Das Fügen

Ausgelöst durch eine Diskussion in einem Forum möchte ich heute meinen Weg zeigen & erläutern, wie ich eine verleimfähige Fuge zwischen zwei Brettern herstelle. Für das Fügen (= „dauerhafte Verbinden von mindestens zwei Einzelteilen“) gibt es mehrere Wege. Eine erste, grobe Unterscheidung kann man schon mal treffen zwischen dem maschinellen Fügen  und dem Fügen per Hand mit einem Handhobel.
 
Mein Ziel
Die Leimfuge zwischen den einzelnen Lamellen soll dicht & dauerhaft sein.
 
Über den Weg dorthin – und das war mir bis zu der Diskussion nicht bewusst – kann man durchaus geteilter Meinung sein. Ich habe daher einige Bücher und Videos (Kauf Videos & YouTube), einige Blogs und schließlich auch noch die Seiten von angesehenen Profis im Möbelbau konsultiert. Das war Arbeit… J
 
Mein Weg
Um zu dem erklärten Ziel zu kommen, muss ich erst einmal drei Begriffe vorstellen.
Längs – Achse (= Länge der zu fügenden Bretter)
Breiten – Achse (= Breite der zu fügenden Bretter = Fläche, auf der der Hobel in seiner Breite aufliegt
Hohlfuge (= (ganz) geringe Vertiefung; da reden wir über eine Abweichung von (wenn überhaupt) 1/10 mm = 1 Hobelzug mit einem sehr fein eingestelltem Eisen)
1. Ich füge per Hand mit dem Hobel
Mit welchem, ist abhängig vom konkreten Brett / seiner Länge. Die Grundregel zur Hobelauswahl beim Fügen aber ist: je länger, desto besser. Ein langer Hobel, weil er die „Berge“ auf einer Kante besser egalisieren kann (er „versinkt“ nicht in jedem Tal sondern trägt die „Berge“ so lange ab, bis eine ebene Fläche erzeugt ist).
 
Warum per Hand?
Weil ich der Überzeugung bin, dass es besser wird – und mir zudem auch noch Spaß macht. Ein Hobeleisen von einem Handhobel ist in der Regel schärfer, als ein Hobelmesser in einer Hobelmaschine (zumindest meine… J ). Es kommt noch dazu, dass nicht jeder eine Hobelmaschine hat, die so lange Tische aufweist, wie das Brett lang ist. Wenn das nicht so ist, geht schnell mal was „schief“. Schliesslich erzeugt eine Hobelmaschine – prinzipbedingt durch die Förderrolle – immer Hobelspuren („Rillen“), die einer guten Leimfuge entgegenstehen.
 
2. Ich stelle in der Breiten – Achse eine ebene Fläche her. 
Damit stelle ich sicher, dass der Leim eine maximal große Leimfläche zur Verfügung hat und seine Kraft optimal entwickeln kann. Die beiden zu fügenden Flächen müssen sich parallel treffen. Um dies zu erreichen, wird ein 90 Grad Winkel (Breiten – Achse zu Brettfläche) angestrebt. An diesem Punkt unterscheidet sich die maschinelle Herstellung nicht von derjenigen per Hand. Per Hand kann man das mit ein wenig Übung erreichen.
IMG_0450
Ein Trick, der sich als sehr hilfreich herausgestellt hat, wenn die Übung noch nicht ausreicht ist, die beiden zu fügenden Bretter zusammen zu fügen. Ein etwaiger Winkelfehler gleicht sich so wieder aus.
3. Ich stelle in der Längs – Achse eine Hohlfuge her. 
Das mache ich, in dem ich noch einen Hobelzug über die zu fügenden Kanten mache. Diesen aber nur „in der Mitte“ – d.h. am Anfang und am Ende des Brettes wird jeweils nicht gehobelt. Wichtig ist hier, dass der Hobel sehr fein eingestellt ist – das ist nur „ein Hauch“ von Hobelspan, über den wir hier reden.
IMG_0449
Warum eine Hohlfuge?
Hierzu muss man wissen, dass eine Leimfuge die Tendenz hat, an ihren Enden aufzugehen – das dortige Hirnholz trocknet eher, als das übrige Holz und zieht sich zusammen. Die Hohlfuge bewirkt, dass der Druck beim Verleimen an den Enden erhöht wird; das wirkt dem Aufgehen entgegen.
 
