Abplattfräser war bei dem Konterprofil mit dabei – der ist noch unbenutzt. Einen Fräskopf für Verleimungen mit 2 Zinken verkaufe ich gerade. Das mache ich lieber per Hand. Für das Ding war ich zu einfach strukturiert um zu für mich brauchbaren Ergebnissen zu gelangen.

      Häufig nutze ich die Hochgeschwindigkeitsfrässpindel. Das ist recht praktisch, wenn man auf die Vielzahl der Fräser von der Oberfräse zurückgreifen kann.

      Zur Grundausstattung:
      Die Häufigkeit der Verwendung der einzelnen Fräsköpfe gibt in meinen Augen einen guten Rückschluss auf die Notwendigkeit der Fräsköpfe – aus meiner Sicht. Demnach würde ich als „must“ einen Falzkopf anschaffen. Danach einen Universalfräskopf. Ob man einen 1/4 Stab Fräskopf braucht, mag jeder für sich entscheiden. „Praktisch“ ist er schon. Der Rest je nach Projekt.

      Herzliche Grüße

      Tom

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    1. Hallo Marcel,
      nein – „so etwas“ werde ich mir nicht kaufen. Das ist nicht meine Art zu Arbeiten. Im gewerblichen Bereich mag das anders aussehen. Bei mir geht’s aber nicht darum, etwas möglichst schnell zu machen. Da geht es – auch – darum, „wie“ man zu einem Ergebnis kommt und welchen Anspruch man an ein Ergebnis hat.

      Herzliche Grüße

      Tom

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  7. Hallo Tom,

    Danke für den netten Artikel, paar brauchbare und nette „Werkzeug-Tipps“ dabei!

    Meine Frage wäre ob man die Bohrmaschine welche in deiner Gewahrsam 20 Jahre gehalten hat noch irgendwo zu Kaufen ist ich finde Sie niergens.

    Wäre nett wenn du mir einen Tipp geben könntest wo ich die Metabo 6021 Contact noch erhalten kann.

    Würde mich auf eine Antwort freuen,
    Liebe Grüße

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    1. Hallo Noah,
      nun ja; wirklich wissen tu ich’s nicht. Aktuell habe ich da weder gesucht noch Bedarf. Wenn ich mir aber heute eine solche Maschine kaufen würde (ich bin mit ihr zufrieden), würde ich im Netz beim üblichen Auktionshaus, örtlichen Kleinanzeigenmarkt oder auch bei dem bösen Versandhändler schauen und wenn möglich einen Suchauftrag hinterlegen. Im „aktiven Programm“ wird das denke ich kaum ein Händler mehr haben. Bei Metabo direkt könnte man natürlich auch mal fragen.

      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße

      Tom

      PS: meine behalte ich aber 🙂

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  8. Hallo Tom!

    Ich beabsichtige mir in nächster Zeit mehrere Lie Nielsen Hobel zuzulegen!
    Könntest du mir bitte den Unterschied im Verwendungszweck des 41/2 und des 164 erklären!
    Vielen Dank im vorhinein!

    Freundliche Grüsse aus Oberösterreich!

    Josef

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    1. Schönen guten Abend Josef,

      LN ist ja schon mal eine sehr gute Entscheidung, bei der Du nicht so sonderlich viel verkehrt machen kannst. Die beiden von Dir genannten Hobel sind sich tatsächlich recht „ähnlich“. Der Hauptunterschied ist, dass der 4 1/2 einen Spanbrecher hat (Fase unten Hobel) und der Nr. 164 keinen Spanbrecher hat (Fase oben Hobel); die Verstellung beim Nr 164 ist jedoch eine ziemliche Ausnahme. Man kann das Eisen nämlich wie bei einem Fase unten Hobel auch während des Hobelns verstellen. Das ist sehr praktisch. Generell komme – ich – mit den „modernen“ LN Spanbrechern nicht sonderlich gut zurecht – die Hobel stopfen gerne. Das verursacht gerne mal Frust. Was auch dazu geführt hat, dass ich mit dem Nr. 4 1/2 Anfangs überhaupt nicht warm geworden bin. Dann habe ich mir ein Eisen + Spanbrecher von Gerd Fritsche geholt (das lohnt ohnehin immer – die sind viel standfester; vgl. Hobeleisentest). Ab da gings wunderbar.

      Der Einsatzzweck beider Hobel dürfte recht ähnlich sein – Verputzen. Persönlich mag ich das größere Gewicht vom 4 1/2 gerne; das ist aber nicht jedermanns Sache. Am besten wäre es, wenn Du beide einfach mal ausprobierst. Du bist natürlich herzlich zum Sommerfest eingeladen – vielleicht ergibt sich ja was, und Du bist gerade „in der Nähe“?

      Du hast noch nicht geschrieben, wofür Du den Hobel eigentlich brauchst. Daher tue ich mir mit einem konkreten Rat ein wenig schwer. Generell sind – beide – aber recht vielseitige Hobel. Allerdings gegen „Ende hin“; d.h. eine große Fläche mit einem so kurzen Hobel zu planen ist recht mühsam / extrem schwierig. Hast Du die Seite von mir zu den verschiedenen Hobeln und deren Verwendung schon gesehen?

      Dir noch einen schönen Abend.

      Herzliche Grüße aus dem gerade herrlich frühlingshaften München,

      Tom

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  9. Hallo Tom,
    du sprichst hier von „stationären maschinen“. alles in allem würde ich dir gerne zustimmen, wenn man oft an der selben stelle arbeitet (wie du) ich persönlich habe mich auch schön öfter im heimwerk versucht – was mehr oder weniger gut geht, meistens – aber habe dadurch irgendwann beschlossen, im schritt 2, nur noch blaue bosch geräte zu benutzen. ist zwar das profi-werkzeug, ist aber wesendlich stabiler, höhere akkulaufzeit, kräftiger… sowas. ich dachte nur, dass du vllt gerade für laien mal ein paar möglichkeiten aufzählst. du hast ein schönes Blog, das will ich dir auch nicht schlecht machen. Hatte beim durchlesen nur den eindruck, dass auch mobiles profi-werkzeug irgendwie zu kurz kommt ^^

    LG
    Ben

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    1. Schönen guten Abend Ben,
      meine Einstellung – und meinen Weg, wie & warum ich zu welchem Werkzeug gekommen bin – habe ich ja Eingangs im Beitrag beschrieben. Meine Entscheidung, bei Handmaschinen auf Festo zu setzen (ich habe ja durchaus einige) habe ich bisher noch nicht bereut. Über die „blauen“ Bosch habe ich auch schon Gutes gehört. Dazu kann & will ich aber nichts sagen, da ich noch mit keiner gearbeitet habe. Wenn ich aber die Möglichkeit habe, auf meiner stationären Felder Maschine einen Arbeitsgang zu machen, dann mache ich das auch. Das geht in der Regel genauer, schneller und die Absaugung ist effizienter.

      Im Ergebnis bin ich aber bei Dir. Profi – Werkzeug kann durchaus Sinn machen. Meines Erachtens ist das aber nicht immer und überall notwendig. So habe ich mich dazu entschieden, „richtig gutes“ Werkzeug für Arbeiten zu kaufen, die ich öfter mache / wo es mir wichtig ist, dass es „gut“ wird. Ich habe z. B. auch einen Bandschleifer für rd. 40 € vom Discounter – in den Fällen, wo ich „den“ mal brauche ist es mir egal, dass er rumzickt. Ganz anders denke ich aber z. B. bei einer Fräse oder einer Säge.

      Herzliche Grüße

      Tom

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