2014 – Neues für die Werkstatt

Das Thema Sicherheit ist wichtig. Durch eine Diskussion in einem Forum bin ich auf ein paar Punkte aufmerksam geworden, die noch verbessert werden können.

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Endlich – „es“ ist da.

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Ein Punkt, der nicht unbedingt etwas mit Sicherheit zu tun hat. Wichtig ist er aber trotzdem.

Die Pflege der Dia – Scharfplatten. So sieht meine Platte – trotz regelmäßiger Pflege – nach nunmehr knapp einem Jahr aus.

Das geht besser.

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Mit einem „Schleifbandreiniger“ gehe ich ein paar mal über die doch ein wenig schmutzige Platte und

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siehe da. Sie sieht aus, wie neu.

Das ist gut.

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In dem großen Paket war aber noch etwas anderes. Ich fühle mich gerade an diese russischen, kleinen Püppchen erinnert, wo immer mehr und immer kleiner werdende Puppen aus dem Bauch rauskommen.

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Ein neuer Parallelanschlag für die Tischkreissäge.

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Der bisherige war zu lang.

Der Parallelanschlag soll so eingestellt sein, dass das Sägegut, sobald es von den vorderen Sägezähnen durchtrennt worden ist, nicht mehr am Parallelanschlag anliegt.

Wenn der Anschlag nicht so eingestellt ist, besteht die Gefahr, dass das nun lose Holz von den aufsteigenden Zähnen (hinten am Sägeblatt) erfasst und durch die Luft geschleudert wird. Wenn dann der Kopf vom „Bediener“ im Weg ist – ich will da nicht mit dabei sein.

Bisher ist das bei mir allerdings immer gut gegangen. Ich habe aber beschlossen, meinen Glücksengel nicht weiter zu stressen.

Das Problem an dem bei meiner Maschine mitgelieferten Anschlag war, dass er zu lang war. Am Hobel ist er genau richtig. An der Säge aber klappt er nach hinten runter, sobald ich ihn so eingestellt habe, dass er für die Säge richtig eingestellt wäre.

Der jetzige, kurze Sägeanschlag ist mit rd. 50 cm deutlich kürzer. Für eine ordentliche Führung reicht das aber allemal aus – und ist sicherer.

Da gehe ich nun viel lieber an die Säge.

2 Kommentare zu “2014 – Neues für die Werkstatt”

  1. Hallo Tom,

    das ist interessant. Die Diskussion habe ich auch schon mal in einem Forum geführt. War grandios, 11 Antworten 15 Meinungen 🙂

    Das heißt aber jetzt bei Deiner Säge, Dein Anschlag geht nie bis hinten durch. Also auch Spanplatten (Ich weiß sägst Du sehr selten) würdest Du mit dieser Einstellung sägen. Ich dachte diese Einstellung sei nur für „aufspreizendes Holz“ wie Buche etc.

    Ich arbeite seit ein paar Monaten mit dem Par Anschlag so, das er bis zur Mitte des Blattes geht. Weil wenn man ans Ende des Sägevorgangs kommt hast Du doch bei Deiner Einstellung keine Führung mehr für die letzten CM / MM.

    Oder habe ich das jetzt was nicht verstanden.

    Danke für die Antwort, das Thema Sicherheit interessiert mich brennend.

    Gruß Andi

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    1. Hallo Andi,

      in meinen Augen passt die Einstellung – nun – genau. In diesem Sinne schreibt das auch die BG Holz in ihren PDF’s zur Arbeitssicherheit (Suchbegriff: bg-holz maschinenlehrgang).

      Der Anschlag ist nun so eingestellt, dass die Führung bis kurz nach dem Schnitt erfolgt. Danach braucht es in meinen Augen keine Führung mehr (wie soll die auch erfolgen, wenn die Verbindung zum Holz an dieser Stelle gar nicht mehr gegeben ist?); klemmen kann nun auch nichts mehr. Eine Einstellung bis zur Mitte ist – denke ich – aber auch iO. Bis zu dieser Grenze dreht das Blatt ja noch nach „unten“ und das abgeschnittene Holz kann keinen Auftriebsimpuls durch eine Aufwärtsbewegung vom Sägeblatt / -zähnen bekommen und sich evtl. im Parallelanschlag verklemmen. Die BG Holz schreibt etwas von „45 Grad Winkel ab Vorderkante Sägeblatt“ – das sollte so in etwa hinkommen.

      Herzliche Grüße

      Tom

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