Mit dieser Vorgehensweise habe ich bisher immer dichte und dauerhafte Leimfugen erzeugt – und das, trotz Kaminofen (der manchmal viel zu heiß ist…) und Fußbodenheizung. Beides Kriterien, die zu einem sehr trockenen Raumklima führen und Leimfugen gerne zum Reissen animieren.
Ein praktisches Beispiel zum Fügen und dem Herstellen von Leimholz habe ich eben erst hier gezeigt beim Bau des Waschbecken Unterschrankes („3. Leimholz herstellen„).
4. Keine Hohlfuge in der Breiten – Achse 
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass dieses Vorgehen nicht von allen geteilt wird. Einigkeit besteht weitgehend, dass in der Längs – Achse eine Hohlfuge erzeugt werden sollte.
Bei der Breiten – Achse sieht das schon anders aus. So wird vertreten, dass auch in der Breiten – Achse eine Hohlfuge hergestellt werden müsste. Nach meinen Recherchen bin ich von dieser Vorgehensweise jedoch nicht überzeugt.
Hierzu ein Beispiel.
Auf einer Brettkante mit einer Breite / Stärke von z. B. 19 mm soll nur in der Mitte eine ganz geringe Hohlfuge (in der Breiten Achse) erzeugt werden.
IMG_0451
Mir stellen sich da folgende Probleme:
  • Wie schärfe ich ein Hobeleisen entsprechend? Nur mit einer „verrundeten“ Fase kann ich das nämlich nicht erreichen. Bei einer verrundeten Fase sind (nur) die Ecken (!)ein klein wenig mehr geschliffen, als die übrige Fase (= diese ist gerade); das verhindert den „Riefen Effekt“, der beim Hobeln in der Fläche sonst unweigerlich auftritt. Auf die Spitze getrieben müßte für jede Brettstärke ein eigens geschärftes Eisen hergestellt werden, um die passende Hohlfuge erzeugen zu können.
  • Die zu fügenden Bretter können nicht mehr zusammen gefügt werden – ich brauche ja „zwei Hohlfugen“. An jedem Brett eine.
  • Was passiert, wenn sich beim Verleimen doch ein geringer Versatz an der Leimfuge ergeben hat und die fertig verleimten Bretter noch einmal in der Breite (= Dicke der Fläche) gehobelt werden müssen? Die Leimfuge wäre ja dann offen; die Hohlfuge würde zu Tage treten. Soll dann neu gefügt werden?
  • Wie stabil ist eine Verbindung, bei der die Festigkeit nur aus dem Leim heraus kommt?
Mich würde Eure Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema sehr interessieren.
Herzliche Grüße
Tom

10 Kommentare zu “Das Fügen”

  1. Hallo Tom,

    als Nicht-Fachmann stelle ich mir die Frage ob beim Fügen nicht auch die Hobel-Richtung von Bedeutung ist. Ich kann mir gut vorstellen dass das Holz gern auch mal auf der Länge ausreißt wenn man mit der Faser hobelt. Ist das so? Auf was sollte man beim Handhobeln denn bezüglich Maserung/Faser achten?

    Danke

    Viele Grüße,
    Markus

    Gefällt mir

    1. Schönen guten Morgen Markus,
      die Hobelrichtung spielt – immer – eine Rolle; dann natürlich auch beim Fügen.

      Dieses Thema ist für einen Kommentar tatsächlich zu umfangreich. Den Vorschlag nehme ich sehr gerne auf und schreibe „demnächst“ mal was dazu.

      Vorneweg:
      Grundvoraussetzung = scharfes Hobeleisen (!)

      – stell dir die Holzfasern wie ein Bündel Spagetti vor. Wenn sie in der länge (= „langes Holz) geschnitten werden, ist der Schnitt ausrissfrei. Werden nur die Köpfe von den Spagetti geschnitten (= kurzes Holz) brechen sie. Wenn Du also „mit der Faser“ hobelst (= langes Holz) und keine Köpfe (= kurzes Holz) erwischst, sollten keine Ausrisse auftreten. Kommen sie trotzdem, beginnt die Ursachenanalyse. Das kann an einem stumpfen Eisen liegen, an einem Faserstrang, der ausserhalb der Reihe rauskommt, einem Hobel, der nicht richtig geführt worden ist (z. B. zu wenig gedrückt) oder…. Da spielt dann auch ein gutes Stück Erfahrung mit rein. Probieren!
      – bei wechselnden Faserverläufen (z. B. rund um Äste, Drehwuchs) kann es auch sein, dass innerhalb eines Brettes die Hobelrichtung geändert werden muss
      – Hirnholz (= kurzes Holz; Spagetti Köpfe) stellt hohe Anforderungen sowohl an die Schärfe des Eisens als auch an den Hobel und denjenigen, der ihn bedient. Da muss alles stimmen. Kommt kein durchgehender, einheitlicher Span, stimmt „irgendwas“ nicht.

      Sonst gilt – generell – beim Hobeln: Probieren, üben, testen…. – und irgendwann über eine wunderbare Oberfläche freuen 🙂

      Herzliche Grüße

      Tom

      Gefällt mir

  2. Hallo,

    wenn ich deine Begriffe richtig verstanden habe ist die ‚Längs – Achse‘
    die Länge und die ‚Breiten – Achse‘ die Dicke der zu fügenden Bretter. Gestatte mir dazu einige Bemerkungen:

    ‚Mein Ziel […] Über den Weg dorthin […]‘
    ->Frag doch mal einen ortsansässigen Schreiner nicht nur wie sondern auch warum er es so macht.

    ‚1. Ich füge per Hand mit dem Hobel. […] trägt die „Berge“ so lange ab, bis eine ebene Fläche erzeugt ist).‘
    -> im Idealfall rechtwinklig zu den angrenzenden Flächen (3. – Achse) und parallel zur gegenüberliegenden Seite (das Brett sollte in seiner Länge die gleiche Breite haben)
    ‚Warum per Hand? […] und mir zudem auch noch Spaß macht.‘
    -> kann mir keinen besseren Grund vorstellen!
    ‚(„Rillen“), die einer guten Leimfuge entgegenstehen.‘
    -> wirklich? würden diese ‚Rillen‘ (=später nicht sichtbaren Vertiefungen) nicht vom Kleber/Leim gefüllt werden und somit seine Kontaktfläche zum Holz vergrößern (siehe auch nächster Punkt)? Oder erst gar nicht entstehen wenn die Ein- und ggf. Auszugswalze keine rillenverursachende Anhaftungen hätte? Im Übrigen ist die (hinreichende) Tischlänge einer (fachmännisch eingerichteten und bedienten) Dickenhobelmaschine irrelevant.

    ‚2. Ich stelle in der Breiten – Achse eine ebene Fläche her.‘
    ->in Wirklichkeit stellst du damit sicher dass der Leim eine MINIMAL große Leimfläche zur Verfügung hat (die dennoch ausreichend für die Verleimung sein sollte). Jede schräge Fläche hätte eine (geringfügig) größere (Leim)oberfläche – lässt sich aber schwieriger zusammenfügen (es rutscht). Nut-Feder-Verbindungen vergrößern die (Leim)oberfläche wesentlich mehr – erfordern aber mehr Arbeitsschritte (und Maschinen). Keilzinkung bietet die größtmögliche Oberfläche (sprich Festigkeit der Klebeverbindung) und wird deshalb (nur?) bei Längsverbindungen (Hirn-/Hirnholz) angewandt – von den nötigen Anlagen ganz zu schweigen. Das Fügen wird doch v.a. angewendet weil es praktikabel ist, soll heißen: schnell und einfach herzustellen.

    Zu den Hohlfugen äußere ich mich zwar nur ungern denn dazu bin ich zu lange raus aus der Materie (~20J) aber ich habe nicht in Erinnerung seit Schreinerlehrzeiten dickengehobelte Bretter mit Hohlfugen versehen zu haben. Rational denkend sollte man sich über das Aufwand-Nutzen-Verhältnis im klaren sein und sich fragen ob der Mehraufwand nötig ist und demnach entscheiden ob es (IHM) wert ist. Kommt auch auf den konkreten Anwendungsfall an: Holzart, Holzfeuchte bei der Herstellung, Nutzungungsklasse, späterer Verwendungszweck, ANSICHTSSACHE usw.. und wenn man beim händischen fügen eh schon den Hobel in der Hand hat wird ein zusätzlicher Hobelstrich (für die Hohlfuge der Längs – Achse) den Bock nicht fett machen. Eine Hohlfuge in der Breiten – Achse scheint mir weder nötig noch praktikabel zu sein. Dennoch hinkt deine Argumentation dazu meines erachtens etwas: die letzten drei der vier von dir genannten ‚Probleme‘ ergeben sich prinzipiell auch bei der von dir hergestellten Hohlfuge der Längs – Achse.
    ‚Wie stabil ist eine Verbindung, bei der die Festigkeit nur aus dem Leim heraus kommt?‘
    -> Beispielsweise hat der bei der Keilzinkung verwendete PU-Kleber eine höhere Festigkeit als das verbundene Weichholz.

    Soviel wollt ich eigentlich gar nicht schreiben..
    Grüße und so..

    Patric

    ps: ich fände es generell gut wenn die Beiträge mit Datumsangabe wären – wusst bis zum ersten Kommentar nicht ob der Originalbeitrag ein paar Monate oder Jahre alt ist

    Gefällt mir

    1. Schönen guten Abend Patric,

      da hast du dir aber richtig Arbeit gemacht 🙂

      Ich hoffe, ich vergesse nichts…

      1. „Rillen“, die einer guten Leimfuge entgegenstehen
      Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist Du der Meinung, dass die Rillen nicht schädlich sind und gehst sogar noch einen Schritt weiter und sagst, dass das besser sei, weil der Leim mehr Kontaktfläche hat.

      Das sehe ich anders. Zumindest bei meiner Hobelmaschine ist es so, dass diese Rillen einer wirklich dichten Leimfuge entgegenstehen. Es mag sein, dass ich keine professionelle Presse habe, mit Hilfe derer ich auch das schlicht zusammen drücken könnte (ein Schreiner hat sowas meist). Aber einmal mit den Fingern über diese – übertrieben ausgedrückt – „Berg & Tal Bahn“ gefahren, erkennt man schnell, dass das nicht dicht werden kann. Mehr Kontaktfläche erhält Du auch nur, wenn sich Berg & Tal genau gegenüber liegen würden. Tun sie das nicht, entsteht genau der gegenteilige Effekt (Berg & Berg treffen sich an nur einem Punkt).
      Mit einem gut eingestellten und geschärften Handhobel wird die Fläche eben und gerade. Die Leimfuge dann später auch dicht.

      2. Ebene Fläche in der Breiten Achse
      Du sagst, dass eine schräge Fläche größer wäre. Das stimmt.

      Bringt mich an diesem Punkt aber nicht weiter. Es ist ja schon schwierig genug, eine hinreichend gerade und rechtwinklige Fläche zu erzeugen. Um wieviel schwieriger ist es dann erst, wenn auch noch ein „krummer“ Winkel dazu kommt, den man an zwei Brettern treffen muss? Die Methode, die Bretter gleichzeitig zu fügen funktioniert auch nicht immer (wie z. B. bei dem Esstisch Projekt).

      3. Hohlfuge in der Längsachse
      Die mache ich. Der Aufwand ist zu vernachlässigen – und hilft der späteren Festigkeit (wie schon geschrieben).

      4. Hohlfuge in der Breitenbachs
      Die mache ich nicht; die Gründe hierfür sind im Beitrag recht ausführlich dargelegt. Ebenso, wie die Gegenposition.

      Herzliche Grüße

      Tom

      PS: das Datum des Beitrages steht (leider) nur auf der Startseite. Auf den dahinter liegenden Seiten kommt das Datum dann leider nicht mehr. Das ist technisch bedingt und kann von mir nicht geändert werden.

      Gefällt mir

  3. Hallo Tom
    Bei den modernen Leim, verstehe ich den denn Vorteil einer Hohl fuge zur Querrichtung nicht. In der Längsrichtung ist aus den Verleim Druck erklärbar, wie bei langen Beilagen die in der Mitte stärker sind. Mir ist die Diskussion auch nicht nachvollziehbar. Wüsste nicht wie ich mein Eisen schleifen sollte.
    Gustav

    Gefällt mir

    1. Hallo Gustav,
      ich bin ja völlig bei Dir – ich mache die Hohlfuge in Querrichtung ja auch nicht. Die Idee, die dahinter steht ist, dass unbedingt vermieden werden soll, dass ein „Berg“ auf der Kante besteht. Der würde ein passgenaues Fügen verhindern. Die Strategie ist dann, lieber ein ganz klein wenig „zu viel“ wegnehmen, als zu wenig. Das „zu viel“ drückt man dann wieder zu bzw. hofft, dass der Leim das ausfüllt.
      Will man so was machen, müsste man ein Eisen – über die gesamte Fasenbreite / Hobeleisenbreite hinweg – mit einem ganz leichten Radius versehen. übertrieben ausgedrückt würde diese Kreisform dann die Vertiefung (= Hohlfuge) in der Breitenachse herstellen.

      Herzliche Grüße

      Tom

      Gefällt mir

  4. Hallo Tom,

    eine Diskussion zur Hohlfuge habe ich vor einiger Zeit im Woodworking Forum verfolgt. Das Ergebnis war nicht ganz eindeutig.

    Bei dem heute verfügbaren kammergetrockneten Holz wäre eine Hohlfuge nicht mehr nötig war eine der Begründungen.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass bei dem maschinell hergestellten Brettverbindungen oder bei dem keilgezinkten Brettchen mit Hohlfugen gearbeitet wird. Bei uns in der Küche gibt es einen Schrank mit einer keilgezinkten Eichenplatte, die wird nicht recht pfleglich behandelt, der Wasserkocher steht z.B. drauf. Die Platte ist schon ein paar Jahre alt und hat bisher keinen einzigen Riss.

    Meine Leimfugen habe ich bisher ohne bewusste Hohlfuge hergestellt, gerissene Leimfugen hatte gab es nicht.

    Beim Fügen mit dem Handhobel erhältst du aber meine volle Zustimmung. Selbst eine Schnittfläche aus der Formatkeissäge würde ich kurz mit der Rauhbank nacharbeiten.

    Viele Grüße
    Christoph

    Gefällt mir

    1. Schönen guten Abend Christoph,

      das Holz, auf das ich Zugriff habe ist nicht immer kammergetrocknet; da kann es diesen Effekt dann schon mal geben.

      Bei den industiell hergestellten Platten könnte die hohe Festigkeit auch an dem höheren Druck liegen ,die von den Industriepressen erzeugt werden können. Aber das ist nur eine Vermutung. Das dort eine Hohlfuge erzeugt wird, denke ich auch nicht.

      Herzliche Grüße,

      Tom

      Gefällt mir

  5. Hallo Tom,
    tolle Aufgabe, die du dir da gestellt hast.
    Mir ist das Fügen mit dem Hobel nur einmal bei einem Brettchen für eine Schublade gelungen, 13×17 cm war das glaub ich gross bzw. klein. Bei unserer Tischplatte und bei einer Schreibtischplatte bin ich gnadenlos gescheitert. Zum Glück kann man ja wieder aufsägen 🙂 . Mein Hauptproblem war, das ich dazu neige, die Enden rund zu hobeln, also auf die Länge gesehen. Zudem habe ich nur Holzhobel. Deren großer Nachteil ist, dass sie recht kippelig sing wegen ihres hohen Schwerpunktes.
    Aber Übung macht den Meister. Früher muss das eine Standardaufgabe für einen Tischler gewesen sein.
    Eine Hohlfuge ist m. E. eine gute Idee. Bei unserem Küchentisch habe ich eine Nut mit Dominos als lose Federn eingebaut. Die Feder kann man sich aber bestimmt auch sparen. Hängt aber natürlich auch von der Brettstärke ab.

    Viele Grüße

    Markus

    Gefällt mir

    1. Hallo Markus,

      die Dominos / Lamellos sollen in erster Linie den Höhenversatz verhindern. Für eine wirklich stabile Leimfuge ist die Güte der Kanten und damit die Angriffsfläche des Leimes entscheidender.
      Die „runden“ Enden kann man ganz gut verhindern, wenn der Druck gegen Ende des Brettes auf den Hobel reduziert wird (idR. am vorderen Griff) und nur noch durch am hinteren Griff geschoben wird.

      Herzliche Grüße

      Tom

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Mein Weg als Hobbyschreiner

%d Bloggern gefällt das: